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Kopfsalat



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 14 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

4 Punkte (HOlg)



Verlag

Ravensburger
Ravensburger


Autor

Bertram Kaes


Bild



Sonstiges:

Unsere Spaßfraktion stürzte sich auf dieses viel versprechende Spiel, hinterher blieb leider ein etwas fader Geschmack?

Es werden 5 verschiedene Aufgabenbereiche angeboten:
Denksport, Begriffe umschreiben, Quizfragen, Begriffe raten und Glücksspiel. Für jede richtig gelöste Aufgabe erhält der Spieler ein Gewinndreieck. Sobald man zwei Dreiecke derselben Farbe zusammen hat, kann man diese in einen Sternzacken tauschen. Sieger ist, wer zuerst die 5 unterschiedlichen Farben zu einem den Kopfsalat krönenden Stern zusammengelegt hat.

Der Ablauf:
Zu Beginn wählt jeder Spieler eine Startfigur und setzt sie auf ein beliebiges Aufgabenfeld auf dem Spielplan. Es sollten auch Papier und Bleistift und eine Uhr mit Sekundenzeiger zur Hand sein, damit bei allzu langem Kopfzerbrechen nach 1 Minute gestoppt werden kann. Der Spieler mit dem größten Salatkonsum ist Startspieler. Er würfelt und zieht seine Figur entweder um die gewürfelte oder um die der gewürfelten Zahl verdeckt gegenüber liegenden Zahl (Bsp. wird eine 5 gewürfelt, liegt eine 2 auf der gegenüberliegenden Seite, da die Summe dieser Zahlen immer 7 ergibt.). Die Farbe des Aufgabenfeldes bestimmt den Aufgabentyp, der gelöst werden muss.
Ist auf dem Feld das Partnersymbol abgebildet, hat der Spieler die Möglichkeit, sich von einem Mitspieler helfen zu lassen - allerdings muss diese Entscheidung fallen, bevor er sich die Aufgabenkarte angesehen hat.
Doch nun erst mal zu den 5 verschiedenen Aufgabentypen:

Denksalat:
Hier geht es um Wort- und Zahlenspiele, kurz um logisches Denken. Bsp.: Das Finden eines Schlüsselwortes bei Sommer ?..Schirm. In diesem Fall wurde das Wort "Regen" gesucht; Nennen Sie mind. 3 Länder, die mit "S" beginnen; Welches Wort passt nicht in die Reihe? Räuber, Gefangener, Dieb, Mörder. Hier wäre die Lösung der Gefangene gewesen, da dieser kein Delikt begangen hat.
Dieser Bereich war nicht unbedingt schwierig, aber lustig war er auch nicht.
Innerhalb 1 Minute muss das jeweilige Rätsel gelöst werden. Ist alles richtig, erhalten der Spieler und sein evtl. Spielpartner je ein blaues Dreieck.

Quasselsalat:
Hier ist Redegewandheit oder einfach eine Quasselstrippe gefragt. Der gesuchte Begriff soll vom Spieler mit einer witzigen kleinen Geschichte umschrieben werden. Allerdings muss er zwei unpassende Störwörter mit einbauen - und dass wieder in einer Minute! Während der Spieler seine Story erzählt, raten alle anderen Spieler gleichzeitig mit. Ist die Geschichte gut erzählt und der Begriff wurde erraten, erhalten der Erzähler und der Mitspieler der den Begriff gelöst hat je einen orangenes Dreieck. Wird der Begriff gefunden, ohne dass der Erzähler die Störwörter miteinbauen konnte, erhält nur der erfolgreiche Rater ein Dreieck. Für die Redefaulen unter uns wäre es natürlich günstig, einen anderen für sich quasseln zu lassen. Bei Erfolg erhalten beide Partner ein Dreieck.
Bsp.: Begriff Königshaus, Störwörter Regen und Gummistiefel. "Gesucht ist ein Gebäude in einem Land, in dem Viel Regen vom Himmel fällt, in dem man also oft seine Gummistiefel braucht. Im gesuchten Gebäude wohnen Adlige und Menschen mit einer Krone auf dem Kopf. Wie nennt man das Gebäude? Die Begriffe König und Haus dürfen nicht genannt werden.

Quizsalat:
Innerhalb einer Minute muss die Frage beantwortet werden, nun kommen auch die Wissenden zu Ihren Dreiecken. Bsp.: Wer schrieb das Drama "Maria Stuart"? Schiller, Goethe oder Lessing? Oder: Welches Tier liefert Kaschmir-Wolle: Schaf, Alpaka oder Ziege? Die richtige Antwort bringt dem Spieler und dem evtl. Helfer je ein gelbes Dreieck.

