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Vernisage



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

TM Spiele


Autor

Klaus Teuber
Klaus Teuber


Bild



Sonstiges:

Fünf junge, aufstrebende Künstler auf der einen Seite, bis zu fünf reiche Kunstliebhaber (Mitspieler) deren einziges Ziel es ist, noch reicher zu werden auf der anderen Seite, das sind die Zutaten zu einem Spiel von Klaus Teuber, das 1993 auch Platz 3 beim Deutschen Spielepreis belegte.

Zunächst erhält jeder Mitspieler einen Galeristenausweis (auf dessen Rückseite eine Kurzregel zu finden ist). Als Galerist erwerben die Mitspieler Kunstwerke der fünf im Spiel vorhandenen Künstler und versuchen dann den Ruhm der Künstler, deren Kunstwerke sie besitzen, durch "Verkaufserfolge" und "Vernissagen" zu steigern, denn dadurch steigt zwangsläufig natürlich auch der Wert der erworbenen Kunststücke. Dem Ruhm anderer Künstler wird geschadet durch "Skandale" und "Schaffenskrisen", denn das dürfte mit Wertverlusten von Kunstwerken der Mitspieler verbunden sein. Am Ende gewinnt derjenige mit dem größten Vermögen.
Der schön gestaltete Spielplan zeigt eine Ruhmesskala (von "In" bis "Out") auf welcher der Ruhm jedes Künstlers abgelesen werden kann und eine Erfolgstreppe, an deren Fuß die fünf Künstler ihre Startposition einnehmen. Oben auf der Galarie werden Bilder in den verschiedentsten Preisklassen angeboten.

Ein Spielzug gliedert sich in 3 Aktionen. A) Einen Schicksals-Chip zuordnen, B) Eine Karte kaufen und C) Karten ausspielen. Bei der ersten Aktion wird zunächst mittels des Schicksal-Würfels festgelegt, von welcher Kategorie man den Schicksals-Chip auswählen darf. Verkaufserlöse steigern den Ruhm der Künstler, Skandale und Schaffenskrisen bewirken das Gegenteil. Der ausgewählte Chip wird vor einem Künstler auf der nächsten freien Stufe auf der Erfolgstreppe abgelegt. Auf den Künstler, der mit dem Chip bedacht werden soll, muß man jedoch auch Einfluß haben, d.h. einer der Agenten des Spielers der den Chip plazieren will muß auf derselben Stufe stehen wie der betroffene Künstler. Die anderen Mitspieler können Einspruch einlegen, aber nur, wenn auch sie einen ihrer Agenten auf der gleichen Stufe mit dem Künstler stehen haben. Können sich die Spieler einigen, um so besser, anderenfalls kommt es zu einem Machtkampf ob der Chip gesetzt wird und seine Auswirkungen auf den Künstler entfaltet oder nicht. Der Machtkampf wird mit Würfeln und Geldkoffern ausgetragen.
Während der zweiten Aktion muß eine Karte gekauft werden. Dies kann entweder eine billige "Bewegungskarte" für die Agenten sein oder ein Bild eines Künstlers. In dieser Aktion werden also Kunstwerke, Geldkoffer, Kritikerkarten usw. erworben, von denen man dann während der dritten Aktion eine oder zwei ausspielen kann. Entsprechend der oder den ausgespielten Karten verändern sich die Positionen der eigenen Agenten, so daß man entscheiden kann, auf welche Künstler man künftig Einfluß haben möchte. Möchte man eine Kritikerkarte spielen, muß dies immer die zweite Karte sein. Sie bewirkt, daß einem Künstler die Kritikerfeder aufgesteckt wird und fortan jeder für ihn ausgespielte Chip um fünf Punkte weniger zählt.

Sobald vor einem Künstler 3 Chips unterschiedlicher Farbe liegen, kommt es zu einem Sprung auf der Erfolgleiter. Der betroffene Künstler darf über alle vor ihm liegenden Chips auf die nächste freie Stufe springen. Je nachdem, ob er nach diesem Erfolgssprung erster oder zweiter auf der Erfolgstreppe ist, erhält er eine große oder kleine Vernissage. Der Ruhmesstein des Künstlers darf dann 12 bzw. 6 Felder in Richtung "In" gezogen werden. Kommt der Stein dabei in die "In"-Zone auf ein Feld mit einem Wert zwischen 10.000 und 120.000 Rubens, können das große Geld gemacht werden. Jeder kann nun seine Kunstwerke des entsprechenden Künstlers aufdecken und erhält dafür den durch den Ruhmesstein des Künstlers angezeigten Wert ausbezahlt. Einmal aufgedeckte Kunstwerke müssen jedoch offen liegen bleiben und geben den Gegenspielern Aufschluß darüber, welchen Künstler sie besser nicht weiter fördern. Nach der Ausbezahlung wandert der Stein wieder auf das letzte Feld vor der "In"-Zone.

Sobald zwei Künstler "Out" sind oder ein Künstler die oberste Stufe der Erfolgstreppe erreicht, endet das Spiel und es wird abgerechnet. Jedes Kunstwerk der Spieler zählt mit dem Wert des Feldes, auf dem der Ruhmesstein steht. Das können Werte von -100.000 bis +200.000 Rubens sein.
Vernissage ist ein sehr interaktives Spiel, denn um zu gewinnen muß man schon Mitspieler finden, die an dem selben Künstler interessiert sind und diesen mit nach vorne bringen. Alleine einen Künstler zu puschen wird schwer und der Sieg ist unwahrscheinlich.

Vielen Dank an TM Spiele für das Rezensionsexemplar!


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