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Medici



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Reiner Knizia
Reiner Knizia


Bild



Sonstiges:

Die Medici, eine Florentiner Bankiersfamilie, sind die Namensgeber dieses Handelsspiels von Reiner Knizia um Reichtum, Macht und Ehre im Italien des 15. Jahrhunderts. Gerade zu dieser Zeit erreichte Florenz als Handelsmetropole seine Blüte und die Familie Medici beherrschte in erster Linie das Geschehen. Die Mitspieler sind italienische Kaufleute, die versuchen möglichst wertvolle Handelswaren günstig einzukaufen, um diese mit größtmöglichem Erlös wieder abzustoßen. Handelsmonopole bringen dabei zusätzliche Prämien.
Auf dem Spielplan sind fünf Handelskontore für die gängisten Handelswaren (Gewürze, Tuche, Farben, Porzellan und Metalle) zu sehen. Die Kontore bestehen aus acht Feldern. Die beiden obersten sind mit Monopolprämien in Höhe von 10 bzw. 20 beschriftet, auf den untersten Feldern stehen bei Spielbeginn je ein Stein eines jeden Mitspielers. Die "Vermögensskala" befindet sich (wie so oft) am Spielfeldrand und das Anfangskapital der Mitspieler beträgt je nach Mitspielerzahl 40 bzw. 30 Florentiner. Von der Mitspielerzahl hängt auch ab, wieviele Warenkarten aus den fünf Kontoren als verdeckter Stapel neben dem Spielplan bereitliegen.
Wer am Zug ist dreht die oberste Warenkarte vom Stapel um. Jetzt kann, wenn gewünscht, noch eine zweite und ggf. auch eine dritte Karte aufgedeckt werden.
Die offenliegende(n) Ware(n) wird/werden nun versteigert. Der linke Nachbar des sich am Zug befindlichen Spielers nennt nun ein Eröffnungsgebot oder paßt. Reihum können nun die übrigen Mitspieler das Gebot erhöhen oder passen. Der Spieler, der die Karte(n) aufgedeckt hat bietet (oder paßt) als letzter.
Der Händler mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag, bezahlt die Waren (es dürfen keine Schulden gemacht werden) und legt diese offen vor sich ab. Wird kein Gebot abgegeben, werden die Warenkarten einfach beiseite gelegt.
Bei der Versteigerung ist zu berücksichtigen, daß jeder Spieler eine beschränkte Lagerkapazität von 5 Warenkarten hat, d.h. kein Spieler darf mehr als 5 Karten erwerben (zu dumm, wenn in dem zur Versteigerung stehenden Warenpaket dringend benötigte Waren sind, das Warenpaket jedoch aus 3 Waren besteht und man schon 3 oder 4 Waren besitzt! Es soll Spieler geben, die solche Gegebenheiten mit Vorliebe ausnutzen und durch das Aufdecken mehrerer Karten gezielt einige Spieler von der Versteigerungsrunde auszuschließen!). Wessen Lager voll ist, darf in dieser Runde nicht mehr aufdecken und nicht mehr mitbieten!
Sind die Lager aller Spieler bis auf einen gefüllt, darf der Nachzügler sein Lager durch kostenloses Ziehen vom Stapel auffüllen. Kostenlos klingt gut, allerdings muß er nehmen was er zieht und hat keinen Einfluß auf die Art der Waren, die er bekommt. Desweiteren muß beachtet werden, daß die Waren möglicherweise nicht ausreichen, um alle Warenlager zu füllen, wenn beispielsweise für mehrere Karten kein Gebot abgegeben wurde und diese aus dem Spiel sind. Wer also zu lange wartet beendet die Runde möglicherweise mit einem nur zur Hälfte gefüllten Warenlager und das ist nie gut! Sind alle Warenlager gefüllt oder die letzte Warenkarte gezogen, ist die erste von drei Runden beendet und es kommt zur Abrechnung:

Zunächst wird der Gesamtwert aller erworbenen Warenkarten (jede Ware hat einen Wert von 0 - 5, die neutralen Waren haben den Wert 10) ermittelt. Derjenige mit dem wertvollsten Warenpaket erhält 30 Florentiner. Je nach Mitspielerzahl erhalten die folgenden Spieler absteigend einen geringeren Betrag. Bei 6 Spielern sieht der Verteilerschlüssel wie folgt aus:

Platz: 30 Florentiner
Platz: 20 Florentiner
Platz: 10 Florentiner
Platz: 10 Florentiner
Platz: 5 Florentiner
Platz: 0 Florentiner

Haben mehrere Spieler Warenpakete gleicher Wertigkeit, werden die Erlöse zusammengezählt und gleichmäßig aufgeteilt.
Jetzt werden noch Prämien für evtl. Monopolstellungen ausbezahlt. Jeder Spieler darf zunächst seine Markierungssteine in den Kontoren, von deren Warenart er Warenkarten ersteigert hat, nach oben versetzen. Es darf um soviele Felder nach oben gezogen werden, wie der Spieler Warenkarten dieser Art in seinem Lager hatte.
Kontor für Kontor wird nun abgerechnet. Der Spieler, dessen Stein im Kontor am weitesten oben sitzt erhält eine Prämie von 10 Florentiner, der zweitplazierte 5 Florentiner. Diese Prämien erhöhen sich ggf. noch um eine Sonderprämie (auf den obersten beiden Stufen eines Kontors) und werden bei Gleichständen unter den betroffenen Spielern geteilt.
Die Erträge der Spieler werden auf der Vermögensskala festgehalten. Anschließend wird noch eine zweite und eine dritte Runde in gleicher Weise gespielt und nach der letzten Runde steht der reichste Händler und damit der Gewinner fest.
Medici ist ein typischer "Knizia". Es ist kurzweilig, ausgewogen und macht einfach Spaß.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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