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Submarine



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Winning Moves
Winning Moves


Autor

Leo Colovini


Bild



Sonstiges:

Der Meeresgrund ist noch immer einer der am wenigsten erforschten Bereiche unseres Planeten. Zahlreiche Gefahren lauern dort aber auch die sagenhaften Schätze derer, die der See zum Opfer gefallen sind, kann man dort finden, und sind es auch, die immer wieder Forschungsschiffe und U-Boote anlocken.

12 verschiedene Schätze sind in den Gewässern des Spiels Submarine von Winning Moves zu bergen, wobei jeder Schatz mehrfach zu finden ist. Der Spielplan hat 6 Spalten zu je 5 Reihen. Die oberste Reihe ist der Bereich oberhalb der Wasseroberfläche, dort sind die Forschungsschiffe der Spieler unterwegs, die anderen Reihen befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. Unterwasser sind die U-Boote der Spieler auf Schatzsuche, je tiefer sie tauchen, desto mehr Schätze sind zu finden. In der ersten Reihe unter Wasser ist je Spalte nur ein Schatz vorhanden, in der zweiten zwei Schätze usw., bis schließlich am Meeresgrund sogar vier Schätze darauf warten, geborgen zu werden.
Die Schätze werden vor Spielbeginn zufällig auf die einzelnen Felder verteilt. Schätze gleicher Art sind allerdings nur bedingt von Nutzen denn das Hauptziel ist es, als erster 12 verschiedene Schätze zu bergen.
Schätze, die man doppelt geborgen hat, können - soz. als eine Art Joker - gegen andere Schätze eingetauscht werden, wenn sich ein U-Boot auf dem Feld mit dem benötigten Schatz befindet. Bei einem solchen Austausch entstehen dem Spieler keinerlei "Bergungskosten" (siehe weiter unten). Sollte das Spielende eintreten, ohne dass einer der Spieler 12 verschiedene Schätze vorweisen kann (sobald eine Meeresspalte des Spielplans keine Schätze mehr enthält), dann werden alle Schätze der Spieler gezählt, auch die doppelten, und es gewinnt, wer die meisten Schätze geborgen hat. Tja, und manchmal hat es auch den Sinn, einen bereits geborgenen Schatz nochmals zu heben, dass man ihn einem Mitspieler vor der Nase wegschnappt.

Noch bevor es so richtig losgehen kann, müssen die Spieler ihre U-Boote auf dem Spielplan nach Belieben unterhalb der Wasseroberfläche einsetzen. Das Forschungsschiff fährt immer von links nach rechts und ist zunächst außerhalb des Spielplanes an dessen linkem Rand.
Neben den Schiffen benötigen die Spieler noch sog. Bergungskarten, um Schätze heben zu können. Von diesen liegen je ein gemischter und verdeckter Stapel vor den Mitspielern. Die obersten drei dürfen gezogen und auf die Hand genommen werden.

Jetzt kommen die Spieler reihum an die Reihe.
Zunächst muß der aktive Spieler sein Forschungsschiff um mindestens ein Feld nach rechts bewegen und ggf. wird es vom Spielplan genommen, wenn es über den rechten Rand des Spielplans gezogen wird. Manchmal muß auch mehr als ein Feld weitergezogen werden, wenn unterhalb der Wasseroberfläche des ersten Feldes kein U-Boot des aktiven Spielers zu finden ist, denn das ist die Voraussetzung um überhaupt auf einem Feld anhalten zu können. Allerdings ist man auch nicht gezwungen, bereits oberhalb des ersten eigenen U-Bootes anzuhalten, man darf natürlich auch weiterfahren. Aber egal wo man anhält, ein eigenes U-Boot muß sich unter dem Forschungsschiff befinden.
Zieht das Forschungsschiff über den Spielplanrand hinaus, kann es wieder links vom Spielplan zurück ins Spiel gebracht werden, allerdings erst, wenn alle anderen Forschungsschiffe der Mitspieler auch vom Spielplan gezogen wurden. In der Zwischenzeit ist man zwar nicht völlig zur Untätigkeit verdammt, denn man kann jedes Mal, wenn man an der Reihe wäre, eigene Bergungskarten austauschen, aber man kann keine Schätze heben und keine eigenen U-Boote bewegen. Man sollte sich also gut überlegen, wann man mit dem Forschungsschiff vom Spielplan zieht.

Anschließend dürfen alle U-Boote des aktiven Spielers, die sich unterhalb des eigenen Forschungsschiffes (also in derselben Spalte) befinden, in Aktion treten. Zum einen können die U-Boote ihre Position verändern, zum anderen können Schätze im selben Feld wie ein U-Boot gehoben werden. Für welche Aktion man sich auch entscheidet, sie ist für alle U-Boote, die aktiv werden können, zwingend. D.h. es kann nicht ein U-Boot einen Schatz heben, das andere weiterfahren und seine Position verändern.
Ein U-Boot, das seine Position verändern will, darf sich auf ein beliebiges Spielplanfeld derselben Ebene, einer Ebene darunter oder auch darüber bewegen.
Soll ein Schatz (oder ggf. auch mehrere) geborgen werden, muss sich dieser im selben Feld befinden, wie das aktive U-Boot. Desweiteren muß der aktive Spieler für jeden Schatz eine Bergungskarte in derselben Farbe abgeben. Sollten sich allerdings U-Boote anderer Spieler im selben Feld befinden, oder in darübergelegenen Feldern derselben Spalte, dann muß für jeden zu bergenden Schatz und für jedes U-Boot einen Bergungskarte vom eigenen verdeckten Stapel an die Besitzer dieser U-Boote abgegeben werden, welche diese unter ihre eigenen Nachziehstapel legen.

Die letzte Aktion des aktiven Spielers besteht im Nachziehen von Bergungskarten, bis er wieder drei auf der Hand hat.

Neben den doppelt Schätzen die ein Spieler während des Spiels geborgen hat erhält jeder auch gleich zu Spielbeginn "Joker", der auch im Austausch für einen Schatz eingesetzt werden kann, ohne daß Kosten (Bergungskarten für den Schatz und ggf. an die Mitspieler) anfallen.

Die gehoben Schätze werden auf einem Tabelau abgelegt, so daß man jederzeit schnell erkennen kann, welche Schätze einem und natürlich auch den Konkurrenten noch fehlen.

Submarine bietet mehr Möglichkeiten als es auf den ersten Blick scheint. Die eigenen Boote gilt es geschickt einzusetzen um möglichst viele Schätze kostengünstig, also mit möglichst wenigen Bergungskarten, zu heben. Und wenn man mal keinen geeigneten Schatz heben kann, vielleicht kann man den einen oder anderen Schatz für den Mitspieler "teuerer" machen, in dem man eines oder mehrere eigene U-Boote in ein Feld zieht, in dem der Mitspieler sehr wahrscheinlich einen Schatz heben will.
Entweder man verhindert dies dadurch oder profitiert zumindest in Form von Bergungskarten für den eigenen Nachziehstapel davon. Wer zu oft zu "teuer" Schätze hebt, also zu oft Bergungskarten an die Mitspieler abgeben muß, der kann auch sehr schnell handlungsunfähig werden, zumindest was das weitere Bergen von Schätzen angeht!

Alles in allem ist Submarine eni stimmiges Taktikspiel, das man auf jeden Fall empfehlen kann, und zwar sowohl Gelegenheitsspielern als auch Taktikfans.

Vielen Dank an Winning Moves für das Rezensionsexemplar!


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