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Klunker



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Uwe Rosenberg


Bild



Sonstiges:

Uwe Rosenbergs Nachfolger zu seinem überaus erfolgreichen Bohnanza heißt Klunker und alles dreht sich wiederrum um das Sammeln gleichartiger Karten, die dann zu Punkten in Form von Geld gemacht werden können. Diesmal geht es allerdings nicht mehr um den Bohnenanbau sondern um den Handel mit Schmuck. Jeder Spieler versucht im Laufe des Spiels seine Schmuckstücke (Klunkerkarten) zu möglichst viel Geld zu machen.
Jeder Mitspieler verkörpert einen Schmuckhändler, bekommt eine Schaufensterkarte, einen Geldschein als Startkapital (Rückseite der Karten mit den Schmuckstücken - das gleiche Prinzip hat sich auch schon bei Bohnanza bewährt) und 6 Klunkerkarten (Schmuckstücke). Soviele "Kaufkarten" wie die Runde Mitspieler hat werden in die Tischmitte gelegt.
Um nun seine Klunkerkarten zu Geld zu machen, müssen sie zunächst im Tresor abgelegt werden und können, sobald 4 gleiche Karten zusammengekommen sind verkauft werden. Liegt das zu verkaufende Quartett alleine im Tresor, bekommt man 4 Geldschein, jede weitere Schmuckart verringert den Ertrag jedoch um einen Geldschein (1 Schein bekommt man allerdings immer!). Eine Ausnahme von dieser Regel stellt das Halsband des Löwen dar. Dies kann immer als Quartett für 4 Geldscheine verkauft werden, egal wieviele verschiedene Schmuckstücke im Tresor liegen.
Während eines Spielzuges, der nachfolgend beschrieben wird, versuchen die Spieler also möglichst gleiche Karten in den eigenen Tresor zu legen um Quartette zu bilden und nicht benötigte Karten an die Mitspieler zu verkaufen.
Während seines Spielzuges hat ein Spieler 3 Aktionen:

1. Das Schaufenster:
Beginnend mit dem Startspieler kann jeder Spieler beliebig viele Klunkerkarten in sein Schaufenster legen. Liegt keine Karte im Fenster, muß mindestens eine Karte abgelegt werden. Diese Karten können in der 3. Aktion verkauft werden.

2. Der Tresor:
Reihum dürfen die Spieler eine Karte in den Tresor (vor sich) ablegen. Wer dies nicht tun will, nimmt sich stattdessen die Kaufkarte in der Tischmitte mit dem niedrigsten Wert. Dieses reihum Ablegen einer Karte in den Tresor wird solange wiederholt, bis keiner mehr ablegen will und jeder Spieler eine Kaufkarte genommen hat. Die Karten werden nach Sorten getrennt untereinander in den Tresor gelegt.
Sobald die 4. Karte einer Art in den Tresor gelegt wird, müssen diese vier Schmuckstücke zu den weiter oben beschriebenen Konditionen verkauft werden.

3. Der Kauf:
Der Spieler mit der niedrigsten Kaufkarte darf die Kaufrunde eröffnen, die übrigen kommen nach aufsteigender Wertigkeit ihrer Kaufkarte zum Zug. Die Spieler entscheiden in dieser Aktion, ob, und wenn ja welche Schaufensterauslage sie erwerben wollen. Schaufensterauslagen müssen immer insgesamt gekauft werden, es nicht zulässig einzelne Karten auszusuchen. Erworbene Karten müssen anschließend in den Tresor gelegt werden und, falls Quartette entstanden sind, verkauft werden. Es ist auch möglich, die eigene Schaufensterauslage zu kaufen und in seinen Tresor zu legen.
Es ist jedoch nicht zwingend, eine Kaufaktion durchzuführen. Der erste Spieler, der keine Schaufensterauslage kauft, beendet die 3. Aktion, alle evtl. noch nicht zum kaufen gekommene Spieler müssen auf die nächste Runde warten, sie kommen in dieser Aktionsrunde nicht mehr zum Zug.
Ist die 3. Aktionsrunde beendet, werden die Kaufkarten wieder in die Tischmitte gelegt. Jeder Spieler ergänzt seine Kartenhand auf 6 Karten und eine neue Runde beginnt.

Das Spiel endet, sobald am Ende einer Runde die Kartenhand eines Spielers nicht mehr auf 6 Karten ergänzt werden kann. Jeder Spieler zählt sein Geld, der reichste Schmuckhändler gewinnt.
Mit Klunker setzt Uwe Rosenberg die Reihe anspruchsvoller Kartenspiele auf gutem Niveau fort. Die Tatsache, daß einige Elemente des Spiels an den Vorgänger Bohnanza erinnern stören nicht weiter. Klunker ist ein gelungenes Kartenspiel, das auf bewährte Mechanismen zurückgreift und immer wieder Spaß macht.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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