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Suppenkasper



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Mattel
Mattel


Autor

Karl-Heinz Schmiel


Bild



Sonstiges:

Manche Menschen haben Probleme mit ihrer Figur, manche nicht! Diejenigen, die keine Probleme damit haben, können meist nicht nachvollziehen, welche Belastung das sein kann. Doch das Spiel Suppenkasper machts nun möglich! Wie das eigentlich immer so ist, beginnen alle mit ihrer Traumfigur. Im weiteren Spielverlauf gilt es, diese Traumfigur zu halten oder ihr möglichst nahe zu bleiben, denn das ist die Gewinnvoraussetzung. Das ist - und nun werden diejenigen, die auch außerhalb dieses Brettspiels immer auf ihre Figur achten müssen, leidvoll zustimmen - einfacher als es sich anhört! Kalorienhaltige, leckere Gerichte wechseln sich mit Diäten und Körnerkuren ab und beides im Übermaß ist der Figur nicht zuträglich. Wie im richtigen Leben kann man sich von einer (gesunden) Traumfigur entfernen, indem man übergewichtig wird oder zu sehr abmagert. Doch nun zum Spielablauf. Obwohl bei Suppenkasper ein Spielbrett vorhanden ist, auf dem ein reich gedeckter Tisch zu sehen ist, handelt es sich eigentlich um ein Kartenspiel. Der Spielplan dient nur dazu, die auf den Spielkarten abgebildeten und von den Spielern ausgespielten Mahlzeiten und Diäten aufzunehmen und die derzeitigen figurlichen Zustände der Spieler anzuzeigen. Kommt ein Spieler nämlich an die Reihe, entscheidet er sich zunächst, ob er die bereits zubereitete Mahlzeit (bereits ausgespielte Karten) aufessen will (oder muß) oder ob er das Gericht durch einen weiteren Gang ausbaut in dem er eine weitere passende Mahlzeit oder einen Nachtisch hinzufügt. Gegessen werden muß, wenn man dem Gericht keine passende Ergänzung in Form einer Karte hinzufügen kann! Wieviele Kalorien die gesamte Mahlzeit hat erfährt man durch Addition der Kalorienwerte auf den Karten. Ein ausgespielte "Nulldiät" oder "Friß die Hälfte" kann diesen Wert verringern. An Hand einer Umrechnungstabelle läßt sich dann ermitteln ob und in wieweit sich die Figur verändert. Sobald ein Spieler "platzt" bzw. zum "Suppenkasper abmagert" (also das letzte vorgesehene Figurfeld in einer der beiden möglichen Richtungen hinter sich läßt) endet das Spiel und derjenige, der seiner Idealfigur am nähesten geblieben ist gewinnt. Wie läuft das nun mit den Karten? Ganz einfach, wer nicht essen will, muß die Mahlzeit mit einer passenden Karte erweitern und damit seinen linken Nachbarn in Zugzwang bringen. Ein Karte paßt dann, wenn sie entweder die gleiche Farbe wie die bereits ausgespielten Karten hat oder es sich um ein Müsli handelt, das zu allen Gerichten gespielt werden kann. Wer keine Karte spielen kann oder will hat noch die Möglichkeit die Karte "Nein, eß ich nicht" zu spielen. Dies hat ein Abnehmen um ein Figurfeld zur Folge und schränkt die Aktionsmöglichkeiten aller evtl. noch folgenden Spieler ein. Diese dürfen nämlich nun nur noch essen oder eine weitere "Nein, eß ich nicht" Karte spielen. Muß gegessen werden kann man die Kalorien noch mittels einer Reduzierungskarte (z.B. "Körnerkur", "Abführpille" usw.) vermindern! Nach dem essen (die Karten dieser Mahlzeit werden entfernt) spielt der Esser eine neue Mahlzeit aus, die nun die Runde macht! Kann ein Spieler, der gerade gegessen hat, keine Mahlzeit mehr ausspielen, endet eine Runde. Jeder muß (!) nun noch die Mahlzeiten, die er auf der Hand hat, essen. Anschließend werden die Karten gemischt und erneut verteilt (bis einer platzt oder abmagert!). Suppenkasper ist ein unterhaltsames kurzweiliges Kartenspiel, das seine Erweiterung (weitere Spielkarten mit denen sich Varianten spielen lassen) gleich mitbringt und den idealen Abschluß eines längeren Spieleabends darstellt.

Vielen Dank an Mattel für das Rezensionsexemplar!


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