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Anzahl Spieler
Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre
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Spieldauer
Ca. 30 Minuten
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Autor
Franz-Benno Delonge |
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Bild
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Ein Spiel um Eisenbahnen und -gesellschaften, das in Nordamerika spielt. Ich mußte sofort an Alan R. Moon und sein Santa Fe (das es jetzt auch mit anderer Thematik als Clippers gibt) bzw. Union Pacific (das eine Neuauflage von Airlines aus dem Hause Abacus ist) denken. Doch mit beiden Spielen hat Trans Amerika nur das Thema Eisenbahnen gemeinsam!
Fünf Städte Nordamerikas muß jeder Spieler durch ein Schienennetz, dargestellt mittels Holzstäbchen, miteinander verbinden. Damit das Glück nicht dafür sorgen kann, daß ein Spieler zufälligerweise fünf relativ nahe beieinanderliegende Städte verbinden muß/darf und damit eine viel zu einfache und viel zu leicht zu erfüllende Aufgabe hätte, ist der Spielplan (Nordamerika) in fünf auch farblich unterscheidbare Bereiche aufgeteilt, in denen je eine der zu verbindenden Städte liegt. Welche Städte ein Spieler aber letztendlich zu verbinden hat, wird durch verdeckt gezogene Karten bei Spielbeginn festgelegt. Anschließend setzt jeder Spieler seinen Startstein, den Ausgangspunkt seines Schienennetzes auf dem Spielplan ein und dann gehts auch schon los.
Der Ablauf eines Spielzuges ist recht einfach und schnell beschrieben. Zwei Schienenteile darf ein Spieler pro Zug einsetzen. Wenn es sich um "einfaches" Gelände handelt, reicht ein Schienenteil, will man aber über Flüsse und Berge hinweg, müssen beide Schienenstücke für diese ein Verbindung gelegt werden. Werden Schienennetze verschiedener Spieler miteinander verbunden, dürfen die an dieser Fusion beteiligten Spieler künftig eigene Schienenteile am gesamten neu entstandenen Liniennetz anlegen, also auch an Schienenteilen, die vom Mitspieler gelegt wurden. Oftmals kommt man durch geschicktes Verbinden des eigenen Liniennetzes mit denen von Mitspielern seinem Ziel schneller näher als ein eigenes Süppchen zu kochen, doch der/die Mitspieler profitieren ebenfalls von dieser Fusion und das kann auch mal mehr schaden als nutzen!
Sobald ein Spieler seine Städte verbunden hat, endet eine Spielerunde. Die übrigen Spieler kassieren Minuspunkte für jedes Schienenteil, daß sie noch hätten bauen müssen um ebenfalls alle ihre Städte zu verbinden. Diese Minuspunkte werden durch Loks in den Farben der Spieler am Spielfeldrand festgehalten und eine neue Runde, mit neuen Städten beginnt, es sei denn die Lok eines Spielers erreicht die Schranke am Ende der Wertungsleiste. In diesem Fall endet das Spiel.
Das Spiel ist kurzweilig und schnell erklärt (die Spielregel umfaßt lediglich ein doppelseitiges, nicht allzugroßes Blatt!) und ist damit überaus geeignet für Spieleneulinge. Die Ausstattung ist sehr ansprechend! Vielspieler werden Trans Amerika allerdings wohl in erster Linie als Ein- oder Ausstieg für einen Spieleabend "mißbrauchen".
Vielen Dank an Winning Moves für das Rezensionsexemplar!
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