Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Asterix & Obelix



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 15 bis 20 Minuten


Bewertung (max. 10)

4 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Michael Rieneck


Bild



Sonstiges:

Wir befinden uns um das Jahr 50 v. Chr. und die Römer haben ihrem Reich auch ganz Gallien einverleibt! Ganz Gallien? Nein, ein kleines Küstendorf im Nordwesten leistet erbitterten (und erfolgreichen) Widerstand!
Die französische Comicserie erfreut sich weltweit grösster Beliebtheit, hat den Sprung ins Kino/Fernsehen geschafft und findet nun auch eine Heimat in der Welt der Brettspiele.

Immer wieder holen sich die Römer blutige Nasen in besagtem Dorf in Gallien und immer wieder versuchen sie es. Die Spinnen die Römer, diesmal greifen sie in einer 4 x 4 Formation, der sog. Schildkrötenformation, an doch Asterix und Obelix, deren Geschicke von zwei Spielern gesteuert werden, sind kampfbereit. Jeder ist mit einem Satz "Prügelkarten" ausgestattet, mit denen man sich den Römern annehmen wird. Der Ausgang der Prügelei ist klar, Asterix und Obelix geht es eigentlich nur darum, wer mehr Römer vermöbelt.

Die Ausliegenden Römerkarten haben immer eine von fünf möglichen Farben, genauso wie die Prügelkarten und man ahnt es schon, ein Römer gilt dann als verprügelt, wenn man eine farblich passende Prügelkarte auf der Hand hat. Klingt einfach, ist es aber aufgrund der Tatsache, dass die Römer verdeckt liegen und man nicht alle Prügelkarten auf der Hand hat, nicht wirklich.
Und dann ist da noch die Tatsache, dass alle innerhalb eines Spielzuges erfolgreich vermöbelten Römer wieder entkommen, wenn man nur einmal nicht die passende Karte auf der Hand hat. Da die Kartenhand von anfangs 5 erst am Ende eines Zuges ergänzt werden darf, wird das Risiko nicht die Passende zu haben im Laufe eines Spielzuges immer grösser und damit auch das Risiko alle Erfolge dieses Spielzuges wieder zu verlieren. Rechtzeitig seinen Spielzug beenden und die Früchte seiner "Arbeit" sichern heißt also das Motto. Doch nicht zu früh, denn sonst erprügelt sich der Mitspieler schnell einen Vorsprung, der nur schwer wieder aufzuholen ist.

Wer also am Zug ist deckt die erste verdeckte Römerkarte in einer beliebigen Reihe oder Spalte der Angriffsformation auf und sollte nun die passende Prügelkarte auf der Hand haben. Ist dies der Fall, darf die Römerkarte offen Beiseite gelegt und, wenn gewünscht, die nächste Römerkarte aufgedeckt werden.
Dies wird solange wiederholt, bis der aktive Spieler seinen Zug freiwillig beendet, ein Wildschwein aufgedeckt wird oder die erforderliche Karte(n) nicht mehr auf der Hand sind, dann kommt der Mitspieler an die Reihe.
Wer zu viel wagt und eine aufgedeckte Römerkarte mangels passender Prügelkarte nicht besiegen kann, der muss nicht nur seinen Zug beenden und die eben aufgedeckte Karte verdeckt zurück an seinen Platz legen, sondern verliert auch noch alle zuvor in diesem Zug evtl. besiegten Karten.

Am Ende seines Zuges darf man seine Handkarten wieder auf fünf ergänzen. Wurden Lücken in die Formation geschlagen, werden diese wieder aufgefüllt und man stellt seine Spielfigur vor eine beliebige Reihe oder Spalte, die so blockiert ist und vom Mitspieler nicht für seinen nächsten Spielzug als Startposition gewählt werden kann.

