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Alcatraz



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

FX Schmid
FX Schmid


Autor

Bernhard Weber


Bild



Sonstiges:

Wer träumt nicht davon lebenslänglich auf einer Insel leben zu können, ohne Sorge um das leibliche Wohl? Beim Spiel Alcatraz streben die Spieler danach ihre Spielfiguren eine solche Insel verlassen zu lassen und wem dies zuerst gelingt, der hat gewonnen.
Gut, zugegeben, es handelt sich nicht um eine gewöhnliche Insel sondern um die berühmt berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz, die auch der Namensgeber des Spiels ist. Alcatraz ist ein Hochsicherheitsgefängnis und zwar nicht irgendeines sondern das ausbruchsicherste aller Zeiten. 1769 wurde die Insel von den Spaniern entdeckt, ging 1851 in den Besitz der Vereinigten Staaten von Amerika über und diente ab 1868 als Gefängnisinsel für Sträflinge, die meist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt waren.

Auch in diesem Spiel scheint die Flucht von Alcatraz unmöglich. Ringsum von Wasser umgeben und Wachposten wohin das Auge blickt. Wer aber seinen Fluchtweg gut plant und taktisch vorgeht kann es schaffen.
Jeder der Mitspieler hat vier Häftlinge zu "betreuen", die er aus dem Zellenblock über den gut bewachten Gefängnishof in das Fluchtboot geleiten muß. Die Flucht aus dem Zellenblock ist leicht. Sobald sich die Spieler an das Spielbrett setzen, haben die Häftlinge bereits die Gitterstäbe durchgesägt und freien Zugang zum Gefängnishof. Doch dann fangen die Probleme an. 8 Wächter bewachen den nur 9 x 9 Felder großen Gefängnishof und nur 9 Felder am anderen Ende dieses Hofes können als Fluchtfelder genutzt werden. Dabei scheint alles zunächst sehr einfach. Kommt ein Spieler an die Reihe, darf er einen seiner Gefangenen beliebig weit auf ein Feld des Gefängnishofes ziehen. Beginnt der Zug auf einem der farblich markierten Fluchtfelder, kann direkt ins Fluchboot gezogen werden. Rein theoretisch könnte also vom Zellenblock auf ein Fluchtfeld und im nächsten Zug ins Boot gezogen werden.

Aber leider schlafen die Wächter nicht. In jeder Reihe, außer der dem Zellenblock am nächsten gelegenen, befindet sich ein Wachposten, welche die lästige Angewohnheit haben zu patrollieren. Immer wenn ein Gefangener auf einem Feld des Gefängnishofes seinen Zug beendet, setzt sich der Wächter, der die Reihe kontrolliert, in der sich das Zielfeld des Gefangenen befindet, in Bewegung. Der Wächter bewegt sich so viele Felder in Richtung des Gefangenen, wie der Gefangene zuvor gezogen ist. Zieht ein Gefangener beispielsweise 5 Felder weit, kommt der Wächter um 5 Felder auf den Gefangenen zu. Diese Tatsache verhindert allzu große "Sprünge" der Gefangenen, eröffnet aber dafür eine Reihe taktischer Möglichkeiten.
Wenn man schon nicht sehr weit ziehen kann, vielleicht kann man wenigstens einen Gefangenen eines Mitspielers an die Wärter verpfeifen! Man zieht den eigenen Gefangenen so, daß der Wächter, der sich anschließend auf einen zubewegt, den einen oder anderen Flüchtling der Mitspieler erwischt und in den Zellenblock zurückbringt.

Zu Zweit ist Alcatraz ein lupenreines Taktikspiel. Mit steigender Mitspielerzahl steigt zwar nicht der Glücksfaktor aber alle Mitspieler werden sich immer gegen den "Führenden" zusammenschließen und für den wirds dann richtig schwer (wenn nicht sogar unmöglich - zumindest solange, bis ein anderer in Führung liegt). Der interessante Zugmechanismus sorgt immer wieder für Überraschungen, denn zu leicht und allzu oft vergißt man zu berücksichtigen, daß die Gefangenen nicht nur vertikal in Richtung Fluchtboot sondern auch horizontal ziehen können. Sehr schnell wird man dann ein Opfer verräterischer Mithäftlinge.

Vielen Dank an FX Schmid für das Rezensionsexemplar!


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