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Tal der Könige



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Franck Kosmos


Autor

Christian Beierer


Bild



Sonstiges:

Das Tal der Könige, Ruhestätte der größten und bekanntesten Pharaonen Ägyptens, ist Schauplatz dieses opulent ausgestatteten Spiels. Pyramiden werden errichtet, eine prächtiger als die andere und der Spieler/Pharao, der die schönsten Bauten errichtet gewinnt.

Passend zum Spielthema ist auch das ungewöhnliche Schachtelformat, dreieckig, quasi pyramidenförmig und mit schöner Grafik verziert, genauso wie der Spielplan, der sich dreimal ausklappen läßt und ebenfalls eine dreieckige Form hat. Er zeigt das Tal der Könige mit seinen Bauplätzen für kleine und große Pyramiden, das in einzelne Gebiete aufgeteilt ist. In dem Gebiet in der Spielplanmitte befindet sich der Bau-platz für die Hauptpyramide, der Pharaonenpyramide.
Umgeben sind die Bauplätze der Nebenpyramiden von Baufeldern, auf denen sich Aufseher und Arbeiter aufhalten werden, um an der jeweiligen Pyramide zu bauen.

Jedem Mitspieler stehen 2 Aufseher, 5 Arbeiter, 8 Skarabäus-Steine um die eigenen Bauplätze zu kennzeichnen und 8 Biettafeln zur Ersteigerung von Baumaterial zur Verfügung. Die Aufseher und Arbeiter aller Spieler befinden sich bei Spielbeginn im mittleren Gebiet, dem mit der Pharaonenpyramide.

Eine Spielrunde besteht nun aus mehreren Aktionen, die jeweils der von Runde zu Runde wechselnde Startspieler beginnt:

1. Bausteine ersteigern
Zunächst zieht der Startspieler blind Fünfer-Gruppen von Bausteinen aus dem Säckchen, und zwar eine Gruppe mehr als Spieler teilnehmen. Nacheinander werden nun mit den Biettafeln verdeckt Gebote für die einzelnen Fünfer-Gruppen abgegeben indem beginnend mit dem Startspieler alle reihum ihr Biettafeln verdeckt an die Bausteingruppe(n) anlegen, die sie für interessant halten.
Hierbei muß man wissen, daß die Bausteine unterschiedliche Farben ausweisen und Pyramiden, deren einzelne Schichten (Stufen) je aus nur einer Farbe bestehen, wertvoller sind als "bunte" Pyramiden und ausschließlich aus einer Farbe bestehende Pyramiden nochmal wertvoller sind und mehr Punkte bringen. Extra erwähnt werden muß wohl nicht, daß sich die Größe der Pyramide nochmals positiv auf den Wert und die Punkte auswirkt.

Schließlich werden die Gebote aufgedeckt und die Bausteine an die Meistbietenden verteilt. Bei Gleichstand erhält jener Spieler die Steine, der sein Gebot als Erster ab-gegeben hat. Wird für eine Gruppe gar nicht, oder nur leere Tafeln (dienen dem Bluffen) geboten, gibt man die Bausteine wieder in das Säckchen zurück.

2. Aufseher bewegen
In dieser Phase dürfen die beiden Aufseher der Spieler ingesamt maximal 6 Schritte weit bewegt werden. Jedes Überqueren einer Linie am Spielbrett (Gebietswechsel und Betreten eines Baufeldes) wird als Schritt gezählt.
Setzt man einen Aufseher in ein Baufeld eines unbesetzten Bauplatzes, wird dieser in Besitz genommen und mit einem Skarabäus gekennzeichnet. Nur in der allerersten Spielrunde werden die Aufseher offen bewegt. Ab der zweiten Spielrunde notieren alle Spieler die Bewegungen ihrer Auseher verdeckt mit den mitgelieferten Filzschreibern auf den.
Es ist nun auch möglich Aufseher auf fremde Bauplätze zu ziehen, um dort unter bestimmten Bedingungen Bausteine zu stehlen oder sogar den ganzen Bauplatz zu übernehmen (siehe weiter unten).
Werden mehr als 6 Schritte verplant, müssen beide Aufseher auf ihren Plätzen stehen bleiben.

3. Arbeiter bewegen
Jetzt dürfen die 5 Arbeiter der Spieler insgesamt maximal 6 Schritte weit bewegt werden.
Sie sollten sich möglichst auf Baufeldern aufhalten, den für jeden Arbeiter, der sich auf einem eigenen Bauplatz befindet, dürfen später 2 Steine verbaut werden.
Befinden sich Arbeiter auf fremden Bauplätzen, können sie unter Umständen (siehe weiter unten) 2 Bausteine stehlen oder gar zur feindlichen Übernahme eines ganzen Bauplatzes einschließlich der Pyramide beitragen.

4. Bausteine stehlen
Hat man auf einem fremden Bauplatz mehr Aufseher, aber weniger Arbeiter als der Besitzer, können für jeden Arbeiter 2 Bausteine aus der obersten Ebene der Pyramide gestohlen werden. Bereits fertiggestelte Pyramiden können nicht mehr bestohlen werden.

5. Bauplätze übernehmen
Besitzt man auf einem fremden Bauplatz mehr Aufseher und mehr Arbeiter als der Besitzer, dann kann der Bauplatz übernommen werden. Man ersetzt den fremden durch einen eigenen Skarabäus-Stein. Auch hier gilt: Fertige Pyramiden dürfen nicht angetastet werden.

6. Pyramiden bauen
Die in Phase 1 ersteigerten Bausteine können nun auf eigenen Bauplätzen verbaut werden, sofern sich dort eigene Arbeiter aufhalten. Je Arbeiter können dann 2 Bau-steine verbaut werden, wobei zu beachten ist, daß die Pyramiden Stufe für Stufe er-richtet werden müssen. D.h. die 2. Ebene darf erst begonnen werden, wenn die erste fertiggestellt ist.
Wird eine Pyramide fertiggestellt, wird der Skarabäus-Stein des entsprechenden Spielers auf die Spitze der Pyramide gelegt.
Alle Bausteine die man nicht verbauen kann oder will, muß man zum Bau der Ph-raonenpyramide verwenden und dort einsetzen.

7. Startspieler wechseln
Der linke Nachbar des Startspieles wird nun zum Startspieler für die nächste Runde.

Das Spiel endet sobald entweder die Pharaonen-Pyramide vollendet wurde oder alle anderen Pyramiden fertiggestellt sind. Die laufende Spielrunde wird noch zu Ende gespielt.

Nun kommt es zur Wertung der fertiggestellten Pyramiden und wer die wertvollsten Bauwerke errichten konnte gewinnt das Spiel.

Tal der Könige ist ein optisch sehr schönes, taktisches Bauspiel. Das Spielmaterial mit seinen Holz-Bausteinen und dem sehr ansprechenden Spielplan ist perfekt. Alleine das Notieren der Bewegungen der Aufseher auf der Kurzspielanleitung erweist sich auf Dauer als lästig, da die Tafel immer wieder gereinigt werden muß.

Der Preis für das Spiel ist vielleicht etwas hoch gegriffen - spätestens seit Medina gibt es Spiele mit reichlich Spielmaterial aus Holz zu sehr günstigen Preisen - aber dafür hat man ein gelungenes Spiel und einen Blickfang für sein Spieleregal.

Vielen Dank an Franck Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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