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Aqua Romana



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Queen Games
Queen Games


Autor

Martin Schlegel


Bild



Sonstiges:

Die ältesten Aquädukte in der historischen Überlieferung werden Ramses dem Großen, Semiramis und dem König Salomo zugeschrieben doch die bekanntesten sind zweifellos die Aquädukte der Römer. Und so bauen die Spieler des Spiels Aqua Romana von Queen Games auch an römischen Aquädukten.

Je nach Mitspielerzahl stehen jedem 3 oder 4 Arbeiter zur Verfügung, die mit dem Bau ihres Aquädukts am Wasserreservoir in der Farbe des Spielers beginnen. Jeder Arbeiter arbeitet dabei an einem eigenen Aquädukt, der früher oder später gewertet wird und dem jeweiligen Spieler Punkte einbringt.
Je mehr Teilstücke ein Aquädukt umfasst, desto mehr Punkte bringt es und so gilt es möglichst lange Aquädukte zu errichten und das mit möglichst allen eigenen Arbeitern. Kein leichtes Unterfangen, denn der zur Verfügung stehende Platz ist knapp und die Konkurrenz schläft nicht. Auch dürfen die einzelnen Aquädukte nicht zusammenwachsen und das wird früher oder später das Platzproblem verschäfen.
Festgehalten werden die Punkte, die ein Aquädukt bei einer Wertung einbringt, auf einer Punkteleiste, bei der es allerdings eine Besonderheit gibt. Auf den meisten Feldern darf nur eine Spielfigur stehen, auf einigen wenigen haben zwei Figuren Platz. Das bedeutet, dass ein Aquädukt unter Umständen beispielsweise 15 Punkte wert ist, aber weniger einbringt, das der Platz mit der 15 schon besetzt ist. Richtig übel wird es dann, wenn auch einige dahinterliegende Punktefelder schon besetzt sind, denn dann muss diese Figur recht weit zurück, nämlich auf das nächste freie Punktfeld.

Wer also abschätzen kann, dass eines seiner Aquädukte Gefahr läuft deutlich weniger Punkte zu erhalten, als es eigentlich wert ist, sollte auf den Wertungszeitpunkt Einfluss nehmen. Grundsätzlich wird gewertet, wenn nach dem Zug eines Spielers ein Aquädukt nicht mehr fortgesetzt werden kann. Es wird die Anzahl der Plättchen ermittelt, aus denen das Aquädukt besteht und der Arbeiter auf das entsprechende (oder nächstniedrigere frei) Punktefeld gestellt.
Kommt es aber während eines Zuges nicht zu solch einer Wertung, kann der aktive Spieler auch eines seiner Aquädukte als abgeschlossen erklären und werten lassen, obwohl es eigentlich noch erweiterbar wäre. Hier hat man die Möglichkeit ein freies Punktefeld doch noch vor einem Mitspieler zu besetzen und so letztlich mehr Punkte zu bekommen als das mit mehr Teilstücken der Fall wäre.

Und wie wird nun gebaut? Zu Spielbeginn wurden 12 Baumeister durch die Spieler auf Felder einer Leiste, die den gesamten Bauplatz umgibt, positioniert. Auf diesen Baumeistern sind Aufkleber, auf denen das Bauteil zu sehen ist, dass dieser Baumeister einem Arbeiter zur Verfügung stellt. Ein Spieler am Zug wählt also zunächst einen seiner Arbeiter, der in einer seiner Blickrichtungen (horizontal oder vertikal) einen Baumeister stehen hat. Ein entsprechendes Bauteil darf nun ans Ende des Aquädukts des gewählten Baumeisters angelegt werden und anschließend wird der "verwendete" Baumeister auf das nächste freie Feld weitergezogen. Wird er dabei um eine der Spielplanecken bewegt, darf man ein weiteres Plättchen derselben Art auf dem Spielplan ablegen, allerdings nicht an das Ende irgendeines Aquäduktes. Hier gilt also Voraussicht, um möglichst ein eigenes Aquädukt an solche abgelegte Teile anzubauen, denn so läßt sich ein Aquädukt auch mal um mehr als ein Bauteil verlängern.

Diese zusätzlich legbaren Teile sind ein ganz entscheidender Faktor neben der Planung der Baustrecke der eigenen Aquädukte! Wer möglichst viele solcher Teile günstig legen und selbst nutzen kann, der hat beste Aussichten auf den Sieg.

Nach jeder Wertung nimmt die Zahl der Arbeiter auf dem Spielplan ab und damit die Möglichkeiten zu bauen nicht zu sehr abnehmen, wird nach jeder Wertung einer der Resevebaumeister ins Spiel gebracht, solange vorhanden.
Wird eine Runde lang kein Plättchen gelegt, endet das Spiel mit der Wertung der letzten noch nicht abgeschlossenen Aquädukte. Der Baumeister auf dem Feld mit der höchsten Punktzahl bringt seinem Besitzer nochmals vier Sondersiegpunkte und auch der zweit- und drittbeste Baumeister erhält nochmals einen Bonus (3 und 2 Punkte) dann wird addiert und der Gewinner steht fest.

Mit Aqua Romana hat Queen Games wieder ein solides, nicht allzu kompliziertes Spiel im Programm, dass aber doch einige taktische Überlegungen und eine vorausschauende Spielweise erfordert. Es erinnert sehr an Linie 1 oder Metro. Der Spielverlauf gestaltet sich größtenteils still und grüblerisch, Interaktion wird hier nicht geboten. Eine Probepartie braucht es, dann weiß man, worauf zu es ankommt und kann sich für die folgenden Partien eine Strategie zurecht legen.

Vielen Dank an Queen Games für das Rezensionsexemplar!


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