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Athos



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Franck Kosmos


Autor

Wolfgang Kramer,
Sven Kübler


Bild



Sonstiges:

Bis zu vier Mönchsorden entsenden je drei ihrer Mönche, um auf dem Berg Athos ein inzwischen unbewohntes Kloster in Besitz zu nehmen. Das Kloster wurde vor Jahren von einem nicht mehr existierenden Orden auf auf einem hohen und nur schwer zugänglichen Felsen des Berges errichtet, um in der Abgeschiedenheit zu meditieren. Lange Zeit galt das Kloster als unerreichbar, bis es einem angeblich doch gelungen ist.
Das Felsenkloster in dieser unwirtlichen Gegend scheint die dafür erforderliche Einsamkeit zu garantieren, denn die meisten Wege hinauf sind durch Geröll versperrt und wo eben noch eine Durchgang schien kann schon wenige Augenblicke später ein mächtiger Geröllbrocken den Aufstieg verhindern.
Jeder Spieler führt die drei Mönche einer Ordensgemeinschaft und versucht sie möglichst als erster von ihrem Startplatz im Tal aus in das Felsenkloster zu ziehen. Wer zuerst alle drei Mönche sicher nach oben gebracht hat, darf das Kloster in Besitz nehmen und gewinnt das Spiel.
Nachdem alle Mönche auf die Startfelder verteilt wurden und jeder Mitspieler zwei Athos-Steine erhalten hat, kommen die Spieler reihum zum Zug und haben dabei zwei Aktionen, die in der folgenden Reihenfolge ausgeführt werden müssen und zwei weitere Aktionen, die beliebig irgendwann während des Zuges ausgeführt werden können. Zunächst die Aktionen mit fester Reihenfolge:

Bewegen der Mönche:
Jeder Spieler darf 6 Bewegungspunkte beliebig auf seine Mönche verteilen und sie entsprechend in Richtung Kloster ziehen. Jedes Feld das betreten wird kostet einen Bewegungspunkt und es dürfen nur Felder die nicht durch Geröll versperrt sind betreten werden. Durch andere Mönche besetzte Felder dürfen übersprungen werden (das Feld verbracht jedoch einen Bewegungspunkt!), am Ende darf aber immer nur ein Mönch auf einem Feld stehen. Die Mönche dürfen ansonsten beliebig, auch in und durch verschiedene Geländearten bewegt werden.

Geländekärtchen legen:
Als zweite Aktion darf ein Spieler je nach Mitspielerzahl eine bestimmte Menge an Geröllkarten (sortiert nach den einzelnen Geländearten) aufnehmen und als Sperren in das jeweils passende Gebiet legen (z.B. bei 3 Spielern dürfen bis zu 5 Geländekärtchen als Sperren gelegt werden, davon aber höchstens 2 pro Geländeart). Solche blockierten Felder dürfen von keinem Mönch mehr betreten werden. Beim Legen der Sperren muß beachtet werden, daß kein Mönch eingeschlossen werden darf, d.h. jeder Mönch muß einen passierbaren Weg (und sei er noch so weit außen herum!) zur Verfügung haben, um das Kloster zu erreichen.
Die beiden Aktionen die beliebig innerhalb eines Zuges ausgeführt werden können sind die folgenden:

Sperren aus dem Weg räumen:
Eine Sperre kann umgedreht und der darunter liegende Weg dadurch wieder passierbar gemacht werden, wenn auf diesem Geländekärtchen weder ein Mönch noch ein Athos-Stein stehen. Diese Aktion kostet einen Spieler jedoch 4 Bewegungspunkte, die er beim ziehen seiner Mönche einsparen bzw. bereits eingespart haben muß. Diese Aktion kann auch mit dem umgekehrten Effekt eingesetzt werden, d.h. ein Spieler kann für 4 Bewegungspunkte ein passierbares Geländeplättchen umdrehen und es so unpassierbar machen.

Einsetzen eines Athos-Steines:
Wer einen seiner Athos-Stein einsetzt, nimmt zunächst ein beliebiges, nicht durch einen Mönch oder einen anderen Athos-Stein besetztes Geländekärtchen vom Spielplan und legt es (mit der gleichen Seite nach oben!) auf ein noch unbesetztes Feld des Spielplans (bei dieser Aktion müssen die Geländetypen nicht beachtet werden!). Anschließend wird der Athos-Stein auf ein beliebiges Geländekärtchen des Spielplans gelegt. Dieses Kärtchen darf nicht mehr, auch nicht durch Einsatz von 4 Bewegungspunkten, versetzt oder umgedreht werden. Pro Zug darf ein Spieler nur einen Athos-Stein einsetzen.
Erreicht ein Spieler mit seinem dritten Mönch das Kloster, wird die Runde noch zu Ende gespielt. Sollten mehrere Spieler danach ihre 3 Mönche in Ziel gebracht haben, gewinnt derjenige, der am meisten Bewegungspunkte übrigbehalten hat.
Athos ist ein für Taktiker hervorragend geeignetes Spiel. Athos beinhaltet weit mehr taktische Möglichkeiten als die einfache Strucktur der Regel und der Aktionen der Spieler währende ihrer Züge vermuten lassen. Alleine die Tatsache, daß nur ein einziger möglicher Weg für jeden Mönch zum Kloster vorhanden sein muß, eröffnet in Verbindung mit der Möglichkeit Geländekärtchen umzudrehen und die Athos-Steine einzusetzen eine vielzahl taktischer Erwägungen und verleiht dem Spiel die für ein Taktikspiel erforderliche Spieltiefe.

Vielen Dank an Franck Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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