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Space Beans



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Uwe Rosenberg


Bild



Sonstiges:

Die unendlichen Weiten des Weltraums erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kurz vor der Jahrtausendwende sind nicht nur die Siedler von Catan als "Die Sternenfahrer" ins Weltall aufgebrochen, nein auch Uwe Rosenbergs "Bohnen", bekannt aus Bohnanza, haben außerirdische Verwandte bekommen.
Im Gegensatz zu Bohnanza sind die Spacebeans allerdings weniger komplex und haben einen deutlich höheren Glücksfaktor. Dafür spielen sich die Spacebeans sehr gut schnell mal zwischendurch und sind sehr unterhaltsam.
Gleichgeblieben ist das Ziel des Spiels. Durch möglichst geschickten Anbau von Bohnen (diesmal eben Weltraumbohnen) gewinnt man das Spiel. Zu Beginn verteilt der Kartengeber verdeckt drei Karten an alle Mitspieler (der Geber selbst bekommt keine Karten). Der Spieler links vom Kartengeber darf nun noch zwei Karten vom verdeckten Vorratsstapel ziehen und muß anschließend eine Bohnensammlung beginnen. Hierzu legt er eine oder mehrere gleiche Bohnen offen vor sich ab. Alle übrigen Karten, die er noch auf der Hand hält, muß er seinem linken Nachbarn "schenken". Dieser Spieler verfährt genauso usw.

War jeder Spieler einmal an der Reihe, hat also eine Bohnensammlung vor sich liegen, kommt in den folgenden Runden eine weitere Aktionsmöglichkeit hinzu. Zunächst jedoch hat jeder Spieler, der am Zug ist, wieder die Möglichkeit, zwei Karten vom Stapel zu ziehen. Danach kann die offenliegende Sammlung aufgelöst werden und bringt (hoffentlich!) Punkte. Wann eine aufgelöste Sammlung wieviele Punkte einbringt hängt zum einen von der Anzahl der Bohnenkarten in dieser Sammlung ab und zum anderen vom Wert der Bohnen. Eine Sammlung bringt immer nur dann Punkte ein, wenn sich in dieser Sammlung eine Bohne befindet, deren Wert genau der Größe der Sammlung entspricht. Eine Sammlung bestehend aus 4 Bohnen bringt also genau dann 4 Punkte, wenn sich in dieser Sammlung eine Bohne mit dem Wert "4" befindet. Die Karte mit dem entsprechenden Wert darf der Spieler in seinen Punktevorrat vor sich ablegen, alle übrigen Bohnen wandern auf den Ablagestapel. Bringt eine Sammlung keine Punkte ein, werden alle Bohnen auf den Ablagestapel gelegt.
Anschließend darf die bestehende Sammlung (sofern noch vorhanden) durch Ablegen weiterer gleicher Bohnen erweitert oder eine neue Sammlung gegründet werden. Liegt eine "offene" Sammlung vor dem Spieler, so muß die zweite Sammlung verdeckt abgelegt werden und nur der Eigentümer darf sich die Bohnen dieser Sammlung ansehen. Liegen zwei Sammlungen (offen und verdeckt) vor dem Spieler, kann keine weitere Sammlung begonnen werden, es muß erst eine (die offene) oder beide Sammlungen aufgelöst werden. Wichtig ist: Es muß eine Sammlung erweitert oder begonnen werden!

Sobald zwei Sammlungen vor einem Spieler liegen, muß immer zuerst die "offene" Sammlung aufgelöst werden. Anschließend wird die verdeckte Sammlung offen aufgelegt (und kann dann auch sofort aufgelöst werden).
Als letzte Aktion werden wieder alle nicht abgelegten Handkarten an den linken Nachbarn weiterverschenkt.

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler 30 Punkte vor sich liegen hat. Dieser ist dann aber noch lange nicht der Gewinner. Er erhält 3 Bonuspunkte. Anschließend werden alle vor den Spielern liegende Sammlungen noch zu Punkten gemacht und erst wer dann die meisten Punkte vorweisen kann ist der "Weltraumbohnenbauer".
Spacebeans erreicht nicht die Klasse von Bohnanza, mit dem es sich aufgrund des Themas und des Autors natürlich vergleichen lassen muß, ist für sich betrachtet aber äußerst unterhaltsam (alleine schon das Herausfinden der Science Fiction Serien, an welche die Grafiken der Bohnen angelehnt sind ist witzig!) und ist ideal als Ausklang eines Spieleabends geeignet.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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