Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Blackjack
  Lieblingscasino
  Novoline Spiele
  Onlinecasiontest
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Kunststücke



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Moskito


Autor

Karl-Heinz Schmiel


Bild



Sonstiges:

Stellen Sie sich vor, sie sind Künstler und haben den Auftrag bekommen, ein Bild für eine Kunstausstellung zu malen. Als sie an ihrem neuen Arbeitsplatz erscheinen müssen sie feststellen, daß sie dieses Bild zusammen mit bis zu 4 weiteren Künstlern entwerfen sollen. Und wie das so ist: Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie das Bild aussehen soll. Der eine liebt die Farbe Rot und möchte diese als dicken Block zentral in der Mitte wissen, der andere hätte die roten Farbstücke, wenn überhaupt, lieber verteilt über das ganze Bild. Künstler sind eben eigenwillige Menschen und so streiten sie um die richtige Farbkomposition. Farben werden plaziert und hin- und hergeschoben, bis das Bild endlich fertig ist.
Gewinner in diesem Spiel ist derjenige Künstler, dessen Vorstellungen von einem Kunstwerk am Ende, wenn das Bild fertig ist, am meisten verwirklicht wurden.
Je nach Mitspielerzahl wird eine bestimmte Anzahl Farbstücke an jeden Künstler verteilt. Das Wertungstableau und die 10 Chips legt jeder Spieler vor sich ab.
Der am Zug befindliche Spieler kann 3 Aktionen in beliebiger Reihenfolge durchführen:

- Ein Farbstück aus seinem Vorrat auf das Kunstwerk legen,
- pro eingesetztem Chip ein Farbstück, das bereits gelegt wurde, verschieben und
- ein Wertungsplättchen aufnehmen und vor sich auf seinem Tableau ablegen

Durch das Ablegen von Farbstücken entsteht nach und nach das Kunstwerk auf dem Spielplan. Der Spieler nimmt ein eigenes Farbstück und legt es auf den Spielplan. Die punktierten Linien des Spielplans dienen dabei als Orientierung. Das Farbstück kann an ein bereits liegendes gleichfarbiges Farbstück angelegt werden oder es muß "frei" abgelegt werden, so daß es kein anderes Farbstück mit einer seiner Kanten berührt.
Wird ein Farbstück an ein Gleichfarbiges angelegt, so darf es gleichzeitig auch weitere andersfarbige Farbstücke berühren. So wachsen die verschiedenen Farbstücke im Laufe des Spiels zusammen. Jeder Spieler muß während seines Zuges ein Farbstück legen. Kann kein Farbstück auf das Bild gelegt werden, muß ein Farbstück abgegeben und in die Spielschachtel zurückgelegt werden.
Indem ein Spieler bereits liegende Farbstücke verschiebt, kann er nochmals auf die Bildgestaltung Einfluß nehmen und das Kunstwerk seinen Vorstellungen (Wertungsplättchen; siehe dazu weiter unten) anpassen.

Für das Schieben gibt es jedoch eine wichtige Einschränkung: Hatte ein geschobenes Farbstück Verbindung zu einem anderen gleichfarbigen Farbstück, so muß es nach dem Verschieben auch wieder an einem gleichfarbigen Farbstück anliegen. Auch dürfen andere Farbstücke beim Verschieben nicht im Weg liegen, d.h. andere Farbstücke können nicht beiseitegeschoben werden um Platz zu schaffen. Die Farbstücke können beliebig weit horizontal und vertikal verschoben werden. Es kann dabei auch zunächst horizontal, dann vertikal und schließlich wieder horizontal u.ä. verschoben werden.
Vorsicht, wer zu schnell seine Chips aufbraucht hat dann keine Möglichkeit mehr das Kunststück durch verschieben von Farbteilen zu "korrigieren"!
Durch das Aufnehmen von Wertungplättchen bestimmt ein Spieler, wie das Kunstwerk am Ende aussehen sollte, um möglichst viele Punkte zu erhalten. Die 30 Wertungsplättchen tragen die Ziffern 1 - 6 in jeweils fünf Farben. Dies bedeutet, daß der Künstler, der z.B. das Plättchen "Rote 2" gezogen hat dafür Sorge tragen muß, daß das Kunstwerk am Ende mindestens einen roten Farbklecks haben muß, der aus genau zwei Farbteilen besteht.

Ein gezogenes Farbplättchen muß auf dem Wertungstableau des jeweiligen Spielers abgelegt werden. Auf seinem Tableau hat ein Spieler dafür fünf Felder mit unterschiedlichen Zahlen (15, 10, 10, 5, 5) zur Verfügung. Ist sich ein Spieler sehr sicher den auf dem Wertungsplättchen geforderten Farbzustand auf dem Bild erzeugen zu können, kann er das Wertungsplättchen auf ein Feld mit einer hohen Zahl auf seinem Tableau legen, glaubt er nicht daran, die geforderte Farbkombination herbeiführen zu können, sollte er ein niedrigeres Zahlenfeld auswählen. Am Ende wird nämlich der aufgedruckte Zahlenwert einer erfüllten Wertungskarte mit dem Wert des Feldes auf dem Tableau addiert und dem eigenen Punktekonte gutgeschrieben.
Der Künstler, der am Ende die meisten Punkte hat und damit nachweislich seine Vorgaben für das Kunstwerk am besten verwirklichen konnte, ist der Gewinner es Spiels.

Vielen Dank an Moskito für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Taktik)

Dschunke
Java
La Citta
Löwenherz
Caylus
Mexica
Puerto Rico

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Karl-Heinz Schmiel)

Die Macher
Attila
Tyranno Ex
Suppenkasper


Spiele vom selben Verlag:
(Moskito)

Tyranno Ex


Spiele vom selben Jahrgang:
(1995)

Die Siedler von Catan
Magic - Die Zusammenkunft
Billabong
Focus
El Grande
Medici
Aztec

weitere Treffer...