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Samurai



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Reiner Knizia
Reiner Knizia


Bild



Sonstiges:

Der Kampf, die Religion und der Reis, das waren die drei wichtigsten Dinge im alten Japan. Wer es fertigbrachte, in diesen Bereichen großen Einfluß zu haben war derjenige der die Macht hatte.
Bei Samurai geht es darum größtmögliche Macht in Japan zu erlangen, indem man möglichst viel Einfluß auf die o.g. Bereiche bekommt. Zu Beginn des Spiels wählt sich jeder Spieler hinter seinem Sichtschirm fünf seiner 20 Machtplättchen (jeder Spieler hat einen identischen Satz Plättchen) aus, die er offen hinter seinen Schirm legt. Die übrigen 15 Plättchen werden nun gemischt und verdeckt neben den jeweiligen Schirm gelegt. Sie bilden den Vorrat, aus dem die Plättchenzahl hinter dem Schirm nach jedem Zug wieder auf fünf ergänzt wird. In die Ortschaften der beteiligten Inseln (je mehr Mitspieler desto mehr Inseln) werden anschließend zu Spielbeginn reihum je 7 bis 13 (wiederrum von der Spielerzahl abhängig) Helme, Buddhas und Reisfelder als Symbole für die drei Machtbereiche (Krieg, Religion und Nahrung) verteilt. In der Hauptstadt sind alle Symbole einmal vertreten, in den übrigen Städten sind zwei verschiedene und in den Dörfern ist noch je ein Symbol zu finden.

Nun kann das Spiel beginnen und jeder Spieler versucht mit Hilfe seiner Plättchen die auf dem Spielplan verteilten Figuren in seinen Besitz zu bekommen. Einige Plättchen zeigen eines der drei Machtsymbole neben einer Ziffer, z.B. einen Buddha und eine 2. Solche Machtplättchen können auf die jeweils abgebildeten Symbole in Höhe der Ziffer Einfluß ausüben, wenn sie neben eine Ortschaft mit dem passenden Symbol abgelegt werden. Nun bekommt man aber das Symbol nicht gleich wenn das erste Machtplättchen Einfluß darauf ausübt sondern erst dann, wenn alle Felder die an die Ortschaft mit dem Symbol angrenzen, durch Machtplättchen besetzt sind. Ist dies der Fall, bekommt derjenige das Symbol, dessen daneben gelegte Machtplättchen den größten Einfluß darauf ausüben.

Neben den eben erwähnten Plättchen, die nur auf ein bestimmtes Symbol wirken, hat jeder Spieler noch 5 Samurais und 3 Schiffe in unterschiedlichen Werten sowie 1 Reiter mit dem Wert 1. Solche Machtplättchen üben auf jedes Symbol, neben dem sie zu liegen kommen, ihren Einfluß aus. Zwei Sonderkärtchen, die es einem erlauben ein bereits gelegtes eigenes Machtplättchen zu versetzen bzw. zwei Symbole aus verschiedenen Ortschaften zu vertauschen, runden den Satz Machtplättchen ab, der jedem Spieler zur Verfügung steht.

Sobald ein Spieler an die Reihe kommt, setzt er eines seiner Machtplättchen auf dem Spielplan ein. Hat sich auf diesem Plättchen ein japanisches Schriftzeichen befunden, darf ein weiteres Plättchen eingesetzt werden. Es darf solange eingesetzt werden, solange auf dem letzten Plättchen ein Schriftzeichen zu sehen war. Anschließend wird überprüft, ob eine der Ortschaften von Machtplättchen vollständig eingekreist ist. In diesem Fall wird das Symbol bzw. die Symbole die sich dort befinden an die Spieler ausgegeben, die darauf durch ihre gelegten Machtplättchen den größten Einfluß ausüben. Bei Gleichständen bekommt keiner das Symbol, es wird aus dem Spiel genommen.

Sobald das letzte Symbol einer Art erobert wurde, endet das Spiel. Hat ein Spieler die Mehrheit bei zwei der Symbolarten, ist er der Gewinner. Trifft dies bei keinem der Mitspieler zu, kommen diejenigen, die zumindest in einem Symbolbereich die Mehrheit erringen konnten in die Endwertung. Für diese Wertung zählen die Spieler die Symbole, in denen sie nicht die Mehrheit haben, zusammen, sie sind die erreichte Punktzahl. Derjenige mit der höchsten Punktzahl gewinnt. Bei Gleichständen gewinnt, wer noch am meisten Machplättchen übrigbehalten hat.
Samurai ist ein sehr schönes, taktisches Legespiel, das mich irgendwie ein bißchen an Euphrat & Tigris erinnert, einer anderen 98er-Neuheit von Reiner Knizia. Allerdings schadet das dem Spielspaß keineswegs und wem Euphrat & Tigris zu komplex war, dem sagt Samurai, das mir etwas einfacher erscheint, vielleicht mehr zu.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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