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Tony & Tino



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Eurogames


Autor

Bruno Cathala


Bild



Sonstiges:

So eine Gangsterbande zu finanzieren ist nicht ganz leicht! Da muss für reichlich Geld gesorgt werden, das sich am leichtesten durch Schutzgelderpressungen verdienen läßt. Doch man muss dabeiwachsam sein, damit einem die besten Straßenzüge nicht durch einen anderen Gangsterboss weggeschnappt werden.

Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Tony und Tino, zwei Gangsterbossen, die aus den Straßenzügen eines Stadtteils mit ihrer Bande Schutzgeldabgaben erpressen wollen. Die beiden wissen genau, wieviel Geld in welcher Straße zu holen ist - die Summe ist auf einem Plättchen zu lesen, das immer an einem Ende der Straße auf dem Spielplan abgelegt ist - und wollen natürlich die einnahmeträchtigsten Straßen für sich beanspruchen.

12 Straßen sind auf dem Spielplan in einem quadratischen Rastermuster zu sehen und in den Schnittpunkten der Straßen ist jeweils Platz für ein Bandenmitglied. Anfangs liegen dort Ziffernplättchen mit den Ziffern 1 - 10 und je 6 Plättchen in der Farbe der beiden Mitspieler, die zufällig auf dem Spielplan verteilt werden. Die Plättchen in den Farben der Spieler werden noch vor dem eigentlichen Spielbeginn durch Plättchen mit einem Killer (Wert 1) der jeweiligen Farbe ersetzt - man hat schon einige seiner Eintreiber ganz am Anfang im Spiel.
Die Bandenmitglieder werden gemischt und verdeckt bereitgelegt, die beiden Obersten werden aufgedeckt und stehen für den ersten Zug zur Auswahl. Drei Karten nimmt jeder Spieler noch aus seinem Kartensatz (die Kartensätze der beiden Mitspieler sind identisch), die gemischt als Nachziehstapel bereitliegen, auf die Hand und los gehts.

In den folgenden Runden werden nun die weiteren Bandenmitglieder der Spieler ins Spiel gebracht und auf Straßenschnittpunkten eingesetzt. Zur Auswahl stehen allerdings nur der/die Schnittpunkte mit dem/den niedrigsten Ziffernplättchen.
Ein Spieler am Zug spielt aber zunächst immer eine seiner Handkarten aus. Er kann deren Text für sich verwenden oder die Karte verfallen lassen. Mit diesen Karten läßt sich die Spielsituation vor dem eigentlichen Spielzug mitunter recht positiv beeinflussen. Beispielsweise erlauben es manche Karten die ausliegenden Ziffernchips mit "-1" zu modifizieren, was bedeutet, dass man sein Bandenmitglied auf Straßenschnittpunkte einsetzten kann, die eigentlich noch gar nicht ausgewählt werden dürften. Andere erlauben das Vertauschen von Positionen bereits eingesetzter Bandenmitglieder, die ja unterschiedliche Wertigkeiten haben usw.

Nach dem Ausspielen der Karte muss jedenfalls eines der beiden offenliegenden Bandenmitglieder auf einen der erlaubten Straßenschnittpunkte eingesetzt werden. Jedes so eingesetzte Bandenmitglied übt nun entsprechend seiner Wertigkeit Einfluss auf zwei Straßen aus (vertikal und horizontal).
Und schon kommt der Mitspieler an die Reihe und versucht eines seiner Bandenmitglieder möglichst geschickt zu platzieren.

Das Spiel verläuft auf diese Art reihum und sobald alle Schnittpunkte belegt sind, wird gewertet. Die Wertigkeiten der Bandenmitglieder der Spieler werden Straße für Straße zusammengezählt und der Spieler, dessen Bandenmitglieder den größten Einfluss auf einen Straßenzug ausüben, bekommt den Spielchip mit dem Schutzgeld.
Wer nun das meiste Schutzgeld kassieren konnte, ist der Gewinner des Spiels.

Tony und Tino ist ein kurzweiliges Zweipersonenspiel (Eurogames-Reihe: Spiele für zwei), das einen zwingt aus der aktuellen Situation das Bestmögliche rauszuholen. Welche Bandenmitglieder stehen mir für meinen Zug zur Verfügung und welche Schnittpunkte kann ich wählen. Sollte ich ein "hochwertiges" Mitglied meiner Organisation lieber für einen kommenden, an einer oder zwei lukrativeren Straßen gelegenen, Schnittpunkt aufheben oder gleich einsetzen? Lohnt sich das im Hinblick auf das verdienbare Schutzgeld und kann ich überhaupt noch die Mehrheit erlangen?
Und dann sind da noch die Aktionskarten, mit denen man so manches Konzept durcheinander bringen kann! Doch nicht nur man selbst kann das, nein, der Mitspieler schläft schließlich auch nicht. Insbesondere Spieler, die des öfteren zu zweit spielen (wollen/müssen) dürftemn mit Tony und Tino viel Spaß haben.

Vielen Dank an Eurogames für das Rezensionsexemplar!


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