Man trifft während der Prügelei nicht immer auf Römer. Wildschweine, wie bereits oben erwähnt, können auch auftauchen und beenden einen Zug sofort aber die bereits zuvor besiegten Römer sind nicht verloren. Diese Tierchen sind einfach zu lecker und können unser Helden schon mal kurzfristig ablenken.
Auch Piraten sind hin und wieder anzutreffen, können aber leicht durch Abgabe einer beliebigen Karte besiegt werden. Nicht ganz so einfach hat man es mit dem Verräter Moralelastix. Um ihn zu besiegen muss man zwei beliebige Karten abgeben.
Eine der fünf Dorffestkarten, von denen bei Spielbeginn drei in die untere und zwei in die obere Hälfte der Römerkarten eingemischt wurden, muss nicht besiegt werden und beendet auch einen Spielzug nicht. Lediglich die fünfte aufgedeckte Karte dieser Art hat eine Auswirkung für das Spiel, allerdings eine gravierende, denn sie beendet es sofort.

Es gibt noch ein paar Regelfeinheiten, wie z.B. das "Ausschau halten" oder das "Durchbrechen einer Formation", doch am Ende gilt es in möglichst vielen Farben die meisten Römer verprügelt und am besten auch die meisten Piraten besiegt zu haben. Denn pro Farbe, in der man mehr Römer als der Mitspieler hat, und für die meisten Piraten bekommt man einen Siegpunkt. Moralelastix zählt einen Extrapunkt und am Ende ist derjenige mit den meisten Punkten siegreich. Das Thema ist zwar irgendwie aufgesetzt und könnte nahzu beliebig ausgetauscht werden, ist aber irgendwie passend und, natürlich, kultig, insbesondere durch die äußerst gelungene grafische Umsetzung der Karten. Spielerisch ist jedoch sehr leichte Kost geboten doch das Spiel macht dennoch Spass, insbesondere wenn man mit den Comics etwas anfangen kann. Das Kartenglück ist immens, insbesondere wenn man aufgrund eines Rückstandes gegen Spielende gezwungen ist grössere Risiken einzugehen.
Ein bisschen Planen kann derjenige, der sich bei einem Scheitern des Mitspielers an einer Römerkarte deren Position und Farbe merken kann, doch auch das hilft nicht immer. Etwas hilfreicher ist es sich die Farben der Römerkarten zu merken, die aus dem Spiel sind, denn so kann man die "Schlagkraft" seiner Handkarten besser einschätzen. Wer viele blaue Prügelkarten hat und weiss, dass kaum noch blaue Römerkarten ausliegen können, der wird kaum ein überhöhtes Risiko eingehen.
Und schließlich kann man es dem Mitspieler durch das Blockieren einer Reihe oder Spalte noch etwas erschweren, der Rest ist glücksabhängig.

Die fehlende spielerische Tiefe wird durch das kultige Thema, die gelungene Optik und die für diese leichte Spielekost angenehm kurze Spieldauer wieder ausgeglichen und hat Potential für so einige Prügelrunden.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(2-Personenspiel)

Magic - Die Zusammenkunft
Paladine & Drachen
Dungeon Twister 2 - Prison
Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg (Neuauflage)
X-Wing
Android: Netrunner
Jäger + Späher

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Michael Rieneck)

Tore der Welt
Santiago de Cuba
Der Hexer von Salem
Der Pate
Das Fundament der Ewigkeit
in 80 Tagen um die Welt
Petri Heil

weitere Treffer...


Spiele vom selben Verlag:
(Kosmos)

Die Siedler von Catan
La Citta
Löwenherz
Die Siedler von Catan - Aufbruch der Händler
Jäger + Späher
Blue Moon
Der Herr der Ringe - Das Meisterquiz

weitere Treffer...


Spiele vom selben Jahrgang:
(2006)

Paladine & Drachen
Descent - Reise ins Dunkle
Imperial
Bison
Space Dealer
Die Säulen der Erde
Blue Moon City

weitere Treffer...