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Der Herr der Ringe - Das Duell



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 40 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Peter Neugebauer


Bild



Sonstiges:

Das wohl bekannteste Duell im Bereich Fantasy ist das zwischen Gandalf dem Grauen und dem Balrog in den Minen von Moria. Auf einer schmalen Brücke über einen unabschätzbar tiefem Abgrund treffen sie aufeinander. Wer Tolkiens Meisterwerk "Der Herr der Ringe" oder zumindest den ersten Teil der filmischen Umsetzung kennt ("Gandalf: Du kannst nicht vorbei!"), weiß wovon ich schreibe.

Ein ideales Thema für ein Zwei-Personen-Spiel und passend zur Kosmos Reihe "Spiele für zwei", noch dazu so kurz vor der Premiere des zweiten Teils der Kino-Triologie. Ein Spieler schlüpft in die Rolle von Gandalf, der andere wird zum Balrog. Auf dem Spielplan ist der bereits erwähnte Abgrund zu sehen, über den eine vor dem ersten Spiel zusammen zu setzende Brücke gestellt wird. Diese hat auf jeder Seite 5 Stufen, auf der jeweils untersten stehen die beiden Spielfiguren Gandalf und Balrog mit dem Ziel, bei Spielende die höchste Stufe der Brücke erreicht zu haben oder zumindest höher aufgestiegen zu sein, als der Gegenspieler.

Wer um wieviele Stufen emporsteigen darf, wird durch bis zu vier Machtkämpfe entschieden, die mittels Karten ausgetragen werden. Den beiden Kontrahenten steht je ein Satz bestehend aus 27 Karten zur Verfügung. Diese werden gemischt und jeder zieht sich 9 Karten für den ersten Schlagabtausch.
Neben Abgrund und Brücke ist eine Energieleiste zu sehen, auf der Gandalfs und Balrogs Energiesteine gelegt werden. Bei den ersten drei Machtkämpfen hat jeder seinen Energiestein auf dem Feld mit dem blauen Kreuz, im Finale auf dem mit dem roten Kreuz liegen. Im Laufe des Gefechts erhalten die Kämpfenden Treffer, die ein Absinken des Energiesteines auf der Leiste zur Folge hat und wer in den negativen Bereich absinkt oder nach je 6 ausgespielten Karten die wenigste Energie übrig hat, verliert diesen Schlagabtausch.

Gandalf beginnt und legt eine seiner Handkarten neben dem Spielplan offen aus, Balrog reagiert und legt daraufhin eine seiner Karten direkt rechts neben die von Gandalf, worauf dieser wieder eine seiner Karten direkt daneben legt usw. Auf den beiden Längsseiten der Karten befinden sich je bis zu 4 Stärkepunkte und diese werden bei den Kartenkanten, die nebeneinander zu liegen kommen verglichen. Stärkepunkte an gleichen Positionen der Karten heben sich gegenseitig auf, ist nur auf der einen Karte ein Stärkepunkta an einer Position, ist dies ein Treffer, der bewirkt, daß der Energiestein des Gegners um ein Feld nach unten sinkt.
So dient eine gespielte Handkarte einmal mit der einen Seite als Verteidigung gegen die letzte ausliegende Karte des Mitspielers und mit der anderen als Angriff, gegen den der Mitspieler mit einer seiner Handkarten reagieren muß.

Ein Schlagabtausch endet, sobald jeder Spieler 6 Handkarten gespielt hat oder einer der Energiesteine im negativen Bereich gelandet ist. Je nachdem, wie groß der Abstand zwischen den Energiesteinen am Ende eines Schlagabtausches ist, desto mehr Stufen darf der Sieger aufsteigen. Die drei übrigbehaltenen Karten werden zunächst beiseite gelegt, sie bilden mit den 6 weiteren Karten, die nach den folgenden beiden Duellen übrig bleiben, den Handkartensatz für das Finale, falls bis dahin noch kein Spieler die oberste Stufe erreichen konnte.

Einige der Karten tragen Texte, die nach dem Legen und Auswerten der Stärkepunkte ihre Wirkung entfalten. So kann es vorkommen, daß man eine künftig gespielte Textkarten des Gegenspielers unwirksam machen kann oder die Position seines Energiesteines verbessern kann, wenn der Gegner vorne liegt usw.
Sollte ein Schlagabtausch mal mit einem Gleichstand auf der Energieleiste enden, verliert immer der Startspieler. Dies ist beim ersten Machtkampf Gandalf, im weiteren Spielverlauf wird er von demjenigen bestimmt, der den letzten Schlagabtausch verloren hat bzw. auf der Brücke am weitesten unten steht.

Der Herr der Ringe - Das Duell ist ein spannendes, kurzweiliges Zweipersonenspiel, das nicht zuletzt durch die Illustrationen von John Howe ein stimmiges Bild dieses Machtkampfes widerspiegelt. Das Kartenglück hat zwar auch seine Hand im Spiel doch wer mal vom Pech verfolgt sollte trotzdem auf jeden Fall versuchen, Schadensbegrenzung zu betreiben und irgendwie diesen Schlagabtausch zu überleben. Im nächsten Machtkampf sieht schon wieder alles ganz anders aus! Manchmal kann man es sich leisten, die guten Karten für das Finale aufzusparen, manchmal muß man sie gleich einsetzen, spätestens dann, wenn das "Aus" vor dem Finale droht.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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