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Richelieu



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Ravensburger
Ravensburger


Autor

Michael Schacht
Michael Schacht


Bild



Sonstiges:

Kardinal Richelieu gegen die Königin, ein Kampf um die Vormachtstellung in Frankreich, also um Mehrheiten in den unterschiedlichen (Macht-)Bereichen des Landes. Um nicht weniger geht es beim 2er-Spiel Richelieu aus dem Hause Ravensburger, das in diesem Jahr schon mit Bakerstreet und Crazy Chicken in den Bereich der klassischen Spiele für 2 vorgestossen ist.

Neben reichlich Luft, die von einer Plastikeinlage umgeben ist, befinden sich ein Stapel Karten und ein Zip-Tütchen mit Pappmarkern in der Spieleschachtel. Die Karten werden zu Spielbeginn gemischt und in vier Reihen zu je12 Karten offen zwischen die Spieler ausgelegt. Sie symbolisieren die Machtbereiche des Landes, in denen man Mehrheiten anstrebt um zu gewinnen.
Auf manchen Karten werden Chips gelegt. Diese bringen Vorteile im Machtkampf und es bekommt sie immer der Spieler, der die Karte, auf der dieser Chip liegt, während seines Zuges auswählt und vor sich ablegt.

9 Regionen durch Wappen gekennzeichnet gibt es und jede Karte trägt ein oder zwei dieser Wappen. Die Zahl auf der Karte gibt die Gesamtanzahl der im Spiel vorhandenen Wappen dieser Art an, so dass sich schnell nachvollziehen läßt, ob man die Mehrheit in dieser Region (Wappen) beispielsweise schon sicher hat oder evtl. gar nicht mehr erreichen kann.
Auf einigen Karten sind dann auch noch Symbole (Kreuz, Schwert, Turm) zu sehen und auch in diesen gilt es möglichst die Mehrheit zu ergattern.

Doch wie bekommt man die begehrten Karten aus der Auslage? Wer am Zug ist, darf sich eine oder zwei Karten aus der Auslage nehmen und vor sich ablegen. Dabei ist zu beachten, dass nur außenliegenden Karten ausgewählt werden dürfen. Das bedeutet, dass immer max. 8 Karten zur Auswahl stehen, solange noch keine der vier Reihen aufgebraucht ist.
Hat die gewählte Karte nur ein Wappen und es ist eine weitere Karte dieser Farbe mit höchstens einem Wappen außenliegend, dann und nur dann darf auch diese genommen werden.

Liegt auf einer Karte ein Chip, bekommt diesen derjenige, der die Karte gewählt hat und legt ihn verdeckt vor sich ab. Meist ist auf diesem Chip ein Wappen oder Symbol zu sehen, das bei der Ermittlung der Mehrheitsverhältnisse mitgezählt wird. Klar, dass die begehrt sind.
So gibt es also beim Auswahl der Karte(n) auf einiges zu achten. Zwei Karten zu nehmen ist eigentlich immer von Vorteil, auch wenn man mit nur einer Karte schon zwei Wappen bekommen kann, da es ja auch noch Symbole zu ergattern gibt, die ausschließlich auf den Karten mit nur einem Wappen zu finden sind. Wichtig ist auch von jeder Wappenart zumindest eines zu besitzen, denn sonst gibt es pro fehlender Wappenart am Ende 5 Minuspunkte. Und auf die Chips achten ist wichtig, schließlich haben diese auch (fast) den Wert einer Karte.
Genial wäre ein Zug, bei dem man zwei Karten mit je einem Wappen und einem Symbol und einem Chip ergattert, doch da muss der Mitspieler schon sehr unaufmerksam sein!

So geht es wechselweise, bis alle Karten aufgebraucht sind, dann wird gewertet.
3 besondere Spielchips wäre da noch zu erwähnen, die jedem Spieler zur Verfügung stehen. Mit ihnen lassen sich Spielkarten für den Gegner blockieren bzw. wird es dem Gegenspieler schwerer gemacht diese Karte(n) zu nehmen. Während des eigenen Zuges kann man diese Chips auf Karten einsetzen, von denen man annimmt, dass sie der Mitspieler gerne aufnehmen würde. Dieser muss nun, will er diese Karte trotzdem unbedingt haben, seinerseits einen seiner 3 Chips einsetzen und dauerhaft abgeben, um den Spielchip des Gegners von der Karte zu entfernen - der Mitspieler erhält den Chip für den späteren Einsatz zurück - und die Karte anschließend aufzunehmen. 3 mal also kann man eine blockierte Karte trotzdem aufnehmen, danach bleiben einem diese Karten versperrt.

Da man nicht bei allen Machtbereichen die Mehrheit erringen kann, sollte man sich evtl. auch mal auf das eine oder andere Wappen- oder Symbolmonopol konzentrieren denn:

1. Wer die Mehrheit bei beispielsweise einem Wappen hat, bekommt soviele Punkte wie er Wappen dieser Art hat (d.h. je mehr je besser)!
2. Hat der Gegenspieler in einer Farbe überhaupt kein Wappen, bekommt er auch noch 5 Minuspunkte!

Richelieu ist derzeit das beste Spiel der Reihe Spiele für 2 von Ravensburger. Mit einem relativ geringen Glücksfaktor - lediglich die Chips auf den Karten sind ein Unsicherheitsfaktor - gewinnt derjenige, der am besten den Überblick behält und auch mal einen oder zwei Züge vorausdenkt.

Vielen Dank an Ravensburger für das Rezensionsexemplar!


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