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Santa Fe



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

White Wind


Autor

Alan R. Moon
Alan R. Moon


Bild



Sonstiges:

Santa Fe ist ein spannender Eisenbahn-Streckenbau im Westen der USA.
Da hatten die fünf wichtigsten amerikanischen Eisenbahngesellschaften im vergangenen Jahrundert schon schwer zu kämpfen, um mit ihren Gleisen die riesigen Rocky Mountains zu überwinden und die Westküste der USA zu erreichen. Bei Santa Fe liegt es in den Händen der Spieler, ob die Great Northern, die Union Pacific, die Atchinson Topeka & Santa Fe, die Kansas Pacific oder die Southern Pacific am erfolgreichsten abschneiden wird. Eigentlich haben die Spieler jedoch andere Interessen: Sie engagieren sich bei allen Eisenbahngesellschaften, um die wichtigsten Städte des Westens an die Linien anzuschließen. Nur wer hier mit Übersicht und etwas Glück die Strecken in die Richtung seiner Städte steuert, wird am Ende den Sieg davon tragen, denn es gilt möglichst viele verschiedene Streckennetze zu den eigenen Städten zu führen und auch während des Spieles durch geschickte Streckenführung die meisten Punkte zu erzielen.
Nachdem das Startkapital ($ 2) und die ersten fünf Karten (vier Städtekarten und eine Doppelzugkarte) an die Spieler verteilt wurden kann das Spiel beginnen. Der Startspieler erhält die Eisenbahn. Santa Fe wird in Runden zu je 5 Phasen gespielt.

Phase 1:
Jeder Spieler wählt eine Karte aus seiner Hand und legt sie verdeckt vor sich auf den Tisch. Dann werden die Karten gleichzeitg aufgedeckt. In der ersten Runde muß jeder Spieler eine Stadtkarte ausspielen. In den Folgerunden können entweder eine Stadtkarte, eine Doppelzugkarte, eine Stadkarte zusammen mit einer Weichenkarte oder eine Doppelzugkarte mit einer Weichenkarte ausgespielt werden.
Eine ausgespielte Stadtkarte bleibt für den Rest des Spieles aufgedeckt vor dem Spieler liegen, eine Doppelzugkarte wird nach der zweiten Streckenbauphase immer offen auf den Stapel der Doppelzugkarten zurückgelegt und eine Weichenkarte wird ganz aus dem Spiel genommen, sobald der Spieler sie eingesetzt hat. Nicht eingesetzte Weichenkarten verfallen nach Rundenende und kommen ebenfalls aus dem Spiel.

Phase 2:
Beginnend mit dem Startspieler und danach im Uhrzeigersinn wählt jeder Spieler ein beliebiges Schienenteil aus und legt es auf den Spielplan. Wurde in Phase 1 eine Doppelzugkarte ausgespielt, darf dieser Spieler zwei Schienenteile legen. Die Schienenteile müssen immer auf die vorgezeichneten Streckenabschnitte des Planes gelegt werden. Der erste Streckenteil einer Gesellschaft muß an die Heimatstadt der betreffenden Gesellschaft angelegt werden. Jedes neu zu legende Teil einer Gesellschaft muß an das zuletzt gelegte Teil der selben Farbe angelegt werden. Eine Strecke hat also immer nur eine einzige Anlegemöglichkeit! Erst wenn ein Spieler eine Weichenkarte einsetzt, kann die Strecke an einer beliebigen Stadt, die bereits von dieser Gesellschaft angeschlossen wurde, abgezweigt werde. Nach Einsatz der ersten Weichenkarte einer Gesellschaft gibt es also zwei Anlegemöglichkeiten, nach dem Einsatz der zweiten (und letzten) Weichenkarte einer Gesellschaft gibt es dann drei Anlegemöglichkeiten.

Schließt ein Spieler in dieser Phase eine Stadt als erster mit einer beliebigen Gesellschaft an, erhält er einen Bonus von $ 2, un- abhängig vom Wert der Stadt. Für die zweite und jede weitere Strecke, die in diese Stadt geführt wird, gibt es keine Bonuspunkte mehr. Manche Städte zeigen neben dem Namen der Stadt ein oder mehrere kleine Quadrate. Erreicht eine Gesellschaft eine Stadt mit einem Quadrat in ihrer Farbe, so erhält der Spieler, der diesen Anschluß als erster herbeiführt einen Bonus von $ 4. Diesen Bonus erhält man zusätzlich zum Stadt-Bonus. Hat ein Spieler eine Doppelzugkarte ausgespielt, so werden alle seine Boni in dieser Runde verdoppelt.

Phase 3:
Es erfolgt eine zweite Streckenbauphase die entsprechend der Phase 2 durchgeführt wird.

Phase 4:
Beginnend mit dem Startspieler und danach im Uhrzeigersinn füllt jeder Spieler seine Kartenhand wieder auf 5 Karten auf. Dabei kann er Stadtkarten ziehen, Doppelzugkarten ziehen oder für $ 1 eine Weichenkarte kaufen.

Phase 5:
Der Startspieler gibt die Eisenbahn an seinen linken Nachbarn weiter, der dadurch zum Startspieler der folgenden Runde wird.

Das Spiel endet, wenn entweder alle Schienenteile der fünf Gesellschaften ausgelegt sind oder ein Spieler kein Schienenteil mehr legen kann. Es ist dabei ohne Bedeutung, wenn einer der folgenden Spieler auf Grund einer Weichenkarte noch ein Schienenteil legen könnte.
Zum Spielende erfolgt eine abschließende Wertung. Jeder Dollar ($) im Besitz der Spieler zählt einen Punkt. Der Wert jeder ausliegenden Stadtkarte wird mit der Anzahl der Anschlüsse verschiedener Gesellschaften mulitpliziert. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl ist Sieger. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit den meisten Stadtkarten vom Wert 7.

Vielen Dank an White Wind für das Rezensionsexemplar!


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