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Piratenbucht



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Paul Randles,
Daniel Stahl


Bild



Sonstiges:

Als Spieler läßt man sich immer wieder gerne in längst vergangene Zeiten zurückversetzen. Die Zeit der Piraten ist da keine Ausnahme, zumal diese Zeiten gefährlich waren und sich im Spiel gefahrlos nacherleben lassen.
Und so kam es, daß mich die Amigo-Neuheit Piratenbucht thematisch auch gleich angesprochen und Appetit auf eine Spielerunde gemacht hat.

Doch auch im Spiel sind die Zeiten hart. Ruhm und Reichtum wollen erst erworben werden und fallen einem nicht in den Schoß. Zumal unser Piratenschiff zu Spielbeginn relativ schmalbrüstig daherkommt. Zwei Bordkanonen und die dafür benötigte Besatzung, vier Lagerräume und 4 Segel, damit kann man keinen erschrecken. Aber Gott sei Dank geht es den Mitspielern ja nicht anders.

Auf sechs Inseln versuchen die Spieler ihr Glück, jede Insel ermöglicht demjenigen, der sich dort alleine aufhält oder gegen seine Konkurrenten durchsetzen kann, gewisse Aktionen. Jede Insel ermöglicht entweder den Ausbau einer Schiffskomponente bzw. das Anheuern neuer Besatzungsmitglieder (gegen Entgelt versteht sich!), den Erwerb von xxx-Karten oder das Vergraben von Schätzen, die dadurch sofort zu Ruhmespunkte werden. Außer auf dieser Schatzinsel liegt an jeder Insel zusätzlich jede Runde eine Karte, mit zusätzlichen Boni in Form von Gold, Ruhmespunkten, Tavernen-Karten oder usw.

Jeder Pirat beginnt seine Reise in der Piratenbucht, das gewünschte Reiseziel wird in jeder der 12 Runden verdeckt auf einer Scheibe eingestellt, so daß sich zunächst nur vermuten läßt, wohin sich die Mitspieler wenden. Welche der an den Inseln liegenden Karten sind sehr lukrativ und wer benötigt dringend welche Schiffsausbauten, das dürften zumeist die Entscheidungskriterien der Spieler für eine bestimmte Insel sein. Und dann gibt es da noch den Oberpiraten Blackbeard. Ein unangenehmer Geselle, mit dem man sich erst anlegen sollte, wenn man ein paar Kanonen mehr an Bord hat! Doch die Reiseziele bleiben nicht lange ein Geheimnis. Haben alle ihre Wahl getroffen, werden die Scheiben aufgedeckt und die Schiffe zu den entsprechenden Inseln gesetzt.
Glücklich ist der zu nennen, der sich jetzt alleine bei einer Insel aufhält, denn er kann die Privilegien dieser Insel ohne Kampf auskosten. Alle anderen müssen sich erst im Kampf behaupten und sich gegen die Mitkonkurrenten durchsetzen, denn am Ende kann es nur einen geben!

Kämpfe werden mittels Würfel ausgefochten. Jede gewürfelte 5 und 6 gilt als Treffer. Die Anzahl der Würfel, die verwendet werden darf ergibt sich durch die Anzahl der Kanonen bzw. der Besatzungsmitglieder, der niedriger der beiden Werte zählt! Den ersten Schuss hat derjenige, der im Bereich Segel den höchsten Wert hat. Pro Kampfrunde kommt jeder einmal zum Schuß (sofern er nicht vorher versenkt wurde). Doch man muß nicht unbedingt kämpfen, man kann sich auch zurückziehen (besonders dann ratsam, wenn einem der Gegner haushoch überlegen ist!). Vor jeder eigenen Kampfaktion steht einem diese Möglichkeit offen. Hat man sich jedoch für den Kampf entschieden, sucht man sich nun noch den Schiffsbereich aus (Rumpf, Kanonen, Mannschaft, Segel), den man beschießen will.
Ein getroffener Bereich verschlechtert sich pro Treffer um eine Stufe, sinkt er unter den Mindestwert, ist das Schiff versenkt und wird in die Piratenbucht versetzt. Ein Spieler, dem solches widerfährt, bekommt als Trostpflaster eine xxx-Karte und 2 Gold, die ggf. für die Reparatur des zerstörten Schiffsbereichs (auf die Mindesstufe) verwendet werden müssen. Ist ausreichend Gold vorhanden, darf man sich auch zwei der begehrten Tavernen-Karten nehmen.

Ein erfolgreicher Kampf gegen Blackbeard bringt 6 Ruhmespunkte ein, ist aber fast immer ein gewagtes Unterfangen. 8 Treffer kann Blackbeard wegstecken, bis er versenkt ist, und mit 5 Würfeln...äh...Kanonen schießt er auf einen, wobei er immer das Recht des ersten Schusses hat.

Wie auch immer, am Ende bleibt an jeder Insel nur ein Schiff übrig, dessen Inhaber nun die Insel- und Sonderaktionen der jeweiligen dort liegenden Karten durchführen darf.
Auf der Schatzinsel dürfen Schatzkisten vergraben d.h. in Ruhmespunkte umgewandelt werden und auch Goldvorräte (3 Gold = 1 Ruhmespunkt).

Schließlich wird noch geprüft, ob jeder genug Laderaum in seinen Schiffen für seine Schatztruhen zur Verfügung hat, dann beginnt eine weitere Runde.
Nach der 12 Runde ist das Spiel zu Ende, evtl. vorhandene Ruhmespunkte auf Tavernen-Karten werden noch auf der Wertungsleiste festgehalten, dann steht der erfolgreichste Freibeuter fest.

Piratenbucht gefällt, besonders zu viert! Bei weniger Spielern ist zwar ein zweiter Blackbeard im Spiel, damit nicht zu wenig Action im Spiel ist, doch wie gesagt, anfangs ist man für ihn kein Gegner und sollte ihm aus dem Weg gehen. Das bedeutet, daß eigentlich immer zwei Inseln nicht anfahrbar sind (zumindest anfangs!) und die Auswahl und Möglichkeiten der Spieler zu sehr einschränken. Bei mehr als vier Spielern tritt man sich eigentlich immer auf die Füße und wer anfangs ein- zweimal Pech hatte, hat mitunter ernste Probleme wieder auf die Beine zu kommen.

Ausstattung und Optik jedenfalls sind sehr gut und Spannung ist eigentlich immer garantiert. Oftmals erahnt man die von den Mitspielern angesteuerten Inseln, möchte am liebsten selbst dorthin und hält sich aber nicht für "stark" genug. Zu ärgerlich, wenn man sich daher für eine andere Insel entscheidet und feststellt, der Mitspieler dachte genau das Gleiche.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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