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Raubritter



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Queen Games
Queen Games


Autor

Rüdiger Dorn


Bild



Sonstiges:

Als Ritter bezeichnet man im Allgemeinen adlige Gefolgsleute eines Königs, deren Dienste für diesen hauptsächlich militärischer Natur waren. In erster Linie verbindet man mit dem Begriff Ritter eine edle Gesinnung doch das ist auf eine spätere Idealisierungen des Rittertums zurückzuführen. Tatsächlich plünderten Ritter auch schon mal die gegnerischen Ländereien oder überfielen Reisende und so kam im späteren 18. Jahrhundert auch der Begriff "Raubritter" auf, der nun auch Namensgeber dieser Queen Games Neuheit aus 2005 ist.

Edel oder nicht, es ist die Rolle von Raubrittern, in welche die 2 bis 4 Mitspieler schlüpfen um Ländereien, Städte und Dörfer unter ihren Einfluss zu bringen. 30 Rittersteine und 24 Plättchen stehen jedem Ritter zur Verfügung. Letztere werden nach den Buchstaben auf der Rückseite sortiert und in fünf gemischten Stapeln bereitgestellt.
Mit Stapel A wird begonnen, jeder Spieler erhält von diesem ein Burg- und ein weiteres beliebiges Plättchen auf die Hand. Die beiden anderen A-Plättchen eines jeden Spielers werden als rechteckige Startauslage in die Tischmitte gelegt.

Kommt ein Spieler zum Zug, wählt er eines seiner Handplättchen aus und legt es an die bereits ausliegenden Plättchen an (mit mindestens einer Kante). Anschließend wird ein Plättchen vom eigenen verdeckten Stapel nachgezogen. Diese Aktion darf bei Bedarf zweimal wiederholt werden. Beim Anlegen muss darauf geachtet werden, dass die zulässige Gesamtgröße, die von der Mitspielerzahl abhängig ist, nicht überschritten wird.

Wird eine Burg ausgelegt, darf der aktive Spieler dort bis zu fünf eigene Ritter ablegen und anschließend bewegen, um weitere Plättchen unter seine Kontrolle zu bringen. Die Bewegung erfolgt horizontal oder vertikal auf ein benachbartes Plättchen. Die für ein Plättchen erforderliche Mindestanzahl an Rittern muss zurückgelassen werden, d.h. auf einem Waldplättchen müssen mindestens zwei, im Gebirge mindestens 3 und ansonsten mindestens 1 Ritter stehen bleiben. Wird ein Plättchen betreten, auf dem bereits Ritter stehen, so werden der/die dazukommenden Ritter obenauf gesetzt, allerdings dürfen pro Plättchen nur insgesamt 4 Ritter am Ende stehen.
Einmal platziert bleiben die Ritter bis zum Spielende auf ihrem Feld stehen.

Das Spiel endet, sobald alle Spieler keine Plättchen mehr im Vorrat haben. Ritter, die ein Plättchen kontrollieren, also immer der Ritter, der ganz oben liegt, bringen je nach Landschaft ihrem Besitzer Punkte. Ritter die Burgen kontrollieren bringen 1 Punkt, Dörfer und Städte bedeuten 2 bzw. 3 Punkte für die Endwertung.
Wer mit seinen Rittern die insgesamt wertvollsten Gebiete kontrolliert gewinnt das Spiel.

Das Spiel Raub Ritter hat zwar recht einfache Regeln jedoch ist für eine sinnvolle Planung des eigenen Spiels die Kenntnis der Plättchen, die einem zur Verfügung stehen, erforderlich und diese Kenntnis erwirbt man sich erst nach einigen Spielen oder in dem man sich vor der ersten Partie ganz gezielt einen Überblick verschafft.
Aber auch wer, was die Plättchen angeht, gut vorbereitet ins Spiel geht, wird es mit zunehmender Spielerfahrung Fehler vermeiden. Wann lohnt es sich eine Burg und Ritter einzusetzen und wie viele Ritter sind sinnvoll. Denn Fakt ist, dass die Ritter nicht für eine Vollbesetzung aller Burgen reichen. Auch ist es sicherlich nicht einfach immer sicher zu stellen, dass die eigenen Ritter am Ende oben sind und die Punkte einfahren. Da muss man auch die Landschaft und deren Gestaltung in den eigenen Spielzug mit einbeziehen, um seine Ritter nicht als Opferlämmer den gegnerischen Rittern auszuliefern.
Alles in allem ist Raub Ritter ein kleines aber feines taktisches Spiel, dass insbesondere zu zweit sein volles Taktikpotential entfaltet aber auch zu mehreren Spass am Spieletisch bringt!

Vielen Dank an Queen Games für das Rezensionsexemplar!


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