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Diamant



Anzahl Spieler

Für 3 bis 8 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Schmidt Spiele
Schmidt Spiele


Autor

Bruno
Bruno Faidutti,
Alan R.
Alan R. Moon


Bild



Sonstiges:

Wohnt nicht in uns allen ein kleiner (oder grosser) Abenteurer? Reichtümer ansammeln, Gefahren meistern, das ist doch eigentlich für jeden was!? Und genau darum geht es bei Diamant! 3 bis 8 Abenteurer haben ihr Lager vor fünf Höhleneingängen aufgeschlagen, um diese zu erforschen. Es heisst, dort seien Diamanten zu finden. Alle Beteiligten sind sich einig, dass alle Diamanten, die gefunden werden brüderlich geteilt werden, so dass Neid und Missgunst keine Chance haben.
Eine Höhle nach der anderen soll gemeinsam erforscht werden (irgendwie misstraut man sich wohl doch) und wem es zu gefährlich wird, der kehrt ins Lager zurück und wartet auf die Kollegen, bevor es in die nächste Höhle geht. Allerdings bekommt man nur so lange einen Anteil am Fund, solange man auch dabei ist, sprich die Gefahren der Höhle auf sich nimmt.

Anfangs sind alle guten Mutes. Jeder hat eine noch leere Schatzkiste bekommen und der Eingang zur ersten Höhle wird freigeräumt. Das erste Kärtchen, welches den ersten Abschnitt des Höhlenganges bildet, wird gezogen und unmittelbar hinter dem Höhleneingang passend platziert. Auf diesem Kärtchen kann nun zweierlei zu sehen sein. Entweder ein Höhlengang (15 der 30 Kärtchen), in dem die Menge an Diamanten (1 bis 17) gefunden wird, die auf der Karte angegeben ist, oder eine Gefahr (15 der 30 Kärtchen, je drei Kärtchen zeigen dieselbe Gefahr wie z.B. Skorpione, Schlangen oder einen Höhleneinsturz). Fünf verschiedene Gefahren lauern also in den Höhlen und machen den Spielern die Entscheidungen schwer.
Gefundene Diamanten werden gleichmäßig an die Mitspieler verteilt, welche sie jedoch zunächst noch vor ihrer Schatzkiste ablegen. Dieser Fund ist nämlich noch keineswegs sicher, die Diamanten können auch wieder verlorengehen. Ein unteilbarer Rest an Diamanten wird auf dem Höhlenkärtchen abgelegt, man will ja nicht streiten. Beispielsweise erhält bei 9 gefundenen Diamanten und 4 Spielern jeder 2 Diamanten und der übrigegebliebene Diamant wird auf der Höhlenkarte abgelegt.
Ist auf einem Höhlenkärtchen eine Gefahr zu sehen, wird geprüft ob die Abenteurer in dieser Höhle schon zurvor einmal auf diese Gefahr getroffen sind. Ist das der Fall wird es allen Beteiligten in dieser Höhle zu gefährlich und sie verlassen fluchtartig den Stollen, wobei sie natürlich alle hier gefundenen Diamanten (die vor der Schatzkiste) zurücklassen müssen. Ist diese Gefahr allerdings zum ersten Mal aufgetreten, passiert nichts, ausser dass sich jetzt vor jedem Ziehen eines weiteren Höhlenkärtchens alle Spieler entscheiden müssen, ob sie das Risiko eingehen wollen weiter in die Höhlen vorzudringen. Laut Regel ist diese Entscheidung eigentlich vor jedem neuen Höhlenkärtchen zu treffen aber solange noch kein einziges Gefahrenkärtchen aufgedeckt wurde, wäre es unsinnig die Höhle zu verlassen!
Allen ist bewusst, dass das zweite Aufdecken einer Gefahr den Verlust aller bisher in dieser Höhle gefundenen Diamanten zur Folge hat. Allerdings wird man an weiteren Funden nicht mehr beteiligt, wenn man aussteigt. Ein echtes Dilemma! Ob man weitergeht oder die Höhle verläßt wird geheim entschieden. Wer weitergehen will, streckt eine leere Faust über den Spielplan, wer aussteigen will, hält seine Spielfigur dabei in der Hand. Gleichzeitig öffnen alle die Hand und diejenigen, die nicht weitergehen wollen, stellen ihre Figur zurück ins Camp und warten auf die anderen, bevor es in die nächste Höhle geht. Alle Diamanten vor der Schatzkiste dürfen diese Spieler nun in ihre Schatzkiste legen und dieser Fund ist damit sicher. Desweiteren werden alle beim Voranschreiten in den Höhlengängen zurückgelassenen Diamanten (unteilbare Reste) von denen, die zurück ins Camp gehen, natürlich aufgelesen und untereinander aufgeteilt. Auch hier gilt, dass ein unteilbarer Rest auf dem Kärtchen zurückbleibt. Alle anderen gehen weiter, es wird ein weiteres Höhlenkärtchen aufgedeckt, in der Hoffnung weitere Diamanten zu finden.

Eine Höhlenexpedition endet, wenn alle die Höhle freiwillig verlassen haben oder eine Gefahr zum zweiten Mal aufgedeckt wird. Die Höhlenkärtchen werden gemischt, bis auf das Gefahrenkärtchen, das die Expedition in dieser Höhle beendet hat, denn die ist aus dem Spiel, und auf gleiche Weise werden die übrigen Höhlen erforscht. Wer bei Spielende die meisten Diamanten aus den fünf Höhlen holen konnte gewinnt das Spiel.

Diamant ist sehr einfach und schnell erklärt, also bestens für diejenigen geeignet, die so ihre Probleme mit umfangreichen Regelheften haben oder am liebsten immer schnell losspielen wollen.
Man kann zwar mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, denn man weiß ja immer, welche Kärtchen noch im Nachziehstapel sind und das Risiko mit den noch möglichen Diamantfunden abwägen (und schliesslich gilt es auch zu bedenken, dass man beim zurückgehen möglicherweise alle zurückgelassenen Diamanten einsacken kann, insbesondere wenn man sich allein für den Rückweg entscheidet), aber letztlich braucht es auch ein bisschen Glück, denn wer keine Risiken eingeht, der wird auch kaum gewinnen können.
Und dann ist es natürlich auch mehr als ärgerlich, wenn nur noch wenige Spieler in der Höhle das Höhlenkärtchen mit den 17 Diamanten aufdecken! Da gibt es einen hohen Anteil und die ängstlichen werden gezwungen in der nächsten Höhle beherzter vorzugehen um den Rückstand wieder aufzuholen.
In meinen Testrunden hat Diamant durch die Bank allen gefallen und durch die überschaubare Spieldauer sind wohl auch die meisten sog. Hardcore-Spieler immer mal wieder für eine Runde Diamant zu haben, auch wenn mit Strategie und Taktik hier ein Blumentopf zu gewinnen ist.

Vielen Dank an Schmidt Spiele für das Rezensionsexemplar!


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