Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

King Arthur



Anzahl Spieler

Für 1 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

3 Punkte (HOlg)



Verlag

Ravensburger
Ravensburger


Autor

Reiner Knizia
Reiner Knizia


Bild



Sonstiges:

Nachdem das Spiel King Arthur schon lange vor seinem Erscheinungstermin heftig im Gespräch war, ist die Erwartungshaltung natürlich recht hoch. Ansprechendes Thema, völlig neues Spielprinzip durch Verbindung von Brettspiel und künstlicher Intelligenz, das klingt mehr als gut. Bleibt die Frage, ob diese hohen Erwartungen erfüllt werden können.

Die Schachtel von King Arthur jedenfalls ist schon mal beeindruckend, genauso wie das Spielmaterial. Auf dem Spielplan sind die verschiedenen Orte zu sehen, welche während des Spiels aufgesucht werden können und ein großer Plastikstein, in dem nicht nur das Schwert steckt, dass der laut der Sage nur der künftige König herausziehen kann, sondern auch das "Gehirn" des Spiels, die künstliche Intelligenz.
Im unteren Bereich sind die Symbole für die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten der Spieler. Hierzu muss der Spieler mit der einen Hand den Kopf seiner Spielfigur berühren und mit der anderen Hand das Symbol, deren Aktion er durchführen möchte. Aufgrund der (kaum sichtbaren) elektronischen Verbindungen im Spielplan weiss die KI welcher Spieler an welchem Ort welche Aktion wählt.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das "Anmelden" der Spieler bei Spielbeginn. Die Spielfiguren werden nacheinander auf dem Startfeld vor dem Stein aufgestellt und zusammen mit dem Symbol für ein langes bzw. kurzes Spiel berührt.
Das "Startkapital" besteht aus einer Vorratskarte, einem Schild und einem Schwert, dann kanns losgehen. Ziel des Spiels ist es, ein Pferd, eine Rüstung, eine Lanze und, je nach gewähltem Spiel, eine gewisse Anzahl an Ruhmespunkten zu erhalten. Dazu reisen die Spieler entlang des Wegenetzes von Ort zu Ort, an denen die KI die unterschiedlichsten Begegnungen und Ereignisse bereithält und entsprechend der vom Spieler ausgewählten Aktion weiterverfährt und sich diese für den weiteren Spielverlauf merkt. Diese Reise innerhalb eines Spielzuges kann durchaus zu mehreren Orten führen, denn erst ein Glockenschlag beendet den Zug eines Spielers.

An der Kürze des bisherigen Textes kann man schon erkennen, dass King Arthur schnell erklärt und wenig komplex ist. Die KI umfasst eine gewisse Anzahl an Ereignissen und Begegnungen, die anscheinend zufällig ausgewählt werden und kann sich den Spielverlauf, die bisherigen Züge und Entscheidungen der einzelnen Spieler merken.
Das macht das Spiel spannend und interessant, denn man bekommt seine "Sünden" schon ab und an wieder vor Augen geführt.

Raum für taktische Überlegungen gibt es nicht und das erklärt auch die so weit auseinanderklaffenden Meinungen in der Spielerszene, was die Bewertung von King Arther angeht. Die einen finden das Spiel witzig, interessant und spannend, die anderen langweilig - die Charaktere und Dialoge wiederholen sich doch recht bald -, mit viel zu geringen Einflussmöglichkeiten und meiner Meinung nach haben beide Recht.
Wie das Spiel letztlich bei einem ankommt, hängt in erster Linie von der Erwartungshaltung der Spieler ab. Wer zu viel erwartet hat - was durchaus verständlich ist - wird enttäuscht sein, wer mit wenig oder ohne Erwartungen an das Spiel eingestiegen ist dürfte eine unterhaltsame Zeit verbracht haben.

Auch ich habe mir von King Arthur zunächst mehr versprochen doch bereits beim Blick auf die Alterangabe war klar, dass es nicht das Spiel sein konnte, dass ich mir so ausgemalt hatte. Daher war auch ich ein wenig enttäuscht, dass King Arthur nicht das gehalten hat, was ich mir von ihm versprochen habe. Aber nüchtern betrachtet handelt es sich um ein (Familien-)Spiel, das für die angegebene Zielgruppe sicherlich bestens geeignet ist! Mit Sicherheit ist King Arthur nicht das letzte Spiel dieser Art und das ist auch gut so!

Vielen Dank an Ravensburger für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Familienspiel)

Die Siedler von Catan - Aufbruch der Händler
Hanabi
Jäger + Späher
Carcassonne
Hamburgum
Dominion - Blütezeit
7 Wonders

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Reiner Knizia)

Tadsch Mahal
Amun Re
Der Herr der Ringe - Die Feinde
Blue Moon
Der Herr der Ringe
Einfach genial
Durch die Wüste

weitere Treffer...


Spiele vom selben Verlag:
(Ravensburger)

Mexica
Java
Tikal
Die Fürsten von Florenz
Pueblo
Ökolopoly
Hase und Igel

weitere Treffer...


Spiele vom selben Jahrgang:
(2003)

Löwenherz
Der Herr der Ringe - Das Meisterquiz
Rückkehr der Helden
Atta Ants
Amun Re
Die Brücken von Shangrila
Santiago

weitere Treffer...