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Alexandros



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Winning Moves
Winning Moves


Autor

Leo Colovini


Bild



Sonstiges:

Alexander der Große ist unterwegs um zu Erobern und sein Weltreich zu schaffen. Doch es bleibt keine Zeit sich auf den Erfolgen auszuruhen und zu Verweilen, also müssen in den eroberten Provinzen Stadthalter eingesetzt werden.
Das ist der Moment, auf den die Spieler gewartet haben. Jetzt können sie vielleicht wieder einen ihrer 4 Stadthalter in einer Provinz unterbringen, die reichlich Steuereinnahmen verspricht und gut verteidigt werden kann.

Der Spielplan zeigt das zu erobernde Gebiet, aufgeteilt in dreieckige Felder, die 5 Symbole in ebensovielen verschiedenen Farben oder kein Symbol und eine neutrale Farbe zeigen. Anfangs haben die Spieler eine Handkarte zur Verfügung, zwei weitere liegen neben einem Nachziehstapel offen. Der Spieler am Zug kann nun eine der offenliegenden Karten auswählen und die Figur des Alexander zum nächstgelgenen Feld mit diesem Symbol ziehen, das diese gewählte Karte zeigt. Danach wird der Ausgangspunkt Alexanders mit seinem jetzigen Standort durch Holzstäbchen auf dem kürzesten Weg miteinander verbunden. Auf diese Weise versuchen die Spieler abgeschlossene Provinzen entstehen zu lassen, die sie durch die beiden Aktionen, die nach dem Zug Alexanders ausgeführt werden dürfen, besetzen und "nutzen" können.
Wem die Kartenauswahl für Alexanders Zug nicht zusagt, darf auch eine seine Handkarten ausspielen um den Zielpunkt Alexanders zu bestimmen. Das allerdings ist "teuer", denn man muss nicht nur eine seiner Handkarten "ausgeben", die man besser verwenden könnte, sondern man darf auch keine Karte aufnehmen, hat also letztlich zwei Karten weniger auf der Hand.

Besetzt wird eine Region, indem man einen seiner Stadthalter auf ein Feld mit Symbol in dieser Provinz einsetzt. Für alle anderen, noch offenen Felder mit Symbolen, muss eine entsprechende Karte abgegeben werden. Wer das nicht kann hat die Möglichkeit in dieser Region noch weitere Stadthalter einzusetzen und dadurch weniger Karten abgeben zu müssen. Das hat allerdings auch einen Nachteil, denn in Provinzen mit mehreren Stadthaltern können keine Steuern erhoben werden!
Auf ähnliche Weise lassen sich auch von Mitspielern kontrollierte Provinzen übernehmen. Zunächst müssen die Stadthalter der Spieler vertrieben werden, indem man zwei Karten mit dem Symbol das dem/der Felder des/der Stadthalter des Mitspielers in dieser Region entspricht, abgibt. Anschliessend kann die Region wie gewohnt mit eigenen Stadthaltern besetzt werden.

Eine Aktionsmöglichkeit ist auch das Erheben von Steuern, wobei zu beachten ist, dass dann auch die lieben Mitspieler und Konkurrenten Steuern erheben dürfen. Das Ganze macht also nur dann Sinn, wenn man mehr Steuern einnehmen kann als alle anderen. Ausserdem ist dafür eine Karte abzugeben, die das Symbol eines Feldes mit eigenem Stadthalter zeigt.
Das Steuererheben ist auch die einzige Aktion, die man nur einmal pro Zug wählen kann.

Bleiben noch zwei weitere Aktionsmöglichkeiten. Zum einen kann man jederzeit einen eigenen Stadthalter, beispielsweise in einer Provinz mit zwei Stadthaltern oder einer wenig lukrativen Region abziehen, um ihn anderweitig einzusetzen, zum anderen kann man auch Karten ziehen, um seine Kartenhand aufzubessern. Dabei wird eine der offenliegenden Karten auf die Hand genommen oder vom Nachziehstapel gezogen.
Das Kartennachziehen dürfte insbesondere am Anfang eines Spiels eine oft gewählte Aktion sein.

Sobald ein Spieler durch Steuererhebungen mehr als 100 Punkte auf der Wertungsleiste hat, beendet er das Spiel als Sieger. Alternativ endet das Spiel auch, wenn die schwarzen Holzstäbchen, mit denen Alexanders Reiseroute markiert wird, nicht mehr aussreichen und die roten Stäbchen verwendet werden müssen.

Alexandros ist ein Spiel, dass doch so seine taktischen Anforderungen an die Spieler stellt. Da kann man Alexander schon mal so reisen lassen, dass eine allzugroße, von Mitspielern kontrollierte Provinz geteilt und damit weniger wertvoll wird. Das erspart einem die kostspielige feindliche Übernahme der Provinz. Oder man wartet ab, bis sich einer der Mitspieler etwas zu sehr mit seinen Handkarten verausgabt hat und übernimmt anschließend eine seiner lukrativen Provinzen.
Ganz wichtig ist es, keinen Mitspieler zu weit auf der Wertungsleiset voranpreschen zu lassen. Ein etwas zu großer Vorsprung ist nur schwer aufzuholen, denn selbst wenn man mehr Steuern als der Führende einnimmt verliert man, wenn dieser zuerst die 100-Punkte-Grenze überschreitet.

Vielen Dank an Winning Moves für das Rezensionsexemplar!


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