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Samarkand



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 9 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Abacus Spiele
Abacus Spiele


Autor

Sid Sackson


Bild



Sonstiges:

Samarkand ist ein Handelsspiel, daß den Alltag von handelnden Nomaden im Orient widerspiegelt. Es entführt die Mitspieler in die Länder der Wüsten, Nomaden, Kamele, Teppiche, Edelsteine und anderer Waren, die auf den Basaren der Städte gegen "harte" Piaster gehandelt werden.

Der Spielplan stellt ein Gebiet aus Wüsten, Oasen, Nomadenlagern und Städten dar, in dem jeder Spieler versucht sein Startkapital von 200 Piastern und einer Hand voll Waren auf die stolze Summe von 500 Piastern zu mehren. Hierzu ziehen die Spieler als Händler auf den durch Pfeilen vorgegebenen Pfaden durch den Orient um bei den Nomaden Waren zu tauschen, in den Oasen Waren zu kaufen und in den Städten die erworbenen Waren wieder zu verkaufen (hoffentlich mit Gewinn). Je mehr Waren einer Sorte auf einmal angeboten werden, desto mehr Ertrag wird eingenommen. Damit ist auch schon erklärt, worauf beim Tausch und Einkauf von Waren zu achten ist.

Nachdem jeder Spieler reihum seinen Spielstein auf ein beliebiges Feld des Spielplans gestellt hat kommen die Mitspieler reihum an die Reihe, bis einer von ihnen 500 Piaster erwirtschaftet hat. Derjenige, der an der Reihe ist, hat mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Die Spielfigur kann kostenlos um ein Feld in Pfeilrichtung versetzt werden oder man würfelt gegen eine geringe Abnutzungsgebühr von 5 Piastern und bestimmt so sein Zielfeld. Wer beim kostenlosen versetzen um ein Feld bei einem Nomadenstamm ankommt, darf nach Abgabe eines Begrüßungsgeschenkes (1 Ware) auf das Handeln verzichten und sofort ein weiteres Feld weiterziehen.
Wer auf einem Nomadenfeld seinen Zug beendet, muß eine Warenkarte als Begrüßungsgeschenk auf das entsprechende Warenfeld legen. Ist dort kein Platz mehr für diese Ware müssen stattdessen 10 Piaster als Ehrerbietung bezahlt werden. Dafür bekommt der Spieler alle Warenkarten der Nomaden und es werden zwei Neue vom verdeckten Stapel auf dieses Warenfeld gelegt. Wer das Pech hat, kein Begrüßungsgeschenk mitzubringen, muß für 20 Piaster die oberste Ware vom Stapel kaufen und sie als Begrüßungsgeschenk verwenden.
Anschließend können beliebig oft Waren getauscht werden. Man legt eine Ware auf das Warenfeld der Nomaden und sucht sich dafür eine andere Ware aus. Wer ein Oasenfeld betritt, muß eine oder vier Waren kaufen. Eine Ware kostet immer 5 Piaster, 4 Waren kosten, je nach Oase, 20, 25 oder 30 Piaster. Das Geld wird an die Bank gezahlt, die Waren vom verdeckten Stapel gezogen. Betritt jemand ein Oasenfeld ohne Einkaufen zu können, muß dieser drei zufällig gezogene Warenkarten abgeben.
In den Städten muß ein Spieler eine der zwei jeweils abgebildeten Waren verkaufen, wobei der Gegenwert für die Waren von der Anzahl der verkauften Waren abhängt. Je mehr Waren, desto mehr Geld (exponential!). Zwei Waren müssen es aber immer sein! Der genaue Betrag den man für die verkauften Waren erhält kann man auf der Preistabelle nachsehen.

Zwei Städte haben statt einer zweiten Ware, die dort verkauft werden kann einen Torbogen abgebildet. Dieser bedeutet, daß ein "Warensortiment" verkauft werden muß, also verschiedene Waren (mindestens zwei), aber immer nur 1 Ware je Warenart. Nach einer Verkaufsaktion wird das entsprechende Warensymbol mit einem der transparenten Markern belegt. Damit wird angezeigt, daß man künftig beim Verkauf dieser Ware in dieser statt nur noch einen verminderten Ertrag erzielen kann (z.B. den Preis für 4 Waren obwohl man 5 Waren verkauft usw.). Dieser Marker bleibt liegen, bis er evtl. versetzt wird. Es sind nämlich nur zwei dieser Marker im Spiel und nach jedem Handel in einer Stadt muß dort ein Marker abgelegt werden, d.h. ab dem dritten Handel muß immer ein bereits eingesetzter Marker versetzt werden.
Im Orient ist es strafbar, eine Stadt zu betreten ohne zu Handeln. Jeder Spieler, der eine Stadt betritt und nicht Handeln kann, muß 20 Piaster Strafe zahlen.
Mit Planung, Übersicht und etwas Glück schafft es schließlich einer der Spieler die geforderten 500 Piaster vorzuweisen und gewinnt damit das Spiel.

Vielen Dank an Abacus Spiele für das Rezensionsexemplar!


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