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Eden



Anzahl Spieler

Für 3 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

5 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Gal Zuckerman


Bild



Sonstiges:

Immer schon wünschten sich die Menschen den Himmel auf Erden, ein sorgenfreies Leben, ohne große Anstrengungen, ein Paradies eben.
Im Spiel Eden scheinen die Voraussetzungen dafür zunächst gegeben zu sein, doch es ist wie immer: Hat der Mensch keine Probleme, macht er sich welche. In diesem Fall wird die Gunst der Götter in Form von Mana eingesetzt, um sich fruchtbare Gebiete der Mitspieler anzueignen.
Klar, daß da der Spaß aufhört und es mit dem Frieden vorbei ist.

Der Spielplan zeigt den zunächst noch unfruchtbaren Garten Eden, der bis zu vier Menschengeschlechtern, vertreten durch die Mitspieler, zur Verfügung gestellt wird, um daraus einen fruchtbaren Landstrich zu machen. Der Garten ist in 7 x 7 große Parzellen unterteilt, auf der Horizontalen mit den Ziffern 1 bis 7 und auf der Vertikalen mit den Buchstaben A bis G versehen, so daß jeder Parzelle genau eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben zugeordnet werden kann.
Jedes dieser quadratischen Gebiete kann durch einen Spieler bewässert und damit fruchtbar gemacht werden, wenn er die entsprechende Bewässerungskarte ausspielt. Zum Zeichen der Fruchtbarkeit des Gebietes legt der Spieler eines seiner Landschaftsplättchen (zunächst eines mit einem Fruchtbarkeitspunkt - erste Entwicklungsstufe) dorthin.
Neben den Bewässerungskarten stehen den Spielern noch Kultivierungskarten zur Verfügung, mit denen einzelne Gebiete oder ganze eigene Landstriche aufgewertet, will sagen noch fruchtbarer gemacht werden können. Zumeist sind auf diesen Karten mehrere in einer beliebigen Form aneinandergrenzende Gebiete gezeigt, die man auf dem Spielplan genau so vorfinden muß, um sie aufwerten zu können.
Doch ohne Fleiß keinen Preis, die Kultivierungskarte alleine reicht noch nicht aus, man muß pro aufgewerteter Parzelle 10 Mana in Form von Manakarten abgeben.

Der knappe Manavorrat der Spieler (100 Mana) ist da schnell aufgebraucht, zumal es auch zur Eroberung fruchtbarer Landstriche der Mitspieler benötigt wird. Nachschub bekommt man für jedes eigene Landschaftsplättchen am Anfang eines Spielzuges, daß eine Fruchtbarkeitsstufe von mehr als 1 hat. Für jede darüberliegende Stufe eines Gebietes bekommt ein Spieler 5 Mana.
Das Manaeinkommen läßt sich recht einfach an den roten Fruchtbarkeitspunkten auf allen eigenen Landschaftsplättchen ablesen.

Kommt ein Spieler an die Reihe, kann er allerdings nicht sowohl Gebiete bewässern als auch aufwerten. Man muß sich entscheiden, ob man entweder 1 oder 2 Bewässerungskarten ausspielen will, um Gebiete in seinen Besitz zu bringen und sie auf die Fruchtbarkeitsstufe 1 zu bringen, oder ob man eigene Gebiete mit einer passenden Kultivierungskarte und den entsprechenden Manaeinsatz aufwerten will.
Es besteht aber die Möglichkeit zu passen, d.h. in einer Runde keine Aktion auszuführen.

Desweiteren kann man während seines Zuges Kultivierungskarten "verkaufen". Solche Karten werden offen neben den Spielplan gelegt und der Verkäufer erhält 10 Mana pro auf dieser Karte abgebildeten Gebiet.
Solche offenliegenden Kultivierungskarten dürfen auch gekauft werden, allerdings zu einem etwas höheren Preis. 10 Mana pro abgebildeten Feld plus 10 weitere Mana sind auszugeben.

Die letze Aktion eines Spielers innerhalb seines Zuges besteht im Ziehen einer Karte vom Stapel (hierbei kann es sich um eine Bewässerungs- oder Kultivierungskarte handeln).

Und wie war das nun mit dem Erobern "feindlicher" Gebiete? Bewässert man ein Gebiet, daß in Nachbarschaft von Gebieten der Mitspieler liegt, kann man eine Landnahme versuchen.
Dies läuft folgendermaßen ab:
Zunächst entscheidet sich der "Angreifer", mit wievielen eigenen Landschaftsplättchen die Übernahme versucht werden soll. Grenzen an das eben gelegte Plättchen nämlich noch weitere eigene Plättchen, können diese für den Landnahmeversuch mitverwendet werden.
Anschließend muß der "Angreifer" festlegen, wieviele gegnerische Plättchen er übernehmen möchte. Dies Plättchen müssen allerdings zusammenhängend sein und zumindest an einer Stelle an die angreifenden Plättchen angrenzen.

Der Landnahmeversuch sieht nun so aus, daß der "Angreifer" ein Gebot (Mana) abgibt, daß er bereit ist, für jeden Fruchtbarkeitspunkt der angegriffenen Gebietsplättchen an den momentanen Besitzer zu zahlen.
Steht das Gebot, kann der Angegriffene das Gebot annehmen (dann muß er seine Gebiete an den Angreifer abtreten und bekommt das gebotene Mana) oder seinerseits ein Gebot für jeden Fruchtbarkeitspunkt der angreifenden Gebietsplättchen abgeben. Dieses muß selbstverständlich höher als das Gebot des Angreifers sein.
Nun ist es an der Reihe des Angreifer zu entscheiden, ob das Gebot angenommen oder ob besser weiter erhöht werden sollte. Nimmt der Angreifer das Gegenangebot an, bekommt er zwar das gebotene Mana, verliert aber alle seine angreifenden Gebietsplättchen an den Mitspieler.

So bewässern, kultivieren und übernehmen die Spieler Gebiete und versuchen 20 Fruchtbarkeitspunkte auf dem Spielplan zu erreichen, denn das ist die für den Sieg erforderliche Zahl.

Eden ist ein kurzweiliges Spiel, besonders geeignet für Zwischendurch, als Einstieg oder Abschluß eines Spieleabends und um Spieleneulinge in die Welt der Spiele einzuführen. Eine Mischung aus Glück (ziehe ich die passende Kultivierungskarte oder muß ich sie teuer kaufen oder bekomme sie überhaupt nicht auf die Hand) und strategischen Überlegungen (lohnt sich ein Angriff oder verliere ich dabei zuviel Mana und muß das eben gewonnene Land gleich wieder an andere Mitspieler abgeben, die meinen Manaengpaß ausnutzen) sorgt dafür, daß den Anhängern beider Bereiche das Spiel gefallen dürfte.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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