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Magellan



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

5 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Christine u. Wolfgang Lehmann


Bild



Sonstiges:

Der Name des Spiels, das Thema und der Verlag (Hans im Glück), das sind gleich 3 Argumente diesem Spiel mit Spannung entgegen zu sehen. Die Tatsache, daß Magellan auch in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2002 aufgenommen wurde, ist für echte Spielefreaks ja sicherlich noch keine Garantie für ein gelungenes Spiel, die 3 vorgenannten Argumente jedoch sind das, zumindest für mich!
Doch wer nun ein Spiel erwartet, das seinem Namen und dem Thema alle Ehre macht, wird enttäuscht sein, ebenso jene, die so ihre Probleme mit "aufgesetzten" Themen haben. Wer allerdings Versteigerungsspiele mag, wird sehr zufrieden sein und voll auf seine Kosten kommen.

Ein zweiteiliger Spielplan zeigt alte Bekannte der Geschichte, die sich durch Entdeckungen einen Namen gemacht haben (z.B. Kolumbus, Magellan usw.). Dann gibt es noch 6 Holzschiffchen in 6 Farben, von denen jeder Mitspieler alle einer Farbe bekommt und es gibt sog. Entdeckerkarten, die an Hand ihrer Rückseiten einer der drei Spielphasen zugeordnet werden können. Jeder Kartenstapel einer Phase wird in der entsprechenden Phase versteigert.
Diese Karten symbolisieren die Entdecker, die nun jeder Spieler für sich gewinnen, das heißt ersteigern will. Hierzu werden vor Spielbeginn noch Geldkarten (je eine in den Werten 1 - 9) an die Spieler verteilt, mit denen sie für die einzeln nacheinander aufgedeckten Entdeckerkarten bieten können.

Im ersten Stapel Entdeckerkarten ist jeder Entdecker genau 3 mal vertreten und jeder Spieler kann für sie Gebote abgeben. Wer den Zuschlag erhält, bekommt die Karte und darf eines seiner Schiffchen auf Feld 1 des entsprechenden Entdeckers auf den Spielplan setzen. Wurden alle Karten des ersten Stapels an den Mann (oder die Frau) gebracht, endet diese Phase. Jeder darf zwei Geldkarten ziehen und es geht weiter mit Phase 2. Evtl. gibt es am Ende einer Phase auch mehr als 2 Geldkarten, wenn das Feld, auf dem das eigene Schiff steht, ein Geldsacksymbol aufweist. Darunter ist bei einigen Entdeckern noch ein Symbol für eine zusätzliche Aktionsmöglichkeit, die entweder am Ende einer Phase oder sofort nach dem Ersteigern ausgeführt werden kann bzw. muß. Beispielsweise ermöglicht Vasco da Gama ab und an das sofortige Ziehen einer Geldkarte oder Christoph Kolumbus das Einlegen eines Vetos (was bewirkt, das der momentan zur Versteigerung anstehende Entdecker bis zum Ende der Phase zurückgestellt und damit als letzter versteigert wird) usw.

Der Kartenstapel der zweiten Phase enthält nur noch 2 Karten von jedem Entdecker und nur Spieler, die in der ersten Phase bereits eine Karte eines der nun aufgedeckten Entdeckers ersteigern konnte, dürfen in Phase 2 mitbieten. Jetzt werden auch keine Schiffe mehr eingesetzt, es werden die in Phase 1 auf Feld 1 eingesetzten Schiffe auf Feld zwei des entsprechenden Entdeckers weitergezogen. D.h. von den drei Schiffen, die in der ersten Phase auf Feld 1 eingesetzt wurden, erreichen nur 2 Schiffe Feld 2. Auch diese Phase endet mit der Versteigerung der letzten Karte und dem Nachziehen von 2 Geldkarten pro Spieler (plus evtl. zusätzlicher Geldkarten durch Symbole auf den Feldern der eigenen Schiffe).

Die dritte Phase geht dann relativ schnell, denn von jedem Entdecker ist nur noch eine Karte im Stapel. Nur ein Schiff kann also das dritte und letze Feld eines Entdeckers erreichen. Wurde die letzte Karte versteigert, endet das Spiel mit einer Abschlußwertung.

Die Schiffe auf den Entdeckerfeldern des Spielplanes bringen entsprechend der Zahl in den Krone-Symbolen Siegpunkte. Auch evtl. noch vorhandene Geldkarten bringen noch Punkte (Werte auf den Kronen-Symbol). Wer jetzt die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Versteigerungsspiele sind eigentlich immer spannend und die Tatsache, daß die Anzahl an Entdeckerkarten von Runde zu Runde weniger wird, trägt ihren Teil dazu bei. Beide Spielplanhälften sind doppelseitig verwendbar, was 4 Kombinationsmöglichkeiten für die Zusammensetzung des Spielplanes ermöglicht und damit etwas Abwechslung ins Spiel bringt. Trotz allem ist Magellan das x-te Versteigerungsspiel, das in erster Linie Freunden dieser Spielgattung ansprechen wird aber durch sein einfaches und übersichtliches Regelwerk auch für Spieleneulinge geeignet ist. Tja und für "Zwischendurch" wird Magellan bestimmt auch bei mir noch das eine oder andere Mal zum Einsatz kommen.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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