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Rosenkönig



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Dirk Henn


Bild



Sonstiges:

Immer wieder ist es eine Königs- oder gar Kaiserkrone, die in einem Brettspiel das Objekt der Begierde der Mitspieler darstellt. Meist handelt es sich dabei um Spiele der komplexeren Art, wie z.B. Anno 1452 (Rezension zu diesem Spiel kommt auch bald!) oder Löwenherz. Diesmal jedoch nicht! Rosenkönig ist ein Zweipersonenspiel mit relativ einfachen Regeln, die den Spielern aber dennoch reichlich Entscheidungsfreiheit einräumen.

Die beiden Spieler übernehmen die Führung je eines Adelshauses im England des 15. Jahrhunderts. Beide Adelshäuser tragen eine Rose im Wappen (daher auch der Name des Spiels) und kämpfen um die Königskrone. Diese erringt derjenige, der möglichst viele und dabei auch möglichst große Ländereien kontrolliert.

Der Spielplan zeigt das alte England, um dessen Ländereien sich die beiden Spieler gleich mit Macht- und Heldenkarten "schlagen" werden. Das gesamte Gebiet ist in einem Raster von 9 x 9 Feldern aufgeteilt, das mittlere Gebiet (Feld) ziert die Krone. Wer am Zug ist, spielt entweder eine seiner fünf Machtkarten, die jeder Spieler am Anfang erhält und die offen vor den Spieler liegen, aus oder zieht, sofern nicht bereits fünf Machtkarten vor dem Spieler liegen, eine Machtkarte vom verdeckten Stapel nach. Die Machtkarten geben erstens an, in welche Richtung die Krone gezogen wird, und zweitens, wie weit die Krone in die angegebene Richtung versetzt werden muß. Auf dem Zielfeld der Krone, darf der Spieler, der den Zug durchgeführt hat, eine seiner Rosensteine unter das Königssymbol legen. Jetzt kommt der Gegenspieler an die Reihe und führt seinen Zug auf die gleiche Weise durch. So füllt sich der Spielplan Zug um Zug. Die Spieler versuchen möglichst viele zusammenhängende Felder zu erobern um so möglichst großfächige Gebiet zu besetzen.
Doch einmal besetzte Gebiete sind noch lange nicht sicher. Dreimal kann ein Spieler einen Helden anheuern (Heldenkarte ausspielen). Dies hat zur Folge, daß man eine Machtkarte ausspielen darf, welche die Krone auf ein durch den Gegenspieler besetztes Feld führt. Der Rosenstein des Mitspielers wird dann einfach umgedreht und zeigt fortan die eigene Rose. So können große Gebiete schnell wieder unterbrochen aber auch kleine Einzelregionen leicht verbunden werden.
Grundsätzlich muß der Spieler, der an die Reihe kommt, auch einen Zug ausführen. Später im Spiel kann es jedoch durchaus zu der Situation kommen, daß keine Machtkarte vorhanden ist, die einen gültigen Zug der Krone zuläßt. Hat man dann auch noch fünf Machtkarten vor sich liegen, darf man auch keine Karte mehr nachziehen und muß aussetzen.

Das Spiel endet, sobald entweder beide Spieler keinen gültigen Zug mehr ausführen können oder der letzte Machtstein auf dem Spielplan eingesetzt wurde. Wieviele Punkte welches Gebiet letztendlich einbringt, hängt von der Gebietsgröße ab und kann von einer Berechnungstabelle abgelesen werden (oder man rechnet sich das Ergebnis schnell im Kopf aus - man multipliziert die Größe des Gebietes mit sich selbst). Ein großes Gebiet wiegt also durchaus mehrere kleinere Gebiete mehr als auf!

Rosenkönig ist wieder ein Spiel im Stil von Kahuna. Sogar einige Spielelemente erinnern daran. So werden beispielsweise auch bei Kahuna die Steine der Spieler durch Karten auf den Spielplan gebracht, von denen man mehrere zur Auswahl hat. Kommt man zu Zug, muß man abwägen, ob man eine Karte ausspielt oder lieber nachzieht.
Trotzdem kommt Rosenkönig nicht an Kahuna heran. Es ist ein schönes Spiel zum Anfang oder Ende eines Spieleabends, wenn erst zwei bzw. nur noch zwei da sind, die sich die Zeit vertreiben wollen, aber es erreicht nicht ganz die Klasse von Kahuna. Als reines Zweipersonenspiel hat Rosenkönig natürlich einen Bonus bei allen, denen oft der dritte oder vierte "Mann" zum Spielen fehlt, und die trotzdem ein interessantes Spiel mit nicht ausschließlich Glücksanteilen spielen wollen.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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