Ratesalat:
Es werden Orte, Persönlichkeiten oder Berufe/Hobbies gesucht, welche zunächst mit 2 Hinweiswörtern umschrieben werden. Der Spieler muss mit Hilfe von Fragen versuchen, die Lösung zu finden. Seine Fragen dürfen nur mit ja oder nein beantwortet werden. Nach je 3 Ja - Antworten, muss der Fragende ein weiteres Hinweiswort preisgeben. Natürlich gilt auch hier wieder das Zeitlimit von 1 Minute. Wurde er Begriff rechtzeitig erraten, bekommen der Spieler und evtl. der Spielpartner je ein rotes Dreieck.

Glückssalat:
Jetzt wird gepokert! Es wird mit unterschiedlich vielen Karten gespielt, die Anzahl (6-8) der Karten und der Anteil der Karten mit negativen oder positiven Glühlampen gehen aus der Aufgabenkarte hervor. Bsp.: Große 6, kleine 4. Diese Kombination gibt an, dass insgesamt 6 Karten ausgelegt werden, 4 Karten davon mit heiler Glühlampe, folglich 2 davon mit defekter Glühlampe. Große 7, kleine 4 bedeutet: 7 Karten insgesamt, 4 Karten mit positiven und 3 Karten mit negativen Symbolen.
Die Karten werden gemischt und der Spieler am Zug muss 3 heile Glühlampen aufdecken, bevor er zwei Karten mit der defekten Lampe umgedreht hat. Bei Erfolg erhält er ein weißes Glücksdreieck. Hier gibt es allerdings keine friedliche Partnerschaft: Wenn er einen Mitspieler bestimmt, der den Glückssalat für ihn spielen soll, gibt es zwei Möglichkeiten: Gelingt dem gewählten Mitspieler die Aufgabe, bekommt dieser das weiße Glücksdreieck und der Spieler am Zug geht leer aus. Schafft der gewählte Mitspieler die Aufgabe jedoch nicht, muss er dem Spieler am Zug eines seiner gesammelten Gewinndreiecke nach dessen Wahl abgeben. Bereits eingetauschte Sternzacken sind sicherer Besitz und müssen nicht zurückgetauscht werden.

Es gibt dann noch das Feld mit der freien Aufgabenwahl, auf dem sich der Spieler die Aufgabe aussuchen kann. Hier darf er allerdings keinen Mitspieler zur Hilfe nehmen. Bei "Hand auf" kann der Spieler sich ein beliebiges Gewinndreieck aus dem Vorrat nehmen oder bei einem beliebigen Mitspieler auch gegen dessen Willen stibitzen. So schafft man sich Freunde!
Auf dem Umtauschfeld kann mit dem Vorrat oder mit einem Mitspieler getauscht werden (auch hier wieder gegen dessen Willen) indem ein Gewinndreieck gegen ein andersfarbiges wechselt.
Achtung: Unabhängig vom letzten Aufgabenfeld kann nach Abschluss jedes Spielzuges mit dem Vorrat getauscht werden! Es können entweder 2 Dreiecke einer Farbe gegen ein andersfarbiges Dreieck getauscht werden oder gegen einen Sternzacken dergleichen Farbe. Jeder Spieler darf nur 1 Sternzacken jeder Farbe besitzen, diese sind sicher und können nicht (zwangs-) getauscht werden.

Das Spielende:
Wer zuerst aus allen 5 Aufgabenkategorien je 1 Sternzacken gesammelt und zu einem Stern zusammengelegt hat, hat das Spiel gewonnen und eindrucksvoll bewiesen, dass er Grips und Glück hat!

Zusammenfassung:
Der Autor ist Bertram Kaes, der Spieleklassiker der Fun-Kategorie wie "Nobody is perfect" und "Das Nilpferd in der Achterbahn" erfunden hat. "Kopfsalat" erscheint in Zusammenarbeit mit wissen.de, Europas größtem Wissensportal im Internet. Der Spaßfaktor mit fünf Sternen - wie auf der Schachtel angepriesen - wird leider nicht erreicht. Irgendwie kommt das Spiel nicht so ganz in Schwung, obwohl doch die Ansätze da sind. Die anfängliche Begeisterung geriet etwas ins Stocken, da manche Wortspiele im Schwierigkeitsgrad doch sehr unterschiedlich sind und oft einfach die Herausforderung fehlt. Gerade die Zusammenarbeit mit wissen.de klang viel versprechend, aber das Ergebnis ist etwas - nun, sagen wir fad.
Die Ausstattung ist vom Kartenmaterial gut, aber ein großes Manko (gerade für uhrlose Menschen wie mich) ist das Fehlen einer Stopp-Uhr.
Fazit: Kann man spielen - muss man aber nicht.

Vielen Dank an Ravensburger für das Rezensionsexemplar!


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