Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Entengrütze



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 15 bis 120 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Albatros Spiele


Autor

Bernd Schüer


Bild



Sonstiges:

Der Spielplan stellt einen Teich dar, der von vier Tieren bewohnt wird. Mutz, der Frosch, Ingelwood, die Ente, Johnatan, der Storch, und Wattnu, der Karpfen. Diese Tiere brauchen nun, beim täglichen Gerangel ums Futter, einen Spieler als Beistand.
Zu Beginn werden die Tiere entsprechend der in der Anleitung angegebenen Startaufstellung auf dem Spielplan (Teich) verteilt und die vier verschiedenfarbigen Futtersteine auf vier zufällig ermittelte (Würfel) Felder gesetzt.
Um den Teich herum ist ein Steinkreis zu sehen, auf dem die Startpunkte der einzelnen Tiere zu sehen sind und auf dem auch ein Zielpunkt gesetzt werden muß. Je weiter entfernt der Ziel- vom Startpunkt ist, desto länger dauert das Spiel.
Ziel des Spiels ist es nun mit seinen Tieren möglichst viele farblich passende Futtersteine (Grütze) zu fressen, um so auf dem Steinkreis um den Teich dem Ziel immer näher zu kommen. Dazu muß man seine Tiere im Teich zur entsprechenden Grütze bewegen und diese Fressen. Das klingt einfacher als es ist, denn zum einen haben die Mitspieler das gleiche Ziel, zum anderen gibt es einige Dinge zu beachten, die im Folgenden erklärt werden.
Der Teich ist in Felder unterteilt, um ihn herum sind vier farbige Streifen angeordnet. Jeder Spieler darf pro Runde einen seiner Spielsteine ein Feld weiterbewegen (nicht diagonal). Man kann sich also zum roten und grünen, oder zum blauen und gelben Streifen parallel bewegen. Zieht man beispielsweise parallel zum roten und grünen Streifen, so muß man auch seine Scheibe mit dem roten und grünen Pfeil um ein Feld verdrehen (anfangs stehen alle Scheiben auf 14). Wird der rote Streifen in der gezogenen Richtung dicker, so dreht man die Scheibe in Richtung ihres roten Pfeiles. Der rote Wert im Sichtfenster der Scheibe steigt dabei um eins.
Ein Spielzug bedeutet also, seinen Spielstein um ein Feld zu bewegen, die entsprechende Scheibe zu drehen um seinen Zielstein und ein Feld zurückzuziehen (maximal bis zum Startfeld zurück!).
Beim Zug eines Spielers gibt es drei Möglichkeiten. Entweder ein Spielstein gelangt auf eine gleichfarbige Grütze, dann wird die Grütze gefressen, oder zwei Spielsteine treffen auf einem Feld zusammen, dann wird beim Teichgerangel das schwächere Tier von diesem Feld vertrieben, oder es wird auf ein leeres Feld gezogen und es passiert garnichts (nur die entsprechende Drehscheibe wird entsprechend der Zugrichtung immer verändert), dann zieht der nächste Spieler.
Erreicht ein Tier die Grütze seiner Farbe dann ist die Zahl zu beachten, die im Sichtfenster derjenigen Scheibe zu sehen ist, welche den Farbpfeil entsprechend der Farbe der Grütze besitzt. Von dieser Zahl ist die im selben Sichtfenster angezeigte zweite Zahl abzuziehen. Das Ergebnis sagt dann aus, wieviele Felder man auf dem Steinkreis ziehen darf. Aber Vorsicht! Es kann auch sein, daß ein Tier Grütze verliert und rückwärts ziehen muß. Dies ist dann der Fall, wenn das Ergebnis der obigen Zahlendifferenz negativ ist.
Tip: Man kann mit jeder seiner Spielfiguren die Werte der Scheiben ändern. Man kann also zum Beispiel mit dem grünen Tier vor der grünen Grütze hocken bleiben und mit den 3 anderen Tieren den Wert von Grün auf der Drehscheibe steigern, um erst dann die Grütze zu fressen, wenn der Wert positiv ist.
Zieht ein Spieler auf eine gleichfarbige Grütze, so muß gefressen werden, auch wenn der Wert negativ ist. Auf dem Steinkreis muß (darf) man jedoch nicht hinter den Startpfeil zurückziehen. Ist die Grütze gefressen worden, wird sie wieder mit den Würfeln eingesetzt.
Treffen zwei Tiere auf einem Feld aufeinander (Teichgerangel), werden die Farben der Tiere auf den Drehscheiben verglichen. Das Tier mit der höheren Zahl ist das Stärkere und darf das schwächere Tier in senkrechter oder waagrechter Richtung beliebig weit vertreiben, wobei die entsprechende Drehscheibe des vertriebenen Tieres entsprechend verändert werden muß. D.h. pro vertriebenen Feld wird die entsprechende Scheibe um eine Zahl verdreht. Gleichstarke Tiere können (dürfen) nicht auf ein Feld gezogen werden.
Tip: Man kann auch ein eigenes Tier entsprechend der obigen Regel vertreiben und damit unter Umständen gravierenden Einfluß auf seine Drehscheiben nehmen bzw. bedeutend mehr als nur ein Feld vorwärtskommen!
Entengrütze ist ein sehr taktisches Spiel, daß sich zunächst komplizierter anhört als es ist. Die Regeln sind im Grunde recht einfach, kompliziert sind nur die Möglichkeiten auf das Spiel Einfluß zu nehmen, die man oft übersieht.

Vielen Dank an Albatros Spiele für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Taktik)

Dschunke
Java
La Citta
Löwenherz
Caylus
Mexica
Puerto Rico

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Bernd Schüer)

Keine Spiele vom selben Autor
in der Datenbank gefunden !


Spiele vom selben Verlag:
(Albatros Spiele)

Keine Spiele vom selben Verlag
in der Datenbank gefunden !


Spiele vom selben Jahrgang:
(1992)

Elfenroads
Modern Art
Tal der Könige
Der fliegende Holländer
Santa Fe
Pfusch
Pfadfinder

weitere Treffer...