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Magna Grecia



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Clementoni
Clementoni


Autor

Leo Colovini,
Michael
Michael Schacht


Bild



Sonstiges:

Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass in Magna Grecia, einer südlichen Region Italiens, durch griechische Händler der Grundstein für eine blühende Wirtschaft und Kultur gelegt wurde.
Zahlreiche Städte wurden gegründet und Dörfer ausgebaut. Wichtig war vor allem die Verkehrsanbindung der Städte, denn danach richtete sich das Ansehen und der Erfolg und Reichtum einer Stadt.

In diese Zeit werden die Spieler versetzt, die durch einflussreiche Städte und lukrative Märkte möglichst viele Siegpunkte erreichen müssen. Diese werden auf einer Leiste festgehalten und entsprechen auch dem für Investitionen während des Spiels zur Verfügung stehendem Kapital der Spieler.
Der Spielplan zeigt die Region Magna Grecia. Zunächst gibt es dort nur kleinere Dörfer, ohne Verkehrsanbindungen und einige Orakel, welche der einflussreichsten Stadt, an die sie angebunden werden, 4 Siegpunkte einbringen werden.

Jeder Spieler legt die Spielsteine und Marker (Märkte, Straßen- und Stadtteilplättchen) seiner Farbe als Nachschub neben sich ab. Vier Straßen- und Stadtteile von diesem Nachschub sowie alle Märkte werden als unmittelbar zur Verfügung stehender Vorrat vor den Spielern abgelegt.
Jetzt kann es losgehen und die Spieler kommen nacheinander zum Zug. Die genaue Reihenfolge und die zur Auswahl stehenden Aktionen können der Aktionskarte entnommen werden, von denen jede Runde eine aufgedeckt wird.

Lediglich drei Aktionsmöglichkeiten gibt es, von denen ein Spieler am Zug bis max. zwei auswählen darf. Die Aktionskarten unterscheiden sich lediglich in den Werten für die einzelnen Aktionen. So kann beispielsweise in der einen Runde die Aktion Straßenbau das Legen von 2 Straßenteilen erlauben, in der nächsten sogar 4.

Wie bereits erwähnt besteht eine Aktionsmöglichkeiten im Bau von Straßen. Max. die auf der Aktionskarte angegebene Zahl an Straßenplättchen darf aus dem Vorrat, nicht etwa dem Nachschub, genommen und auf den Spielplan eingesetzt werden.
Diese Plättchen dürfen nur an eigene Straßenplättchen und Städte, an Städte anderer Spieler und an Dörfer und Orakel, zu denen bereits eine eigene Straße führt, angelegt werden.

Als zweite Aktionsmöglichkeit kann man das Gründen bzw. Erweitern von Städten durch das Legen von Stadtplättchen auswählen. Auch in diesem Fall gibt die Aktionkarte die Anzahl an Plättchen vor, die gelegt werden darf. Im Gegensatz zu den Straßenplättchen, die kostenlos gelegt werden dürfen, kostet jedes Stadtplättchen, das man legen will, einen Siegpunkt.
Wer eine Stadt gründet - und das darf man nur einmal pro Zug -, darf allerdings kostenlos einen Markt in diese Stadt stellen. Beim Erweitern legt man die Stadtplättchen einfach auf ein Feld, dass an eine eigene Stadt angrenzt.

Die dritte Aktion ermöglicht das Auffüllen des Vorrates. Man legt die angegebene Zahl an Straßen- bzw. Stadtplättchen aus seinem Nachschub zu seinem Vorrat.

Verzichtet man auf seine zweite Aktionsmöglichkeit und führt nur eine Aktion aus, erhält man einen Bonus. Man darf mehr, z.B. Straßenplättchen, legen, als auf der Aktionskarte angegeben ist. Die beiden Bauaktionen dürfen beliebig miteinander kombiniert werden, die Nachschubaktion muss die letzte des aktuellen Zuges sein.

Nach diesen beiden Aktionen darf der Spieler am Zug einen Markt kaufen, oder verkaufen, falls das Geld...äh...die Siegpunkte knapp geworden sind. Der Preis, der für einen Markt zu zahlen ist, hängt vom Ort ab, an dem er errichtet werden soll. In einer Stadt muss die Anzahl Stadtplättchen plus die Anzahl bereits vorhandener Märkte, in einem Dorf nur die Anzahl bereits vorhandener Märkte plus 1 bezahlt werden.
Errichten kann man einen eigenen Markt in jedem Dorf und in jeder Stadt auf dem Spielplan. Aktiv, d.h. punkteträchtig wird er allerdings erst, wenn er mit mindestens einer Stadt der eigenen Farbe verbunden ist.
Beim Verkauf eines Marktes bringt dieser soviele Siegpunkte, wie der Ort, an dem er errichtet wurde, mit anderen Orten (Dörfer, Städte, Orakel) verbunden ist, die Farbe der anbindenden Straßen ist dabei. Je besser also die Anbindung an Orte der Umgebung desto höher der Ertrag.

In jeder Stadt und in jedem Dorf darf ein Spieler im Laufe des Spiels immer nur einen Markt errichten. Wird an einem Ort ein Markt verkauft, wird dieser nicht vom Spielplan genommen sondern, als Zeichen dafür, dass er schon abgerechnet wurde, auf die Seite gelegt. Bei der Wertung am Spielende wird er dann übersprungen und nicht nochmals gewertet.

Zwölf Aktionskarten, also 12 Runden werden gespielt, dann werden alle aktiven, noch nicht gewerteten, Märkte verkauft und die Orakel mit ihren 4 Siegpunkten den verbunden Städten zugesprochen, welche die beste Anbindung haben.

Magna Grecia ist ein tolles Spiel. Einziges aber dafür gravierendes Manko ist die Farbgestaltung, die es schwer macht, den Überblick zu behalten. Das gelb des Spielplans ist den Spielerfarben (gelb, orange und hellbraun) einfach viel zu ähnlich.
Wer sich allerdings mit Entscheidungen schwer tut und damit viel Grübelei ins Spiel bringt, verdammt seine Mitspieler zu manchmal nervenaufreibender Untätigkeit, denn die Interaktion im Spiel beschränkt sich auf "gut gemeinte Ratschläge", die beispielsweise verhindern sollen, dass der aktive Spieler eine eigene Stadt wegetechnisch abschneidet usw.

Vielen Dank an Clementoni für das Rezensionsexemplar!


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