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Die Seidenstraße



Anzahl Spieler

Für 2 bis 7 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Schmidt Spiele
Schmidt Spiele


Autor

Hartmut Kommerell


Bild



Sonstiges:

Schuld an allem war Marco Polo. Schließlich war er es, der im Jahre 1225 von einer Entdeckungsreise aus China zurückkehrte und die kostbarsten Güter und Schätze mitbrachte. Kein Wunder, daß angesichts solcher Kostbarkeiten eine Handelsroute entstehen mußte, insbesondere wegen der wertvollen Seide, die dieser Handelsroute letzlich auch zu ihrem Ruhm und Namen verhalf.

Lang und gefährlich war dieser Handelsweg, der von Xián über Samarkand, Buchara, Bagdad und Byzanz bis nach Venezia führte und gute Geschäfte konnten auch unterwegs getätigt werden.

Die Aufgabe der Mitspieler, die in die Rolle von Kaufleuten schlüpfen und auf dem Rückweg von Xián nach Venzia sind, möglichst viel Geld zu verdienen. Auf dieser Reise werden die Spielfiguren der Kaufleute auf dem Spielplan mittels Bewegungskarten vorangebracht, die ein Spieler, sobald er am Zug ist, ausspielen kann. Oftmals ist es aber so, daß eine ausgespielte Karte nicht nur einem selbst Vorteile bringt sonder auch dem einen oder anderen Konkurrenten. Manchmal kann man für sich selbst auch nur dann den "vollen" Vorteil einer Karte ausschöpfen, wenn man die Mitspieler beteiligt, wie beispielsweise dem Reisen in einer Karawane. Eine solche Karawanenkarte bringt einen deutlich weiter voran, wenn man möglichst viele Mitspieler mitnimmt.

Eine ausgespielte Karte wird vor dem Spieler, der sie ins Spiel gebracht hat, abgelegt. Sobald ein Spieler 3 Karten offen vor sich liegen hat, muß er (zuvor darf er) eine dieser offenen Karten für einen Mitspieler nochmals ausspielen. Welche(r) Spieler dafür in Frage kommt, kann man dem Spielplan entnehmen, auf dem innerhalb einer Windrose Markierungsteine liegen, welche die Spielerfarben markieren, für die man eine seiner offenen Karten ausspielen kann. Nach einer solchen Aktion, wird der Markierungsstein in der Windrose zur nächsten mitspielenden Farbe weitergezogen und die zum zweiten mal ausgespielte Karte auf den Ablagestapel gelegt.
Im nächsten Zug kann man wieder eine Karte für sich ausspielen und vor sich ablegen.

Nach einem Zug werden die Bewegungskarten wieder auf drei ergänzt.

Als dritte Aktion kann ein jeder Spieler einmal im Spiel einen Basar ausrufen. Je nachdem wie weit die Spieler auf der Seidenstraße vorangekommen sind, wird eine Prämie vergeben. Wer am weitesten vorne ist, bekommt natürlich am meisten! Die Basarkarte bringt den Ausspieler anschließend auch noch eine gewisse Wegstrecke voran.
Diese Wegstrecke nimmt von Basar zu Basar immer weiter ab (zu guter letzt muß man gar einige Felder zurückziehen), die Prämien, welche ausbezahlt werden, steigt jedoch jedesmal.

Die oben genannten Handelsstädte sind auf der Seidenstraße eingezeichnet, die letzten Felder vor jeder Handelsstadt sind farblich gekennzeichnet und mit einer Zahl versehen, die steigt, je näher sich das Feld an der Handelsstadt befindet.
Das hat folgenden Grund:
Sobald ein Spieler eine Handelsstadt erreicht oder deren Feld überschreitet, gibt es unter Umständen wieder Prämien für die Kaufleute. Derjenige, der die Wertung auslöst, bekommt die Ziffer, die neben dem Feld der Handelsstadt aufgedruckt ist, als Ertrag. Alle übrigen Mitspieler bekommen nur dann ebenfalls einen Ertrag, wenn sich ihre Spielfigur auf einem der farblich gekennzeichneten Feldern vor dieser Handelsstadt befindet, also relativ nah an dieser Stadt. Die Höhe des Ertrages richtet sich nach der Ziffer auf diesem Feld, je näher, je höher der Ertrag!

Die letzte Wertung findet in Venezia statt, dann steht der Sieger und cleverste Kaufmann fest.

Die Seidenstraße ist ein recht unterhaltsames Spiel, das die Spieler nicht alleine dem Kartenglück überläßt sondern auch die eine oder andere taktische Möglichkeit eröffnet. Wer gar zuviel Kartenpech hat, der wird früher oder später von den Karten der Mitspieler mitprofitieren, denn diese müssen ja irgendwann auch für einen Mitspieler ein zweites Mal ausgespielt werden.
Die Taktik besteht darin, die Karten zum richtige Zeitpunkt auszuspielen. Sowohl die Karten, die man für sich selbst ausspielt als auch diejenigen, die den Mitspielern zu Gute kommen.

Vielen Dank an Schmidt Spiele für das Rezensionsexemplar!


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