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San Juan



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

8 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

8 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Alea
Alea


Autor

Andreas Seyfarth


Bild



Sonstiges:

San Juan...das kenn ich doch....ah ja, Puerto Rico, die Hauptstadt. San Juan ist also nicht nur Aufenthaltsort für Kolonisten, die derzeit keine Beschäftigung auf der Insel haben, nein, da geht noch mehr! Denkmäler und Produktionsgebäude werden gebaut, Waren produziert und im Handelshaus verkauft, eigentlich findet sich in San Juan das gesamte Puerto Rico im "Kleinen" wieder.
Auch das Schachtelformat ist kleiner, kein Wunder, San Juan ist ein reines Kartenspiel und Karten brauchen weniger Platz. Gleichgeblieben sind Verlag, Autor, Spielspass und einige aus Puerto Rico vertraute Mechanismen und Elemente.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler 4 Handkarten und eine Indigoküperei, die bereits offen ausgelegt wird. Ein Spieler wird Gouverneur und damit Startspieler, der zuerst eine der fünf Rollen (Aufseher, Baumeister, Händler, Ratsherr, Goldsucher) auswählen darf.
Wie aus Puerto Rico gewohnt bringt das Auswählen einer Rolle nicht nur das Recht diese Aktion zuerst ausführen zu dürfen mit sich sondern auch ein Privileg, eine Vergünstigung, die nur demjenigen zusteht, der die Aktion wählt. Da fallen Baukosten geringer aus oder man darf Waren mehr produzieren bzw. verkaufen usw.

Der Aufseher sorgt für Warenproduktionen bei je einem Produktionsgebäuden der Spieler, die nicht bereits eine Ware (Karte) haben. Es wird einfach eine Karte vom Nachziehstapel daraufgelegt. Als Privileg darf der Spieler, der die Aktion gewählt hat, eine Ware mehr produzieren, allerdings bei einem anderen Produktionsgebäude ohne Waren.

Der Händler ermöglicht den Spielern den Verkauf je einer Ware zum aktuellen Verkaufspreis, der sich durch eines von fünf Handelshaus-Plättchen ergibt, von denen bei jeder Händleraktion ein neues aufgedeckt wird. Der Verkaufserlös wird in Form von Karten auf die Hand genommen. Das Privileg dieser Aktion erlaubt den Verkauf einer weiteren Ware, sofern vorhanden.

Der Baumeister sorgt dafür, dass neue, weitere Gebäude erricht werden können. Jeder Spieler darf in jeder Baumeisteraktion genau ein Gebäude errichten. Die Baukosten sind auf den Gebäudekarten abzulesen und in Form von Karten zu entrichten, wobei derjenige, der das Privileg nutzen darf, eine Karte weniger abgeben muss.
Die Produktionsgebäude verhelfen den Spieler zu Waren, wobei Indigo die am wenigsten gewinnträchtige Ware ist und Silber aus den Silberschmelzen am meisten Gewinn verspricht. Später können Waren verkauft werden und bringen den Spielern neue Handkarten. Die violetten Gebäude haben andere Vorteile, die sich zum Teil erst bei der Wertung ergeben, zum Teil aber auch schon Auswirkung auf den weiteren Spielverlauf haben. Bei der Wahl des zu bauenden Gebäudes gilt es die eigene Strategie zu verfolgen, denn die einzelnen Gebäude passen teilweise recht gut zusammen und lassen sich gut aufeinander abstimmen.

Der Ratsherr bringt weitere Handkarten, wobei der privilegierte Spieler die Karte die aufgenommen werden darf aus fünf Karten vom Nachziehstapel auswählen darf, die übrigen Spieler aus nur zwei Karten.

Und schliesslich erlaubt der Goldsucher ausschliesslich dem Spieler, der die Aktion wählt, das Nachziehen einer Karte.

Hat der Gouverneur seine Rolle gewählt und die damit verbundene Aktion ausgeführt, kommen reihum auch die Mitspieler an die Reihe und können diese Aktion durchführen. Anschließend kommt ist nächste Spieler dran und wählt eine der verbliebenen Rollen usw.
Sobald jeder Spieler eine Rolle gewählt hat, wechselt der Gouverneur zum nächsten Spieler und eine neue Runde wird gestartet, bei der wieder alle Rollen zur Auswahl stehen.

Am Ende der Baumeisterphase, in der ein Spieler sein zwölftes Gebäude errichtet hat, endet das Spiel und es kommt zur Schlusswertung. Alle Gebäude haben einen Siegpunktwert, der addiert wird. Einige Gebäude erhöhen diesen Wert noch durch ihre Sonderfunktion und wer schliesslich die meisten Siegpunkte auf dem Wertungsblock verzeichnen kann, gewinnt das Spiel.

Wer Puerto Rico kennt und mag (und wer tut dies nicht ?) wird auch mit San Juan seine Freude haben. Ähnliches Spielprinzip, weniger komplex und daher auch für Neueinsteiger und diejenigen, die Puerto Rico (noch) nicht kennen, geeignet, ist San Juan eine super Umsetzung von Puerto Rico als Kartenspiel. Das Kartenglück hat zwar seine Finger im Spiel, nicht aber so sehr, dass man das Spiel völlig ohne Strategie gewinnen könnte.
Besonders dürfte auch die sehr gute Spielbarkeit zu zweit für viele eingefleischte Puerto Rico Fans ein Leckerbissen darstellen und für eine Anschaffung sprechen.

Vielen Dank an Alea für das Rezensionsexemplar!


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