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Amun Re



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

9 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

7 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Reiner Knizia
Reiner Knizia


Bild



Sonstiges:

Ein Spiel um den Machtkampf der Dynastien im alten Ägypten. Kling recht interessant! Verlag: Hans im Glück. Das macht es noch interessanter!! Von Autor Reiner Knizia. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, das Spiel muss gespielt werden!!! Was kommt einem sofort in den Sinn, wenn man an Ägypten denkt? Klar, die Pyramiden! Doch in der Zeit, in der das Spiel Amun Re angesiedelt ist, gibt es noch keine Pyramiden. Diese müssen erst noch erreichtet werden, und genau das ist, unter anderem, die Aufgabe der Spieler, wenn sie das Spiel gewinnen wollen. Der Spielplan zeigt das alte Ägypten, unterteilt in 15 Provinzen, die sich zu beiden Seiten des Nils befinden und die auch in einen oberen und unteren Bereich (Ober- und Unterägypten) unterteilt sind. Zunächst sind diese Provinzen noch "herrenlos", doch das wird sich bald ändern, denn sie werden unter den Spielern versteigert (zumindest dreimal soviele wie Mitspieler teilnehmen).
Jede dieser Provinzen hat so ihren eigenen Wert bzw. Vorteil. Einige bringen ihren Besitzern sofort mit der Ersteigerung der Provinz Baumaterial für Pyramiden, das die anderen Spieler erst teuer kaufen müssen, andere beherbergen bereits einige Bauern, die für die Ernte und damit die Einnahmen des Provinzbesitzers wichtig sind, oder bringen Machtkarten mit, die ebenfalls spielentscheidend sein können. Diese ermöglichen Sonderaktionen oder zeigen Konstellationen auf, deren Erreichen bei Spielende bzw. der Zwischenwertung (nicht gerade wenige) Bonuspunkte einbrinent. Auch gibt es in manchen Provinzen Tempel, doch ob die am Ende Punkte einbringen ist reichlich ungewiss.

Es werden zwei Durchgänge gespielt, in deren Verlauf jeder Spieler je 3 Provinzen ersteigern wird und an deren Ende je eine Wertung stattfindet. Jeder Durchgang besteht aus 3 Runden mit je 6 Phasen.

In Phase 1 werden soviele Provinzenkarten von einem verdeckten Stapel aufgedeckt, wie Mitspieler beteiligt sind. Die Karten werden auf die entsprechenden Provinzen des Spielplans gelegt und bieten nun den Spielern nun, in der Phase 2, die Möglichkeit ihren Bietstein auf ihnen zu platzieren, entsprechend ihrem dem Gebot für diese Provinz.
Wer überboten wird, muss seinen Bietstein auf eine andere Provinzkarte legen und dabei das aktuell höchste Gebot dort abgeben.

Dies geht reihum solange, bis jeder Bietstein auf einer anderen Provinzkarte liegt. Die Spieler markieren ihre neue Provinz mit ihrer Farbe, erhalten ggf. die Vergünstigungen, die eine Provinz mit sich bringen kann, und weiter gehts zur Phase 3.

In dieser Phase 3 können die Spieler nun in folgender Reihenfolge Einkäufe tätigen. Zunächst werden Machtkarten gekauft. Diese bringen Vergünstigungen (z.B. zwei Bausteine sind bereits eine Pyramide) oder geben Bedingungen und die Siegpunkte vor, die man bei Erfüllung zum Zeitpunkt einer Wertung dafür bekommt (z.B. alle Provinzen oberhalb des Nils).
Als zweites können Bauern angeheuert und auf freie Anbaufelder platziert werden und zu guter letzt kann man noch Geld in Steine investieren und auf die Provinzen legen. Sobald in einer Provinz drei Bausteine liegen, werden diese durch eine Pyramide ersetzt.
Der Preis hängt jeweils von der Anzahl der Machtkarten bzw. Bauern oder Steinen ab, er kann von einer Tabelle am Spielplanrand abgelesen werden.

Nach den Einkäufen forder nun in Phase 4 Amun Re sein Opfer in Form von Gold von jedem Spieler. Wer am meisten opfert wird mit Machtkarten, Bauern oder/und Bausteinen belohnt, er darf sich 3 beliebige Teile auswählen. Wer seine Negativ-Karte eingesetzt hat, erhält lediglich 3 Goldstücke.
Die höhe des Gesamtopfers der Spieler bestimmt nun auch die Position des Tempels auf der entsprechenden Skala. Sie legt fest, wieviel Gold ein Bauer in der nun folgenden Phase 5 einbringt, und wieviele Siegpunkte die Tempel in einigen Provinzen wert sind, sollte es zu einer Wertung kommen.

Die Einnahmen in Phase 5 werden ermittelt, in dem jeder Spieler seine Bauern mit der Position des Tempels auf dessen Skala multipliziert. Manche Provinzen bringen in dieser Phase auch weitere Einnahmen.

Die Phase 6 wird erst dann gespielt, wenn jeder Spieler drei Provinzen ersteigert hat. Dann bringt jede Pyramide 1 Siegpunkt, ein vollständiger Satz Pyramiden (in jeder eigenen Provinz mind. eine Pyramide) sogar 3 Siegpunkte. Für Provinzen mit den meisten Pyramiden westlich und östlich des Nils gibt es je 5 Siegpunkte. Die Tempel in manchen Provinzen bringen entsprechend der Position des Tempels auf der Skala Siegpunkte und bei der zweiten und letzten Wertung erhält der Spieler mit dem meisten Gold 6, der mit dem zweitmeisten Gold 4 und der mit dem drittmeisten Gold noch 2 Siegpunkte.
Wer jetzt die Vorgaben der einen oder anderen Machtkarte erfüllt hat, erhält nochmals Bonuspunkte.

Nach der esten Wertung werden alle Provinzen bis auf die Pyramiden leergeräumt und neu in drei weiteren Runden an die Spieler versteigert.

Mit Ende der zweiten Wertung steht der Sieger des Spiels fest.

Amun Re scheint mir das Spiel 2002/2003 zu sein. Den Kriterien des Spiel des Jahres hat es nicht entsprochen, dafür ist es wohl zu wenig familientauglich, als Favorit für den Deutschen Spielepreis scheint es mir allerdings fast konkurrenzlos!
Obwohl mit den Tempeln und deren Siegpunkte von 1 bis 4 und der Tatsache, dass zumindest in der ersten Runde schon etwas Glück dazu gehört für seine Provinzen die "richtigen" Machtkarten zu ziehen um Bonuspunkte zu bekommen, auch ein gewisser Glücksfaktor im Spiel ist, entscheidet ein kühler Kopf für die richtige Entscheidung im richtigen Moment das Spiel (etwas Gold für die Versteigerungen in der zweiten Runde übrig zu haben ist sicherlich auch nicht von Nachteil!).

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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