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Fjorde



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Franz-Benno Delonge


Bild



Sonstiges:

Norwegen, das Land der Fjorde im Westen Skandinaviens, ist der Ort des Geschehens im Zweipersonenspiel "Fjorde" vom Hans im Glück Verlag. Die beiden Spieler sind Anführer konkurrierender Wikinger-Clans und versuchen den größten Teil eines neuentdeckten Landstrichs für die Ihren zu sichern. Doch Fjorde sind nicht wirklich zu finden und dafür, dass es sich um Wikinger-Clans handeln soll, geht es dabei weniger kriegerisch zu, wie man vielleicht vermuten könnte. Strategie und die Fähigkeit flexibel auf die Gegebenheiten des Stück für Stück erforschten Gebietes zu reagieren sind gefragt und entscheiden über Sieg und Niederlage.

Anfangs ist nur ein sehr kleiner, drei Plättchen umfassender Teil der zu besiedelnden Landfläche zu sehen und noch ist schwer abzuschätzen wie sich fruchtbares Ackerland, Gebirgszüge und der Küstenverlauf gestalten werden. Die erste Phase des Spiels verschafft aber schnell Klarheit. Abwechselnd ziehen die Clanführer eines der verdeckten Landschaftsplättchen (insgesamt sind 39 Plättchen im Spiel) und legen es mit zwei Kanten an zwei bereits ausliegende Plättchen des schon entdeckten Gebietes passend an. Ist das nicht möglich bzw. sieht der Spieler am Zug keine passende Anlegemöglichkeit, wird das Landschaftsplättchen offen beiseite gelegt und ein weiteres verdecktes Plättchen gezogen.
Sieht allerdings der Mitspieler eine Anlegemöglichkeit, darf er den Konkurrenten darauf aufmerksam machen, muss aber nicht. Einmal darauf aufmerksam gemacht, muss dieser dann das Plättchen anlegen, auch wenn ihm das unter Umständen wenig gefällt.

Wie auch immer, es wird solange ein Plättchen gezogen, bis der verdeckte Stapel aufgebraucht oder ein Landschaftsplättchen passend angelegt werden konnte. Anstatt vom verdeckten Stapel zu ziehen, darf man auch jederzeit von den offenliegenden Plättchen, die zunächst nicht gepasst haben, eines ziehen und passend anlegen.
Anschliessend darf noch einer von vier Höfen auf das gerade gelegte Landschaftsplättchen eingesetzt werden (Carcassonne lässt grüssen). Dies wird wohl immer dann geschehen, wenn man zum Schluss kommt, dass ausgehend von diesem Hof in der zweiten Phase des Spiels ein grosses Gebiet abgegrenzt und für den eigenen Clan gesichert werden kann.

Tja, und wo wir schon mal bei der zweiten Phase sind...sobald das letzte verdeckte Landschaftsplättchen gezogen wurde tritt das Spiel in seine zweite Phase. Jetzt setzen die beiden Spieler abwechselnd möglichst viele ihrer Felder ein (runde Holzscheiben), die immer an einen eigenen Hof oder ein eigenes, bereits eingesetztes Feld grenzen müssen. Wer dabei Gebiete so abgrenzt, dass der Konkurrent dort nicht mehr einsetzen kann, der braucht sich um dieses Gebiet nicht weiter kümmern, denn die Landschaftsplättchen abgegrenzter Gebiete dürfen, sobald alle Plättchen welche beide Spieler mit ihren Feldern erreichen können besetzt sind, mit eignene Feldern aufgefüllt werden. Es hat dort also keine Eile.

Sind alle Landschaftsplättchen mit Feldern besetzt, gewinnt diese Runde der Spieler, der weniger Felder übrig behalten hat. Drei Runden werden auf diese Weise gespielt und derjenige, der in diesen drei Runden die meisten Felder einsetzen konnte, gewinnt die Partie.

Fjorde ist ein klasse Zweipersonenspiel, das der Zweierreihe von Kosmos würdig wäre, die diesmal mit Petri Heil in diesem Sektor nicht vorne liegt. Fjorde gefällt mir mit seiner Mischung aus Glück beim Entdecken der Landschaft und Taktik beim Setzen der Höfe und Felder deutlich besser. Die immer neue Landschaft, die wie bei Carcassonne in jeder Runde entsteht gefällt und die angenehme Spieldauer macht Laune auf mehr als eine Partie bzw. mehr als drei Runden, die eine Partie laut Regel dauert.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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