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Maritim



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Franck Kosmos


Autor

Reinhold Wittig


Bild



Sonstiges:

Bei Maritim wird um die Wette gesegelt und zwar Nachts, sodaß ein Vorrankommen nur durch Leuchttürme gewährleistet ist. 6 Leuchttürme weisen den Segelschiffen der Spieler den Weg von der Startlinie, um die Wendeboje und zurück. Wer diese Strecke als erster zurückgelegt hat ist der Segelchampion.
Zunächst wird das Spielfeld aufgebaut, d.h. die Segelschiffe werden von ihren Besitzern auf ein beliebiges Feld der Startlinie gesetzt, und ein Startspieler ermittelt. Alle außer dem Startspieler setzen nun gemeinsam die Leuchttürme und die Wendeboje auf den Spielplan, anschließend beginnt der Startspieler mit seinem Zug. Die Leuchttürme sollten also nicht allzu günstig für den Startspieler gesetzt werden, allerdings ist es auch nicht gut, sie allzu abwegig zu setzen, da man früher oder später selbst auf sie angewiesen sein wird.
Für seinen Zug hat jeder Spieler 9 Bewegungspunkte zur Verfügung, die er auf sein Schiff und die Leuchttürme beliebig verteilen kann. Um mit seinem Segler einen gültigen Zug zu machen, muß das Zielfeld des Schiffes im Schnittpunkte zweier Leuchtturmstrahlen liegen d.h. die 9 Bewegungspunkte müssen so verteilt werden, daß die Stellung der Leuchttürme so verändert wird, damit sich die Strahlen von zweien in einem Punkt schneiden und dieses Feld dann noch mit dem Segelschiff erreicht werden kann.
Die Bewegung des Seglers um ein Feld kostet einen Bewegungspunkt, das Drehen eines Leuchtturmes um ein sechstel kostet ebenfalls einen Punkt und das Versetzen eines Leuchtturmes (ohne Drehen!) kostet zwei Bewegungspunkte.
Kann oder will ein Spieler keinen gültigen Zug machen, läßt er alle seine Bewegungspunkte verfallen und sein Schiff um ein Feld in beliebiger Richtung treiben.
Wer auf diese Art und Weise als erstes von der Startlinie um die Wendeboje herum zurück zum Ziel segelt gewinnt. Einziger Nachteil des Spiels ist die Tatsache, daß sich insbesondere bei 5 oder 6 Spielern die Wartezeiten bis zum nächsten Zug doch in die Länge ziehen können, da mancher Spieler sich erst nach laaaaaangem Überlegen zu einem Zug entscheiden kann. Maritim ist jedoch ein Spiel, das trotz relativ einfacher Regeln eine Fülle von taktischen Möglichkeiten eröffnet.
Wem dieses Thema für ein Spiel gefällt sich aber nicht unbedingt zu den Grüblern zählt und daher durch diese Spielbeschreibung abgeschreckt wurde, sollte sich vielleicht einmal die Beschreibung zum Spiel Regatta ansehen. Dieses Spiel hat das gleiche Thema dürfte aber etwas flüssiger verlaufen.

Vielen Dank an Franck Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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