Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Blackjack
  Lieblingscasino
  Novoline Spiele
  Onlinecasiontest
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Scotland Yard



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

6 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Ravensburger
Ravensburger


Autor

Projekt Team


Bild



Sonstiges:

London bei Nacht. Jeder stellt sich das wohl irgendwie ähnlich vor. Düster, Nebelschwaden ziehen durch die regennassen Straßen. Wohl deswegen wurde die Jagd nach Mr. X "Scotland Yard" genannt und spielt in London. Diese Stadt war ja auch schon Schauplatz aufsehenerregender Morde (Jack the Ripper) und Wohnsitz berühmter Detektiv-Romanfiguren (Sherlock Holmes).

Der stimmungsvolle Spielplan zeigt einen Stadtplan von London, in dem besonders Wert auf die Einzeichnung der öffentlichen Verkehrsmittel gelegt wurde. Diese sind auch von elementarer Bedeutung zum einen für die Detektive bei ihrer Jagd nach Mr. X sowie auch für Mr. X bei seiner Flucht.
Einer der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Mr. X, die übrigen Mitspieler sind die Detektive von Scotland Yard.

Die Jagd durch London erfolgt per Bus, Taxi und U-Bahn, wobei die Detektive versuchen, ihren Zug auf demselben Feld wie Mr. X zu beenden. Während Mr. X einen unbegrenzten Ticketvorrat hat, steht den Detektiven nur eine gewisse Anzahl an Tickets für die einzelnen Verkehrsmittel zur Verfügung. Diese Tickets liegen auch noch offen, also für Mr. X gut sichtbar, und die Detektive dürften nur bei einem gut abgestimmten Vorgehen ihr Ziel erreichen und Mr. X stellen. Dieser taucht zu Spielbeginn unter und ist nur nach seinem 3., 8., 13. und 18. Zug kurz zu sehen. Im übrigen sehen die Detektive immer nur das Verkehrsmittel, das Mr. X bei seinem Zug benutzt hat. Allerdings hat Mr. X soviele "Black Tickets" zur Verfügung, wie Detektive am Spiel beteiligt sind. Diese "Black Tickets" gelten für alle Verkehrsmittel. Desweiteren darf der Gejagte im gesamten Spielverlauf zwei Doppelzüge durchführen, was die Verfolgung nicht gerade einfacher macht.

Die Detektive ziehen nach dem Zug von Mr. X, in dem sie ein Ticket ausspielen und mit dem entsprechenden Verkehrsmittel bis zur nächsten Station fahren. Zu beachten ist, daß nie zwei Detektive auf demselben Feld stehen dürfen. Der Einsatz der Tickets ist gut abzuwägen, denn was nützt einem die Kenntnis des Aufenthaltsortes von Mr. X, wenn dieser Ort am schnellsten mit dem Bus zu erreichen ist, die Bustickets aber schon aufgebraucht wurden?

Das Spiel endet, sobald ein Detektiv auf das Feld zieht, auf dem sich auch Mr. X befindet, dieser wurde dann geschnappt und hat das Spiel verloren. Das Spiel endet ebenfalls, wenn die Detektive nicht mehr ziehen können. In diesem Fall hat Mr. X das Spiel gewonnen.

Scotland Yard ist ein sehr interaktives Spiel. Die Verfolger kombinieren gemeinsam, wo sich Mr. X aufhalten könnte (dieser hört selbstverständlich aufmerksam zu!) und entscheiden nach eingehender (oftmals "heißer") Diskussion, wer wo hinfährt. Scotland Yard ist ein hervorragendes Spiel, setzt aber möglichst viele Spieler voraus, um den vollen Spielspaß zu haben. Dennoch sollte es in keiner Spielesammlung fehlen!

Vielen Dank an Ravensburger für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Deduktionsspiel)

Schinderhannes
Mr. Jack
Tobago
Angriff der Aliens aus dem All
Villen des Wahnsinns
Der Name der Rose
P.I.

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Projekt Team)

Keine Spiele vom selben Autor
in der Datenbank gefunden !


Spiele vom selben Verlag:
(Ravensburger)

Mexica
Java
Tikal
Die Fürsten von Florenz
Pueblo
Der Millionen Coup
Ökolopoly

weitere Treffer...


Spiele vom selben Jahrgang:
(1983)

Leg das Rohr