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Keytown



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 75 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

R&D Games


Autor

Richard Breese


Bild



Sonstiges:

Der Spielplan - Keytown - besteht aus dem Rathaus, einer Kirche und einem Marktplatz, also den Orten, an denen das Leben einer Stadt pulst! Drumherum sind Hütten, in die sich gestresste Bürger zurückziehen und sich der Familienplanung widmen können und noch weiter draussen findet man den Hafen, ein Bergwerk, eine Brauerei, eine Farm und Wald. Dort werden Ressourcen gewonnen.

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele hochwertige eigene (Bürger-)Plättchen bei Spielende - also nach der vierten Runde - im Spiel zu haben, denn jedes Plättchen bringt den Wert des Plättchens mit sich selbst multipliziert als Siegpunkte.
Zu Beginn hat jeder lediglich 6 Bürger-Plättchen mit dem Wert 1. Diese werden in jeder Runde auf dem Spielplan eingesetzt, entweder um eine der 5 Ressourcen abzubauen (Hafen usw.), um für Nachwuchs zu sorgen (Hütten) oder um aufgewertet zu werden (Gebäude in der Stadt).
Doch dieses Ziel verfolgen alle und nicht jeder Spieler kommt überall da, wo er seine Bürger einsetzt auch wirklich zum Zug! Interessieren sich mehrere Spieler für eine Örtlichkeit, kommen letztendlich immer der/die Bürger mit dem niedrigsten Wert zum Zug. Interessant dabei ist, dass man die Plättchen der Mitspieler durch eigene Ressourcensteine vorübergehend aufwerten kann, denn der Wert eines Plättchens erhöht sich immer um die Zahl der dafür ausgespielten Ressourcensteine.
Doch Vorsicht, die auf Plättchen der Mitspieler ausgespielten Ressourcensteine erhält dieser Spieler und kann sie in der nächsten Runde für sich "arbeiten lassen".

Obwohl das Hauptziel im Aufwerten bzw. Einsetzen neuer, eigener Bürgerplättchen besteht, sind Ressourcensteine enorm wichtig um dieses Ziel zu erreichen. Zunächst werden während einer Spielrunde beliebig viele Bürgerplättchen durch die Spieler auf dem Spielplan eingesetzt. Anschließend werden zunächst die Ressourcengebiete ausgewertet und der Spieler, der den höchsten Zahlenwert in Form von Bürgern dort hat, erhält als erster entsprechend seines Gesamtwertes Ressourcensteine.
Anstelle eines Ressourcensteines kann, sofern noch vorhanden, auch ein Multiplikatorplättchen genommen, mit dem sich der Werte von Ressoucensteinen, die in Gebäuden der Stadt eingesetzt wurden, beeinflussen lassen.

Jetzt können die eben erworbenen Ressourcen in die Hütten und Stadtgebäude eingesetzt werden, vorzugsweise bei Bürgern der Mitspieler, um deren Wert zu erhöhen. Anders als bei den Ressourcen kommen jetzt die Bürger mit dem niedigeren Wert zum Zug!

Sind alle Spieler mit der Platzierung ihrer Ressourcensteine zufrieden, werden Stadtgebäude ausgewertet, was bedeutet, dass die Plättchen mit den niedrigsten Werten gegen Plättchen mit dem nächsthöheren Wert ausgetauscht werden.

In den Hütten, in denen zwei Bürger eingesetzt wurden, erhalten die beteiligten beiden Spieler (es können allerdings auch zwei Bürger derselben Farbe sein!) Nachwuchs in Form von Bürgerplättchen mit dem Wert 1. Sind die Bürgerplättchen gleichwertig (unter Berücksichtigung evtl. gesetzter Ressourcensteine!), erhält jeder Spieler ein neues Bürgerplättchen mit dem Wert 1 ansonsten nur der Spieler mit dem geringerwertigen Plättchen.

Schließlich werden alle Bürgerplättchen zusammen mit den für sie gespielten Ressourcensteinen von den jeweiligen Spielern eingesammelt und hinter dem Sichtschirm plaziert, wo sie ihrem Einsatz in der kommenden Runde entgegenharren. Wichtig dabei: nicht die Spieler, welche die Ressourcensteine eingesetzt haben, erhalten sie zurück sondern diejenigen Spieler erhalten sie, für deren Bürger sie ausgespielt wurden. So wird der Nachteil nicht zum Zug gekommen zu sein mit einer guten Ausgangslage für die kommende Runde etwas gemildert.

Jederzeit während des Spiels kann ein Spieler einen Startspielerwechsel fordern. Dafür muss er seinen Spielstein in der Stadtkasse auf das erste noch freie Feld legen. Der Wert dieses Feldes ist die Anzahl an Siegpunkten, die ihm bei Spielende für diese Aktion abgezogen werden. Anschließend kann er den neuen Startspieler bestimmen.

Nach vier solcher Runden endet das Spiel. Alle Plättchen eines Spielers werden mit sich selbst multipliziert und anschließend addiert, wodurch die der Sieger des Spiels ergibt. Keytown ist nach Keywood und Keydom das dritte Spieler der Key-Reihe in gewohnter, sprich guter Qualität. Jeder Spieler muss zu jeder Zeit aufmerksam am Spielgeschehen teilnehmen, hat beim Einsatz seiner Bürger und Ressourcen immer die Qual der Wahl und muss berücksichtigen, dass die gegen Mitspieler eingesetzten Ressourcensteine diesem in der nächsten Runde zur Verfügung stehen.
Inzwischen wurde die Key-Reihe nochmals fortgesetzt, und zwar mit dem Spiel Keythedral.

Vielen Dank an R&D Games für das Rezensionsexemplar!


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