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Europa Tour



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

4 Punkte (HOlg)



Verlag

Schmidt Spiele
Schmidt Spiele


Autor

Alan R.
Alan R. Moon,
Aaron Weissblum


Bild



Sonstiges:

2 bis 4Spieler versuchen eine Reiseroute durch Europa zu planen, die 10 Stationen (Länder, Flugzeuge, Schiffe) umfassen soll. Drei Reisemöglichkeiten gibt es, nämlich über Land (in benachbarte Länder), per Schiff (entlang einer Schiffsroute) oder per Flugzeug (in Länder welche die gleiche Farbe - fünf gibt es im Spiel - wie das Ausgangsland haben).
Geplant wird in in einem Plastik-Ständer, der 10 Schlitze hat, in die Länder-, Schiff- und Flugzeugkärtchen gesteckt werden können.

Der Spielplan ist etwas unübersichtlich geraten und zeigt eine Karte Europas, mit einigen Ungenauigkeiten - auf der Rückseite auch mit den Ländernamen in der jeweiligen Landessprache - die lediglich für die Planung der Reiseroute benötigt wird. Mit ihm läßt sich feststellen, welche Länder unmittelbare Nachbarn bzw. durch eine Schiffs- oder Flugroute miteinander verbunden sind. Zu Spielbeginn ziehen die Spieler reihum immer ein Kärtchen, dass sie dann in einen noch freien Schlitz des Plastik-Ständers stecken, bis dieser voll ist. Bereits bei Erstellung dieser Ausgangssituation kann und sollte man versuchen eine sich evtl. herausbildende zusammenhängende Route bzw. Teilroute zu erkennen und die Kärtchen entsprechend zu positionieren. Mit etwas Glück kann man eine oder mehrere Kärtchen bereits jetzt in ihrer Position lassen! Das klappt nicht immer, aber manchmal...

Aus den restlichen Karten werden fünf offene und ein verdeckter Stapel gebildet. Die offenen Stapel bestehen zunächst aus je einer Karte, doch im weiteren Spielverlauf werden Kärtchen, die Spieler nicht benötigen und ablegen, immer auf einen der offenen Stapel gelegt.
Bevor ein Spieler jedoch eine Karte ablegen muss, darf er sich ein Kärtchen nehmen. Entweder die oberste von einem offenen Stapel oder, falls einem da keine zusagt, die oberste vom verdeckten Stapel.

So versuchen die Spieler eine nahtlose Kette von Kärtchen (Land, Schiff oder Flugzeug) zu bilden, wobei die erste und die letzte Karte auf jeden Fall ein Land-Kärtchen sein muss. Wem das zuerst gelingt, der gewinnt das Spiel.

So richtig gut funktioniert Europa Tour nur zu zweit! In dieser Konstellation ist es ein schnelles kurzweiliges Spiel, bei dem man auch mal erkennen und sich merken kann, an welchen Kärtchen der Mitspieler besonders interessiert ist. Diese kann man dann möglichst spät abwerfen bzw., falls sie bereits auf offenen Stapel oben liegen, mit der eigenen abzulegenden Karte verdecken. So kann die gewünschte Karte vom Konkurrenten (noch) nicht aufgenommen werden.
Das sehr vom Kartenglück abhängige Spiel bekommt so zumindest einen Hauch von Taktik, die beim Spiel zu mehreren gänzlich fehlt. Je mehr Spieler desto mehr verändern sich die offenen Stapel und damit die Kärtchen die einem beim nächsten Zug zur Verfügung stehen. Welche Kärtchen die Mitspieler wohl brauchen könnten, läßt sich nicht mehr überblicken und falls doch kann man so gut wie keinen Einfluss darauf nehmen. Eine Planung ist also gänzlich unmöglich und manchmal dauert es doch recht lange, bis einem der Zufall die richtigen Kärtchen in die Hände spielt.

In unseren Spielerunden wurde das Spiel recht unterschiedlich angenommen. Von Sehr gut bis furchtbar gab es alle Äußerungen, wobei zumeist ein Extrem gewählt wurde, selten ist Europa Tour als durchschnittlich eingestuft worden.
Man liebt oder haßt es also und ich persönlich bin bei einer Partie zu zweit jedenfalls immer mal wieder gerne dabei, insbesondere wegen der dann kurzen Spieldauer.

Vielen Dank an Schmidt Spiele für das Rezensionsexemplar!


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