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Ulysses



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Winning Moves
Winning Moves


Autor

Andrea Angiolino,
Piergiorgio Paglia


Bild



Sonstiges:

Ulysses, Lateinern auch als Ulixes und den meisten anderen sicherlich als Odysseus bekannt, ist Thema des gleichnamigen Spiels von Winning Moves. Gegenstand des Spielgeschehens sind die Irrfahrten des Odysseus, der nach der Schlacht und dem Fall Trojas - die Sache mit dem trojanischen Pferd war schon ein cleverer Einfall - von den Göttern mal hierhin, mal dorthin verschlagen wird und phantastische Abenteuer besteht.

Endlich wissen wir auch den wahren Grund für die Irrfahrten des Odysseus: Die Götter spielten das Spiel von Winning Moves ;-)
Die Spieler schlüpfen nämlich in die Rolle von Göttern - endlich mal ein Verlag beim dem die Kunden nicht nur König sind - und wollen Odysseus an bestimmte Orte führen. Vier solcher Orte aus verschiedenen Regionen bekommen die Götter...äh...Spieler bei Spielbeginn zugewiesen, die sie vor den Konkurrenten verborgen halten und versuchen mit dem Schiff des Odysseus anzusteuern.

Wie das bei Göttern so ist, jeder hat auch einen Tempel und eine gewisse Macht, mittels derer man versucht die eigenen Ziele zu erreichen, im Spiel zu Beginn durch 5 Karten symbolisiert.

Das Schiff des Odysseus startet in Troja und der Spieler am Zug versucht nun, das Schiff so zu steuern, daß er seinen Zielen Schritt für Schritt näher kommt. Dieser Versuch gliedert sich in zwei Phasen und beginnt nachdem jeder Spieler Karten nachgezogen hat, und zwar soviele, wie er Tempel besitzt:

1. Stärkung der eigenen Position
2. Festlegung der Reiseroute

In Phase 1 können Karten ausgespielt werden, um beispielsweise Häfen, die man nicht ansteuern will mit der Pest zu beglücken, denn dann ist dieser Hafen gesperrt, oder um solche gesperrten Häfen wieder zugänglich zu machen. Auch kann man sich weitere Tempel anlegen, die haben zwar zur Folge, daß alle Aktionen etwas "teurer" werden, d.h. man muß mehr Karten aufwenden um beispielsweise einen Hafen zu blockieren, aber dafür bekommt man auch vor jedem Spielzug eines Spielers mehr Karten vom Nachziehstapel. Durch den Bau von Tempeln kann man also den Glücksfaktor beim Nachziehen von Karten etwas mildern, denn wer mehr Karten zieht, hat auch eine höhere Wahrscheinlichkeit die passenden Karten zu erwischen.

In der zweiten Phase markiert der aktive Spieler den Hafen (muß direkt mit dem Ausgangshafen verbunden sein), der als nächstes angesegelt werden soll. Reihum überlegen die Mitspieler nun, ob sie Widerspruch einlegen sollen. Hierzu muß eine Karte "Einspruch" ausgespielt werden und mit einem anderfarbigen Spielstein ein alternativer Hafen ausgewählt werden.
Nun haben alle Spieler reihum die Möglichkeit, entweder das erste Ziel zu unterstützen, oder sich dem zweiten Ziel zuzuwenden. In beiden Fällen müssen Einspruchskarten ausgespielt werden. Wer das nicht kann oder will, muß passen und ist für diese Entscheidungsphase aus dem Rennen. Wer mit beiden Zielenhäfen nicht so recht glücklich ist, der kann nach Ausspielen von mehr Einspruchskarten als für den ersten Alternativhafen bisher ausgespielt wurden, noch einen dritten Zielhafen vorschlagen.
So werden reihum für die einzelnen Zielvorschläge Einspruchkarten ausgespielt, bis alle gepaßt haben. Der Hafen, für den die meisten Karten gespielt wurden, ist der neue Zielhafen und das Schiff des Odysseues reist dort hin. Bei Gleichständen an Einspruchskarten kommt immer der zuerst gemachte Vorschlag zum Zug!
Konnte der aktive Spieler sein Reiseziel durchsetzen und kann nun auch noch eine Karte "Gute Winde" ausspielen, darf er gleich nochmals einen kompletten Zug (außer Kartennachziehen) machen, ansonsten kommt der nächste göttliche Spieler an die Reihe.

Sobald das Schiff des Odysseus einen der geheimen Ziele der Spieler erreicht, wird die entsprechende Karte aufgedeckt. Derjenige Spieler, der zuerst seine dritte Karte aufdeckt beendet das Spiel als Gewinner.

Optisch ist das Spiel äußerst ansprechend und auch das Thema ist gut gewählt, alleine bei der Umsetzung wurde der Glückfaktor für meinen Geschmack etwas zu sehr betont. Das Konkurrenzprodukt von Jumbo, das Spiel Odysseus, soll da besser sein - wobei ich selbst leider noch keine Gelegenheit hatte, auch dieses Spiel zu testen - wenngleich es dafür optisch mehr als hinter dem Spiel von Winning Moves zurückbleibt!
In voller Besetzung macht Ulysses am meisten Spaß (wenn schon Glücksfaktor, dann aber richtig) und man hat wenigstens die Chance einen Ort, dessen Gebiet man eigentlich schon verlassen hat, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals anzusteuern, weil man sicherlich nicht der einzige ist, der in dieser Gegend noch einen unbesuchten Ort auf der Hand hat.

Vielen Dank an Winning Moves für das Rezensionsexemplar!


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