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Eiszeit



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 75 bis 100 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Alea
Alea


Autor

Alan R.
Alan R. Moon,
Aaron Weissblum


Bild



Sonstiges:

Das Leben in der Eiszeit war schon hart, zumindest im Brettspiel Eiszeit ist das so! Mammuts sind das Hauptnahrungsmittel und die gibt es nur in bestimmten Regionen, die natürlich sehr begehrt und genauso schnell überbevölkert sind! Klar dass es da zu Reibereien kommt, insbesondere da die sich immer wieder Gletscher auf dem Vormarsch befinden und den Lebensraum immer mehr einschränken.

Jeder Spieler ist Anführer einer Sippe, für die er die ertragreichsten Jagdgründe sichern will. In vier Runden müssen Siegpunkte ergattert werden, die es in erster Linie für das Platzieren von eigenen Jägern in (errtragreiche) Regionen gibt.
Jede dieser vier Runden gliedert sich in Phasen. Die erste Phase einer jeden Runde ist die Phase "Siedeln".

Jeder Spieler muss eine seiner Handkarten ausspielen und darf eine weitere ungenutzt abwerfen. Von diesen Handkarten gibt es dunkle und helle Karten, jede steht für eine Aktion.
Die hellen Karten sind für den Spieler, der sie ausspielt, von Vorteil, daher muss für sie eine bestimmte Summe gezahlt werden. Zahlungsmittel bei sind - zeitgemäß - Steine, von denen jeder x zu Spielbeginn erhalten hat.
Die dunklen Karten bringen einem oder mehreren Mitspielern (nicht dem Ausspiele selbst!) Vorteile, dafür bekommt man aber eine gewisse Anzahl Steine in seinen immer zu knappen Vorrat.
Die Karten ermöglichen das Ein- und/oder Versetzen von Jägern bzw. Mammuts oder auch das Entfernen derselben. Kurz gesagt ermöglichen sie das Einflussnehmen auf die einzelnen Gebiete des Spielplans und damit die Punkteverteilung am Ende einer jeden Runde.

Phase 2 besteht im Auflösen von Konflikten in überbevölkerten Regionen. Grundsätzlich können sich in jedem Gebiet insgesamt 3 Jäger aufhalten. Jedes Mammut im gleichen Gebiet erhöht diesen Wert um 1 (Beispiel: in einem Gebiet mit zwei Mammuts dürfen sich 5 Jäger aufhalten).
Dann gibt es dort noch ein Plättchen "Lagerfeuer". Dieses liegt jedoch verdeckt und wird erst in dieser zweiten Phase aufgedeckt. Es hat eine Zahl von 0 bis 2, was dem Wert entspricht, um den sich die maximal zulässige Jägerzahl in diesem Gebiet erhöht (Beispiel: in einem Gebiet mit zwei Mammuts und einem Lagerfeuer-Plättchen mit dem Wert 2 dürfen sich 7 Jäger aufhalten).
So läßt sich in Phase 2 bestimmen, wieviele Jäger sich in den einzelnen Gebieten aufhalten dürfen und ob es zu Konflikten kommt, sollten mehr Jäger in einem Gebiet platziert worden sein.
Gelöst werden die Konflikte, in dem die Spieler Jäger aus den betroffenen Gebieten entfernen, bis der zulässige Wert nicht mehr überschritten wird. Mit dem Entfernen muss der bzw. die Spieler mit den wenigsten Jägern in diesem Gebiet. Gut dran ist, wer eine Keule bei sich hat, die einem die eine oder andere Karte beschert, denn solche Jäger müssen nicht entfernt werden und sind auch in sonstiger Weise vor Ein- und Angriffen der Mitspieler geschützt.
Sind nach dem Entfernen des/der ersten Jäger noch immer zuviele in diesem Gebiet, muss nun der/die Spieler mit den zweitwenigsten Jägern entfernen usw. Irgendwann liegt keine Ãœberbevölkerung mehr vor.

Jetzt kann zur Phase 3, der Wertung übergegangen werden. Jedes Gebiet bringt für jeden Jäger, der sich darin aufhält, grundsätzlich 1 Punkt. Ein Mammut erhöht den Punktewert um 1, zwei oder mehr Mammuts erhöhen den Punktewert um 2. So wird jedes Gebiet gewertet und die Spieler erhalten dafür Siegpunkte, die auf der Wertungsleiste festgehalten werden.

In der 4 und letzten Phase kann es zur Ausweitung des Gletschers und damit zur Verringerung des Lebensraumes kommen. Der Spieler mit den wenigsten Siegpunkten nach Phase 3 entscheidet, ob er ein Gletscherteil legen möchte. Er darf dabei ein beliebiges Gebiet, das an mindestens ein Gletschergebiet grenzt, auswählen, leerräumen und mit einem Gletschteil für den Rest des Spiel blockieren.

Nach dieser Phase werden die Lagerfeuer-Plättchen gemischt und neu auf die verbliebenen Regionen verteilt. Wer nach vier solcher Runden auf der Wertungsleiste am weitesten voran gekommen ist, gewinnt das Spiel.

Eiszeit ist ein kurzweiliges Ärgerspiel bei dem man mit seinen immer zu knappen Ressourcen nie alles machen kann, was man machen möchte. Ergibt sich dies schon durch die Tatsache, dass man pro Runde in der Siedlerphase nur eine Karte ausspielen darf, wird das durch die Kosten, die für die hellen und damit für einen selbst günstigen Karten zu bezahlen sind, noch verstärkt.
Der Anspruch gegenüber Puerto Rico, Tadsch Mahal und anderen Spielen der Alea-Reihe ist deutlich geringer doch der Wiederspielfaktor ist recht hoch.

Vielen Dank an Alea für das Rezensionsexemplar!


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