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Tomb Raider - Angel of Darkness



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Winning Moves
Winning Moves


Autor

Arthur Tebbe


Bild



Sonstiges:

Der Kampf Gut gegen Böse ist ja spätestens seit der Serie von Spielen zum Thema Herr der Ringe nichts mehr Besonderes. Genauso wie Brettspiele zu erfolgreichen Filmen. Klar, dass sich die allseits beliebte Lara Croft da geradezu aufdrängt.
Lara Croft und Kurtis Trent sind die "Guten", Peter van Eckhart und Joachim Karel sind die "Bösen", vielen wohl aus dem Computerspiel bekannt. Dem Spiel liegt zwar auch eine Regelvariante für drei Spieler bei, im Prinzip aber handelt es sich um ein Zweier- bzw. Vierer-(Team-)Spiel.

Schauplatz der Handlung ist ein Museum, in dem "Team Gut" Laras Unschuld beweisen und "Team Böse" Kunstgegenstände stehlen will. Das Museum wird aus 25 Plättchen vor jedem Spiel neu in einem fünf mal fünf Raster verdeckt ausgelegt, ein Startplättchen stellt den Eingang dar und von hier aus beginnen die Spieler ihre Erkundungsreise durch das Gebäude.
Motor des Spiels sind Spielkarten, von denen es drei Arten gibt. Da gibt es einmal die Energiekarten, um sich fortzubewegen, Gänge zu erkunden und auch mal so zu drehen, dass die Ein- und Ausgänge einen ans richtige Ziel bringen. Dann wären da noch die Angriffskarten, durch die sich Konkurrenten bei Erfolg für eine Spielrunde ausschalten lassen und schließlich noch die Verteidigungskarten um Angriffe der Mitspieler abzuwehren. Von jeder dieser Kartenarten haben die Spieler anfangs je eine auf der Hand.

Innerhalb seines Zuges kann ein Spieler drei Aktionen durchführen und dabei zwischen dem Ziehen einer Karte, dem Ausspielen beliebig vieler Angriffskarten und dem Ausspielen beliebig vieler Energiekarten wählen.
Das Nachziehen der Karten ist klar, dient dem Auffüllen der Kartenhand, wobei ein Spieler am Ende einer seiner Aktion immer nur eine begrenzte Anzahl Karten auf der Hand haben darf.
Angriffskarten können gespielt werden, wenn die eigene Spielfigur Sichtkontakt zu einer Spielfigur des Gegners hat, um diesen anzugreifen. Kann der Angegriffene durch Ausspielen von Verteidigungskarten mit einem höheren Gesamtwert den Angriff abwehren, hat er Glück gehabt und nichts passiert. Im anderen Fall wird die Spielfigur auf die Seite gelegt und verliert alle Karten. Kommt dieser Spieler das nächste Mal an die Reihe, darf erlediglich je eine Angriffs-, Verteidigungs- und Energiekarte ziehen und seine Spielfigur wieder aufrichten. Normal weiterziehen ist dann erst im nächsten Zug möglich.
Energiekarten werden ausgespielt, um die Spielfigur im Museum zu bewegen, noch verdeckt liegende Plättchen aufzudecken oder bereits offenliegende den eigenen Wünschen gemäß zu drehen.

Dabei werden dann auch Plättchen mit Symbolen aufgedeckt die eine Aktion zur Folge haben und für den betreffenden Spieler einen Siegpunkt bedeuten. Hier werden die Geheimkammern mit den begehrten Fundstücken entdeckt, die aber zunächst auf dem Plättchen platziert werden und von den Spielern eingesammelt werden müssen, indem sie diese Feld betreten. Leider kann jede Spielfigur immer nur ein Fundstück transportieren.
Sicher ist ein Fundstück erst, wenn es auf das Startfeld ausserhalb des Museums gebracht wurde. Nur aufgehoben, kann einem das gute Stück durch einen effektiven Angriff wieder abgejagt werden. Einmal in Sicherheit gebracht kann es der entsprechende Spieler vor sich ablegen.

Manche Fundstücke sind Beweise, die nur dem Team Lara Croft Punkte einbringen, andere sind Kunstgegenstände, welche Peter van Eckart dem Sieg näherbringen, das letzte Fundstück aber bringt allen drei Siegpunkte ein und löst eine Zeitbombe aus. Sobald es aufgenommen wurde, werden Runde für Runde Teile des Museums zerstört und die Spieler müssen ihre Spielfiguren schleunigst in Richtung Ausgang bewegen. Jede Runde werden alle an ein zerstörtes Museumsplättchen angrenzenden Plättchen zerstört, aus dem Spiel genommen.

Das Spiel endet mit der Zerstörung des gesamten Museums oder der erfolgreichen Flucht aller Spieler. Die Spieler/Teams ermitteln ihre Siegpunkte und der Sieger steht fest.

Tomb Raider ist sicherlich nicht der Überhammer aber eine ordentliche Umsetzung eines Films bzw. eigentlich ja PC Spiels in ein Brettspiel. Da gab es schon schlechtere Merchandising-Spiele. Die Spielfiguren sind klasse und sorgen für echte Tomb-Raider-Stimmung.
Am besten spielt sich Tomb Raider zu viert, da ist am meisten Aktion im Museum und das Kräfteverhältnis ist ausgewogener als im Spiel zu dritt, denn da sind von einer Partei zwei Spielfiguren dabei, die gegenseitig in Konkurrenz stehen während der dritte dieses Problem nicht hat.

Vielen Dank an Winning Moves für das Rezensionsexemplar!


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