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Quo Vadis



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Reiner Knizia
Reiner Knizia


Bild



Sonstiges:

Im römischen Reich galt zu jeder Zeit der Lorbeer in Form eines Kranzes als Zeichen für Ansehen und Ruhm. Meistens kam man zu Ruhm und Ehren wenn man sich als Feldherr in der Schlacht bewährte, aber auch das Bekleiden hoher politischer Ämter verhalf einem zu einen gewissen Status im Reiche.

Der Spielplan zeigt die unterschiedlichsten Gremien und Ämter im alten Rom. Manche Gremien bieten Platz für drei Senatoren, manche für fünf und manche nur für einen. Die Wege zwischen den Ämtern sind mit Lorbeerkränzen belegt, die beim Aufstieg von einem Gremium zu einem Amt in einem höheren Gremium eingesammelt werden können. Es gilt also beim politischen Aufstieg soviel Lorbeerkränze wie möglich einzusammeln und am Ende mit wenigstens einem Senator im höchsten Amt des Staates, dem Senat, vertreten zu sein.
Jeder Mitspieler erhält die Senatoren einer Patrzierfamilie und die Felder zwischen den Gremien werden mit verdeckt gezogenen aber offen abgelegten Lorbeerkränzen bestückt. Caesar wird auf den Lorbeerkranz vor dem Senat gelegt. Der Spieler, der am Zug ist, hat die Wahl zwischen drei Aktionen. Zum einen kann er einen seiner Senatoren in eines der untersten Gremien einsetzen, wenn dort noch ein Amt (Feld) frei ist. Desweiteren kann unter Umständen ein bereits eingesetzter Senator in ein höheres Gremium aufsteigen. Hierzu müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein.
Das Wichtigste ist, das in dem nächsthöheren Gremium ein Amt frei ist, sonst in ein Aufstieg von vorneherein unmöglich. Entscheidend für den Aufstieg kann auch das Gremium sein, das man verlassen will. Will man ein Gremium mit nur einem Posten verlassen, ist dies ohne Probleme möglich, man kann es einfach tun. Handelt es sich jedoch um ein Dreier- oder gar Fünfergremium, braucht man die Zustimmung von Mitsenatoren um ein höheres Amt bekleiden zu dürfen. In einem Dreiergremium benötigt die Stimme eines weiteren Senators in diesem Gremium, bei einem Fünfergremium zwei Stimmen. Die benötigten Stimmen können auch von eigenen Senatoren kommen. Hat man beispielsweise ein Dreiergremium mit zwei eigenen Senatoren besetzt, kann man einen davon ohne weiteres in ein höheres Amt aufsteigen lassen, er bekommt die Zustimmung des anderen (eigenen) Senators. Dies ist jedoch nicht immer so einfach wie es klingt (insbesondere in einem Fünfergremium, in dem die Zustimmung von 2 Senatoren erforderlich ist), so daß man immer wieder auf die Mithilfe der Mitspieler angewiesen ist.
Nun würden einem die Mitspieler im Normalfall ja nicht so einfach behilflich sein. Dies ist auch in diesem Spiel nicht anderes, man muß ihnen schon einen Anreiz bieten. Zum einen bekommt jeder Spieler, der einem anderen Senator zum Aufstieg verhilft, einen Lorbeerkranz, zum anderen kann der aufstiegswillige den Anreiz noch erhöhen, indem er beispielsweise weitere Lorbeerkränze bietet oder Hilfestellung in anderen Gremien verspricht. Es kann und darf alles verhandelt werden. Zusagen, die im selben Zug eingelöst werden können, müssen immer eingehalten werden, Zusagen die erst zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können sind nicht bindend. Allerdings sollte man es sich nicht mit allen Mitspielern verscherzen, denn man wird auch in Zukunft die eine oder andere Stimme eines Mitspielers brauchen.
Die dritte Aktion, die während eines Zuges gewählt werden kann, ist das Versetzen des Caesar. Caesar hat eine besondere Funktion. Sitzt er auf einem Lorbeerkranz vor einem Gremium, kann dieses immer ohne Zustimmung verlassen werden (auch ein Fünfergremien), allerdings kann dann der Lorbeerkranz nicht aufgenommen werden.

Das Spiel endet, sobald die fünf Ämter im Senat, dem höchsten Gremium, besetzt sind. Jeder Spieler, der nun mindestens einen Senator im Senat hat, kommt in die Wertung und zählt alle seine Lorbeeren. Derjenige der während des politischen Aufstiegs seiner Senatoren am meisten davon sammeln konnte, ist Gewinner (und wird Imperator).
Quo Vadis ist ein Spiel mit relativ kurzer Spieldauer und daher sehr gut für Zwischendurch geeignet. Es erfordert Verhandlungsgeschick und Ãœbersicht (wo sind die zahlreichsten Lorbeeren zu ernten, wo brauche ich wieviele Stimmen um sie zu erreichen und wieviel wird mich das kosten?). Am Ende entscheiden nicht die Ämter im Senat sondern die eingesammelten Lorbeerkränze das Spiel. Im Senat muß man am Ende nur einen Senator sitzen haben!

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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