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Andromeda



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Abacus Spiele
Abacus Spiele


Autor

Alan R. Moon
Alan R. Moon


Bild



Sonstiges:

Der Weltraum...unendliche Weiten. Berühmte Worte welche Science Fiction zu dem machten, was es heute ist. Nur auf dem Spielbrett fehlt noch eine Umsetzung, die so richtig gut ist.
Andromeda ist ein Spiel aus dem Hause Abacus, dass genau dies versucht. Der gleiche Name wie die jüngste SciFi-Serie vom Vater des SciFi, Gene Roddenberry, das müßte doch eigentlich ein gutes Omen sein. Wir werden sehen!

Der Spielplan zeigt einen relativ kleinen Teil des unendlichen Weltraums ;-) nämlich die Erde und die 3 Millionen Lichtjahre entfernten sieben im Spiel vorhandenen Planeten unserer Nachbargalaxie Andromeda mit je drei Planetentrabanten auf denen wir Erdlinge die Erlaubnis zur Errichtung von Wirtschaftszentren erhalten haben.
Jeder Trabant bringt dem Spieler, der darauf ein Wirtschaftszentrum errichtet, eine bestimmte Punktzahl, die für die Endabrechnung und damit der Ermittlung des Gewinners entscheidend ist.
Diese findet statt, sobald die Trabanten dreier Planeten vollständig mit Wirtschaftszentren der Spieler belegt sind.

Abhängig von der Mitspielerzahl wird jedoch zunächst die Ausgangssituation ermittelt, denn jeder Spieler hat seine durch Holzwürfel dargestellten Wirtschaftszentren zu Beginn entweder auf der Erde bzw. den sieben Planeten.
Neun Planetenkarten vom gut gemischten Stapel werden an die Spieler verteilt und je ein Spielstein eines jeden Mitspielers wird auf das erste Feld der Raumschiff- bzw. Technologieleiste gelegt. Diese stellen den Entwicklungstand eines Spielers in den beiden Bereichen dar.
Der Bereich Raumschiff legt die Anzahl Karten fest, die ein Spieler auf der Hand halten darf. Anfangs neun, steigt diese Zahl mit zunehmenden Ausbau dieses Bereiches auf maximal 13 Karten.

Die folgenden Spielerunden laufen in jeweils 4 Phasen ab.

Je nach Entwicklungsstand im Bereich Raumschiff ergänzen die Spieler in der Kartenphase ihre Kartenhand wieder auf 9 bis 13 Karten.

In Phase 2 können sich die Spieler beginnend mit dem aktiven Spieler entscheiden, ob sie eine ihrer beiden Transportkarten einsetzen möchten. Diese können nur einmal verwendet werden und sind anschließend aus dem Spiel. Sie erlauben dem Spieler zwei Station von der Erde auf einen Planeten freier Wahl zu versetzen oder alle eigenen Stationen auf einem Planeten zurück zur Erde zu verfrachten.

Die Handelsphase (Phase 3) ermöglicht das tauschen von Handkarten. Zunächst legt der aktive Spieler eine seiner Handkarten, die er gerne tauschen würde, offen vor sich ab. Alle übrigen Spieler müssen nun ebenfalls gleichzeitig eine Karte auslegen, nicht aber die gleiche wie der aktive Spieler.
Das ganze wird ein zweites Mal wiederholt, auf Wunsch des aktiven Spieler auch noch ein drittes, dann aber definitiv letztes Mal.
Jetzt wählt der aktive Spieler die ausliegenden Karten eines Mitspielers aus und gibt diesem seine eigene Kartenauslage. Dieser kann nun die Karten, die er bekommen hat, auf die Hand nehmen, oder die Karten eines anderen Spielers wählen usw.

In der 4. Phase, der Aktionsphase, kann der aktive Spieler drei Aktionen aus folgender Auswahl ausführen, alle anderen Mitspieler nur zwei Aktionen:

Tausch von Planetenkarten: Zwei Handkarten werden durch zwei Karten vom verdeckten Stapel ersetzt.

Versetzen von Stationen: Um eigene Stationen von der Erde auf Planeten oder umgekehrt zu versetzen, muss ein Spieler zwischen drei und sieben gleiche Planetenkarten ausspielen.
Der Planet auf der Karte gibt an, von bzw. auf welchen Planeten Stationen von bzw. zur Erde verschoben werden dürfen. Die Anzahl der gespielten Karten dividiert durch zwei (abgerundet) ergibt die Anzahl der Stationen, die verschoben werden dürfen.

Gründen von Wirtschaftszentren im Orbit eines Planeten:
Auch bei dieser Aktion müssen zwischen drei und sieben Planetenkarten ausgespielt werden. Der Planet auf der Karte gibt vor, von welchem Planeten eine Station im Orbit errichtet werden kann (sofern da noch Platz ist) und die Kartenzahl durch zwei legt fest, wieviele Versuche der ausspielende Spieler hat, eine eigene Station in den Orbit zu bringen.
Der Planetenring wird über alle Außenposten des Planeten gestülpt, geschüttelt und dann über das Spielbrett bewegt, bis eine Station aus der Öffnung herausgekommen ist.
Ist es eine Station des Spielers, der die Aktion durchführt, ist sie auch schon beendet und der Außenposten wird auf dem "wertvollsten" Trabanten des Planeten errichtet, sprich abgelegt.
War es allerdings die Station eines Mitspielers, wird diese zurück auf den Planeten Erde verfrachtet und der Spieler darf unter Umständen einen oder mehrere weitere Versuche unternehmen, je nachdem, wieviele Karten er ausgespielt hat.

Entwicklung:
Seine Planetenkarten kann ein Spieler auch für die Raumschiff- bzw. Technikentwicklung "ausgeben", um zum einen gemäß der Ausbaustufen bei Spielende Siegpunkte zu kassieren und zum anderen bereits während des Spiels in den Genuss von Vergünstigungen zu kommen. Beispielsweise dürfen mehr Karten auf der Hand gehalten werden oder beim Dividieren der ausgespielten Planetenkarten durch zwei darf aufgerundet werden usw.

Sobald die Trabanten dreier Planeten vollständig mit Außenposten der Spieler belegt sind, endet das Spiel. Jede Station auf der Erde bringt einen Punkt, die Wirtschaftszentren gemäß des Wertes der Trabanten, auf denen sie errichtet wurden und die Entwicklung in den Bereichen Raumschiff und Technik gemäß ihres Ausbaustandes.

Ums kurz zu machen, Andromeda ist nicht der Ãœberflieger, den ich mir in diesem Bereich mal gewünscht hätte, dazu ist der Glücksfaktor trotz aller Einflussmöglichkeiten immer noch zu hoch, aber es ist ein solides Familienspiel, das gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag.
Es hat durch seine Originalität einen relativ hohen Wiederspielreiz und ist für fast jede Spielerunde geeignet.

Vielen Dank an Abacus Spiele für das Rezensionsexemplar!


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