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Pfeffersäcke



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Goldsieber
Goldsieber


Autor

Christwart Conrad


Bild



Sonstiges:

Sie sind Kaufmann in einer kleinen Stadt, in der sie schon einen recht guten Ruf genießen und vor einiger Zeit ihr Heimatkontor errichtet haben. Von dort aus soll in Pfeffersäcke die Gunst der Stunde genutzt werden. Der Handel blüht auf und es scheinen goldene Zeiten für Kaufleute anzubrechen.
Der Spielplan zeigt 10 Gebiete mit Städten, in denen sie Kontore errichten können um so ihren Einfluß auf das Geschäftsleben in diesen Regionen zu vergrößern. Je weiter sie im dargestellten Gebiet verbreitet sind und in je mehr Städten sie die Vormachtsstellung erringen können, umso höher ist ihr Ansehen und ihr Einfluß in der Händlergilde und dafür gibt es Einflußpunkte. Wer am Ende am meisten davon vorweisen kann, ist der "Ober-Pfeffersack" und damit Gewinner.
Zu Spielbeginn werden die Stadtmarken gleichmäßig an alle Mitspieler verteilt und jeder, abhängig von der Zahl der Mitspieler, erhält ein Startkapital, die Häuschen einer Farbe und zwei Geleitbriefe. Ein neutrales Häuschen wird auf der Zählleiste der kleinen Städte auf 20 gesetzt (beim Spiel zu zweit auf 16) um anzuzeigen, wieviele kleine Städte noch nicht durch Kontore besetzt sind. Ausgehend vom Startspieler gründet vor dem eigentlichen Spielbeginn jeder Pfeffersack reihum in einer kleinen Stadt seiner Wahl seinen ersten Kontor, von dem aus er sein Handelsnetz aufbauen möchte.
Eine Spielrunde läuft in fünf Phasen ab. Nicht immer können oder müssen in allen Phasen Aktionen durchgeführt werden so daß sich die Dauer eines Spielzuges dann doch noch in Grenzen hält (bei 5 oder 6 Spielern kann es aber dann doch zu einiger Wartezeit kommen, bis man wieder ins Spielgeschehen aktiv eingreifen kann).

1. Legen einer Stadtmarke:
Solange ein Spieler von den Anfangs zugeteilten Städtemarken noch welche besitzt, muß eine solche auf eine zahlenmäßig passende Stadt des Spielplans gelegt werden. Die Zahl gibt an, wieviele Kontor in dieser Stadt gebaut werden können und außerdem wieviele Einflußpunkte ein Spieler bekommt, dem es gelingt die Mehrheit an Kontoren in dieser Stadt zu errichten. Nach Möglichkeit werden zunächst solche Stadtkarten plaziert, die in der Nähe des eigenen Heimatkontors liegen, um möglichst schnell Einfluß auf diese Stadt gewinnen zu können.

2. Einnahmen und Erweiterungen:
Für jede (große Stadt mit Plättchen), in der ein Spieler vertreten ist, kann er in dieser Phase entweder für jedes noch nicht durch Kontore besetzte Feld Geld (die Höhe hängt von der Mitspielerzahl ab!) kassieren (nur möglich, wenn das Stadtplättchen noch liegt!!!) oder dort seine Kontore erweiteren und ein Häuschen einsetzen (wenn noch ein Bauplatz frei ist). Die Erweiterung ist nicht mit Kosten verbunden wenn die Stadtmarke noch nicht vergeben ist, d.h. noch kein Spieler die absolute Mehrheit erreichen konnte. Für den Fall, daß ein Spieler das Stadtplättchen bereits bekommen hat, entstehen Kosten, die wiederrum von der Zahl der Mitspieler abhängen. In beiden Fällen wird das neu errichtete Haus zunächst in der Mitte des Stadtplättchens/-feldes plaziert. Hier gilt es abzuwägen. Geld wird immer benötigt (siehe nächste Phase) aber schließlich gewinnt derjenige, der in möglichst vielen Städten Einlußpunkte kassiert in dem er dort die Mehrheit erringt.

3. Grundeinkommen:
Ab der zweiten Spielrunde (in der ersten hat man ja sein Startkapital bekommen) erhält jeder Spieler in dieser Phase sein Grundeinkommen (2 Gulden bei 2 Spielern, 4 bei 3, 6 bei 4 , 8 bei 5 und 10 Gulden bei 6 Spielern).

4. Neues Kontor eröffnen:
In dieser Phase darf der Spieler ein neues Kontor errichten. Wird in dieser Phase jedoch ein Geleitbrief ausgespielt, dürfen ausnahmsweise zwei neue Kontore errichtet werden. Jeder Geleitbrief kann nur einmal eingesetzt werden. Auch in den übrigen Spielphasen erlaubt der Geleitbrief doppelte Aktionen. D.h. man darf zweimal in einer Stadt erweitern oder doppelt Einnahmen kassieren usw.
Für die Errichtung eines neuen Kontors entstehen jedoch Kosten. Zunächst einmal kann man nur in einer Stadt eine Neugründung durchführen, wenn diese durch einen Weg mit einer Stadt verbunden ist, in der man bereits einen Kontor gebaut hat und das entsprechende Stadtplättchen bereits gelegt wurde. In den kleinen Städten kann immer nur ein Kontor errichtet werden wofür es auch sofort einen Einflußpunkt gibt und die Zählleiste der kleinen Städte verringert wird. Für die Benutzung dieses Weges entsteht der auf dem Weg abgedruckte Betrag als Kosten. Direktverbindungen kosten mehr, Umwege sind meinst billiger, dauern aber länger. Weitere Kosten entstehen für den Fall, daß das Stadtplättchen bereits vergeben ist (siehe Phase Einnahmen und Erweiterung).

5. Vergeben der Einflußpunkte:
Jetzt werden alle in der Mitte der Stadtplättchen neuerrichteten Kontore auf das nächste freie Außenfeld der Stadt verschoben. Hat ein Spieler in einer Stadt mehr als die Hälfte aller Bauplätze mit eigenen Kontoren besetzt (absolute Mehrheit), erhält er das Handelsrecht dieser Stadt in Form des Stadtplättchens und außerdem die darauf aufgedruckte Zahl als Einflußpunkte gutgeschrieben. Wird das letzte mögliche Feld einer Stadt durch ein Kontor belegt, ohne daß ein Spieler die absolute Mehrheit erreichen konnte, erhält derjenige Spieler das Stadtplättchen und die Hälfte der Einflußpunkte, der am meisten Kontore dort errichtet hat. Bei Gleichstand erhält der Spieler das Handelsrecht, der zuerst dort ein Kontor errichtet hat.

Das Spiel endet, sobald die letzte Stadtmarke vergeben, die letzte kleine Stadt bebaut wurde oder eine Runde lang kein Spieler ein neues Kontor eröffnet hat. Nach Spielende bekommt jeder Spieler noch pro volle 20 Gulden Kapital einen Einflußpunkt und für jedes Gebiet in dem er mindestens einen Kontor errichtet hat nochmals je 2 Punkte. Wer jetzt am weitesten auf der Einflußleiste um den Spielplan herum gekommen ist, hat gewonnen.
Pfeffersäcke ist ein optisch schönes und taktisches Spiel, mit kleinen geographischen Ungenauigkeiten, das mit geringfügigen Spielplaneinschränkungen auch zu zweit spielbar ist.

Vielen Dank an Goldsieber für das Rezensionsexemplar!


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