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Vino



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Goldsieber
Goldsieber


Autor

Christwart Conrad


Bild



Sonstiges:

Italien ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland sondern auch Mutter vieler guter Weine. Wohl auch deshalb wurde der "italienische Stiefel" als Spielplan zu Vino, dem Spiel der Weinberge, ausgewählt. Auf dem Spielplan ist Italien in 9 Weinanbaugebiete aufgeteilt durch die jeweils eine Weinstraße führt, an deren Verlauf private und staatliche Weinberge unterschiedlicher Werte zu finden sind. In jedem dieser Anbaugebiete können nur einige der insgesamt 5 Rebsorten angebaut werden - Ausnahme ist das Anbaugebiet Trentino, dort können alle Weinsorten angebaut werden.

Damit die Spieler während des Spiels die von ihnen erworbenen Weinberge als ihnengehörig markieren können, erhält jeder Mitspieler 40 "Besitzchips" in der von ihm gewählten Farbe. Weinberge zu kaufen, und zwar nach Möglichkeit mehr Weinberge als die Konkurrenten, ist dann auch das Ziel des Spiels denn wer bei Spielende die meisten Weinberge (nicht das meiste Geld !) besitzt ist der "Chef-Winzer".

Neben den Besitzchips stehen jedem Winzer noch ein Startkapital von 1000 Vinos, ein Sichtschirm und eine Ablagetafel als Weinkeller zur Verfügung. Der Startspieler legt einen seiner Besitzchips auf Feld 1 des Windrose auf dem Spielplan und reihum werden dann, je nach Mitspielerzahl, die weiteren Felder belegt. Im weiteren Spielverlauf kann sich die Platzierung der Spieler auf der Windrose und damit die Zugreihenfolge ändern.
Bevor nun das eigentliche Spiel beginnen kann, werden den Spielern, soz. als weiteres gebundenes Startkapital, zwei Weinberge zugelost. Eine bestimmte Anzahl an Rebsortenmarkern wird verdeckt verteilt und von den Mitspielern auf die entsprechenden Felder ihrer Ablagetafel gelegt. Anschließend können entsprechend Weinberge in Besitz genommen (Besitzchips einsetzen) und der Weinbestand im Weinkeller entsprechend angehoben werden. Der Weinbestand in den Weinkellern der Spieler an den einzelnen Rebsorten wird durch hölzerne Weintrauben festgelegt, die je nach Bestand in die entsprechende Mulde der Bestandsleiste gelegt werden. So ist jederzeit für alle Spieler ersichtlich, wer wieviel Weinberge welcher Sorte und in welchen Weinbergen hat.
Als letzte Vorbereitung können sich alle Spieler noch einen beliebigen dritten Weinberg kaufen. Liegt dieser Weinberg in einem Gebiet, in dem der Spieler bereits vertreten ist, muß er dieselbe Rebsorte anbauen, ist dies nicht der Fall, kann eine beliebige, noch nicht durch andere Spieler angebaute, Rebsorte ausgewählt werden. Der entsprechende Rebsortenmarker wird auf der Ablagetafel plaziert. Damit nun genug der Vorbereitungen, das Spiel kann beginnen.

Jede der nun folgenden Spielrunden besteht aus zwei Teilen, einmal dem Kauf weiterer Weinberge und anschließend dem Verkauf von Wein aus den Weinkellern der Spieler. Letzteres führt zwar dazu, daß man Weinberge verliert, ist aber unumgänglich für den Kauf neuer Weinberge aus den Verkaufserlösen.
Bevor der Kauf freier Weinberge beginnen kann, stellen die Spieler die Sichtschirme vor ihre Ablegetafeln und wählen geheim mit ihren Besitzchips zwei Anbaugebiete aus, in denen sie Weinberge erwerben wollen. Haben alle ihre Wahl getroffen, werden die einzelnen Anbaugebiete "abgearbeitet" und Weinberge verkauft. Solange sich immer nur ein Spieler für ein Anbaugebiet interessiert, gibt es kein Problem. Der entsprechende Spieler kauft einfach soviele Weinberge zum aufgedruckten Preis wie er möchte (und sich leisten kann) und erhöht die entsprechenden Bestände in seinem Weinkeller. Spannend wird es, wenn mehrere Spieler im selben Anbaugebiet investieren wollen. Zunächst dürfen immer die Spieler kaufen, die bereits in diesem Anbaugebiet vertreten sind. Von diesen darf derjenige beginnen, der am meisten Weinberge besitzt. Ist die Weinbergszahl gleich, beginnt der Spieler, der den wertvollsten Weinberg sein Eigen nennt. Erst danach können die noch nicht in diesem Gebiet vertreten Winzer abwechselnd je einen Weinberg kaufen, sofern noch vorhanden.

An dieser Stelle vielleicht ein Wort zu den zwei Arten von Weinbergen, die es im Spiel gibt.
Sowohl private als auch staatliche Weinberge können gekauft werden. Sobald aber der letzte private Weinberg eines Anbaugebietes verkauft wurde, werden die staatlichen Weinberge als Subventionen an die vertretenen Winzer verschenkt(!). Der am stärksten Vertretene Winzer bekommt einen staatlichen Weinberge, der zweitstärkste zwei (sofern noch vorhanden) und der drittstärkste alle noch übrigen.
Wer hier geschickt agiert und subventioniert wird, kann einen großen Schritt in Richtung Sieg machen!

Im zweiten Teil einer Spielrunde können die Spieler Weine aus ihren Kellern verkaufen um neues Investitionskapital für die folgenden Runden zu bekommen. Beim Verkauf gibt es jedoch einiges zu Bedenken.
Zu beachten ist, daß die Reihenfolge, in der die Spieler auf der Windrose plaziert werden und damit in der nächsten Runde zum Zug kommen, vom Verkaufserlös dieser Runde abhängt. Der Spieler mit dem geringsten Verkaufserlös kommt in der nächsten Runde zuerst dran.
Desweiteren ist beim Verkauf zu beachten, daß man zum einen je nach Verkaufszahl auch eine bestimmte Anzahl Weinberge abgeben muß und zum anderen der Verkaufserlös sowohl von der Verkaufsmenge als auch von der momentanen Nachfrage bezügl. der zu verkaufenden Rebsorte abhängt.
Die Innenseite des Sichtschirms gibt Auschluß darüber, wieviel Weinberge man bei welcher Verkaufsmenge abgeben muß, wiehoch der Erlös ist und wie sich die Nachfrage ändert. Bei jedem Verkauf sinkt die Nachfrage nach der entsprechenden Rebsorte. Im gleichen Maße wie die Nachfrage nach einer Weinsorte sinkt, muß jedoch die Nachfrage nach einer oder mehreren anderen Rebsorten steigen.

Nachdem die Verkaufsrunde beendet und die neue Zugreihenfolge auf der Windrose festgehalten ist beginnt eine neue Spielrunde.
Das Spiel endet, sobald die letzten staatlichen Weinberge als Subventionen vergeben wurden. Nun zählen die Spieler ihre Weinberge und wer die meisten besitzt gewinnt. Bei Gleichständen entscheidet das übrigbehaltene Geld der Spieler.
Vino ist nach den "Pfeffersäcken" das zweite Spiel von Christwart Conrad das bei Goldsieber veröffentlicht wurde, und es ist im gleichen Umfang zu empfehlen. Ein geringer Glücksanteil erfordert Strategie und Taktik der Spieler um zu gewinnen.

Vielen Dank an Goldsieber für das Rezensionsexemplar!


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