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Doom - Das Brettspiel



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 120 bis 240 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Heidelberger Spieleverlag
Heidelberger Spieleverlag


Autor

Kevin Wilson


Bild



Sonstiges:

Doom ist wohl eines der bekannesten Computerspiele unserer Zeit, zumindest und auf jeden Fall unter den Liebhabern von Egoshootern. Geheime wissenschaftliche Experimente in noch geheimeren Einrichtungen auf dem Mars, die schieflaufen und Monstern aus einer anderen Dimension eine Invasion ermöglichen. Was sich sehr spannend anhört reduziert sich für die meisten spielerisch (am PC) auf den ersten Blick letztendlich auf das Abschlachten diverser Monster in dunklen Gängen und so gibt es auch sehr unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu diesem PC-Spiel. Man liebt es oder man hasst es.
Fantasy Flight Games unternimmt nun mit Doom - Das Brettspiel den Versuch die Atmosphäre des Computerspiels möglichst umfassend auf ein Brettspiel zu übertragen. Die Spieler finden sich entweder in der Rolle eines Marines wieder, der die Gänge einer Station erforscht und sich mit diversen Doom-Monstern rumschlägt, oder in der Rolle der Eindringlinge, sprich der Monster, welche nicht gerade Freundliches im Sinn haben mit den Marines.

Zumindest was die Ausstattung angeht, ist Doom - Das Brettspiel schon auf den ersten Blick über jeden Zweifel erhaben. Reichlich Plastik und Pappcounter sind in der Schachtel zu finden, so viel, dass das Spielmaterial nach dem Ausstanzen nur noch mit Mühe in der Schachtel untergebracht werden kann. Die Spielfiguren aus Plastik sind sehr detailliert und erinnern optisch mehr als gut an das Computerspiel Doom 3. Die Optik eines Brettspiels ist aber noch nicht mal die halbe Miete. Mit Optik alleine kann ein Brettspiel heutzutage nicht mehr bestehen, es muss auch spieltechnisch up to date sein.

Spielerisch gestaltet sich Doom - Das Brettspiel rundenbasierend, wobei ein Spieler die Monster, also die Eindringlinge übernimmt, alle anderen einen der Marines. Während die Marines die Korridore der Forschungseinrichtung erforschen und sich dabei ihrer Fähigkeiten (Sprint, Kampf, Absichern usw., sowie Sonderfähigkeiten wie z.B. Heilen) bedienen um den Monstern entweder aus dem Weg zu gehen oder sie zu eliminieren ist der Spieler der Gegenseite darauf bedacht, den Marines mit seinen Monstern das Leben möglichst schwer zu machen, bzw. es ihnen zu nehmen. Zwar taucht ein so aus dem Spiel beförderter Marine an anderer Stelle wieder auf um ins Spielgeschehen einzugreifen, allerdings bringt dies den Spieler der Eindringlinge jedesmal dem Sieg ein Stückchen näher.

Apropos Spielziel, wann dieses für die eine oder andere Seite erreicht ist, gibt das anfangs gewählte Szenario vor. Die Marines sind siegreich, wenn sie ihre Mission - beispielsweise das Erreichen eines bestimmten Ortes in der Forschungsstation - erfüllen und sie unterliegen, wenn sie von den Monstern zu oft gemeuchelt werden. Doch mit etwas Glück finden sich Ausrüstungsgegenstände, Waffen und ausreichend Munition, alles was das Leben der Marines schon wesentlich erleichtert. Wollen sich die Marines nicht aussschliesslich auf Glück verlassen, ist Zusammenarbeit angesagt und unabdingbar. Taktisches Vorgehen ist also ebenso gefordert, blosses draufloslaufen und -schiessen wird kaum zum Erfolg führen. Dafür haben die Monster einfach entweder zu gute Nehmerqualitäten oder ebenfalls Spezialfähigkeiten, die den Marines ganz schön Kopfzerbrechen bereiten können.

Egal ob man von Spielen dieser Thematik nun angetan ist oder eher nicht, so muss man doch zugeben, dass man die Brettspielumsetzung der "Mutter aller Egoshooter" mit Mehrspielermodus durchaus gelungen ist. Wer Spass mit dem Computerspiel hat(te) und Brettspielen nicht negativ gegenübersteht, der findet mit Sicherheit auch Gefallen an der Brettspielumsetzung oder gar den Einstieg in die Brettspielwelt.
Und wer noch gar nichts mit Doom und Egoshootern am Hut hatte oder dieser Thematik eher negativ gegenüberstand, der wird feststellen, dass bei dieser Art Spiel doch mehr als nur blinde Ballerei gefragt und taktisches Verständnis unabdingbar ist.

Weitere Informationen und einen Link auf die Spielregel erhält man auf der Produktseite vom Heidelberger Spieleverlag: Doom - Das Brettspielt

Vielen Dank an Heidelberger Spieleverlag für das Rezensionsexemplar!


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