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Wildwechsel



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Andreas Trieb


Bild



Sonstiges:

Schauplatz von Wildwechsel ist eine große Lichtung, auf der fünf Futterstellen für die dort ansässigen Wildtiere verteilt sind. Jedes Tier wird von einem der Mitspieler geführt und hat die Aufgabe, von allen fünf Futterstellen einen ausgewogenen Wintervorrat in seinem Versteck anzusammeln. Auf ihrem Weg durch Wald und Lichtung hinterlassen die Tiere Spuren, die Wilderer anlocken durch die so manche Passage für die Tiere unpassierbar wird. Hoffentlich kommt ein Förster und sorgt für Ordnung und sichert den Wildwechsel.

Die Futtersteine werden farblich sortiert und getrennt auf die fünf Futterstellen des Spielplans gelegt. Jeder Spieler wählt sich eine Tierart aus (Hase, Wildschwein, Reh oder Fuchs), stellt es in sein Versteck und erhält 4 Spielsteine, auf denen ein Förster, ein Wolf, ein Wurm oder eine Spur abgebildet sein kann. Drei Förster und ein Wolf, der vier Felder blockiert, werden auf die Lichtung verteilt und zwei Würmer auf zwei Futterstellen gesetzt, dann kann der Wettlauf beginnen. Wer zuerst fünf verschiedene Futtersteine zurück in sein Versteck gebracht hat gewinnt.

Reihum muß jeder Spieler folgende zwei Aktionen in dieser Reihenfolge ausführen. Zunächst wird einer der 4 Spielsteine ausgespielt und die entsprechende Aktion ausgeführt. Förster, Wolf und Wurm bedeuten, daß eine entsprechende Figur auf dem Spielplan versetzt werden kann, die Spur bedeutet, daß der Spieler zwei Züge unmittelbar hintereinander ausführen darf. Die ausgespielten Steine kommen beiseite, erst wenn alle Spieler ihre 4 Steine ausgespielt haben, erhalten sie vier neue.

In der zweiten Aktion kann ein Spieler seine Figur bewegen. Dazu muß die entsprechende Gangart des Tieres beachtet werden. Das Reh kann bis zu vier Felder geradeaus ziehen, der Hase bis zu 3 Felder zick zack, das Wildschwein bis zu drei Felder diagonal und der Fuchs ein Feld geradeaus und ein Feld schräg in beliebiger Reihenfolge (also wie der Springer/das Pferd beim Schach). Abgesehen von diesen speziellen Gangarten hat jedes Tier die Möglichkeit, nur ein Feld weit zu ziehen, dafür aber in eine beliebige Richtung. Wie auch immer gezogen wird, jedes Tier hinterläßt auf jedem überquerten Feld seine Spuren, die mit einem wasserlöslichen Stift auf dem abwischbaren Spielplan festgehalten wird. Sobald ein Feld zwei Spuren aufweist (von welchem Tier auch immer) ist dieses Feld für keines der Tiere mehr betretbar. Halt, eine Möglichkeit gibt es! Wird ein Förster auf ein Feld mit zwei Spuren gelegt, ist dieses Feld wieder betretbar. Es darf passiert werden und es muß keine Spur eingezeichnet werden. Der Wolf liegt immer auf einer Kreuzung zweier Linien, blockiert also vier Felder. Im Laufe des Spiels werden also die Zugmöglichkeiten der Tiere immer weiter eingeschränkt. Wer seinen Weg am besten plant, die fünf Futterstellen aufsucht und zu seinem Versteck zurückkehrt bevor das einem Mitspieler geling hat gewonnen.

Zur Erleichterung hat jedes der Tiere ein spezielle Fähigkeit. Der Hase beispielsweise braucht sich um die Würmer, die in zwei der Futterstellen liegen, nicht zu kümmern. Er ist schlau genug die guten Früchte herauszusuchen während die anderen Tiere zunächst den Wurm versetzen müssen um an das begehrte Futter zu kommen. Das Wildschwein ist sehr kräftig und hat daher auch keine Angst vor dem Wolf. Es kann daher auch als einziges Tier die vier Wolfsfelder betreten und ggf. darauf verweilen. Das Reh weist eine enorme Sprungkraft auf. Es ist in der Lage, ansich unpassierbare Felder (mit zwei Spuren) zu überspringen, solange das Feld auf dem es landet betretbar ist. Der Fuch wiederrum ist äußerst listig. Kommt er neben anderen Tieren zu stehen, kann er diese bestehlen (jedes Tier aber nur einmal!) und ihm einen beliebigen Futterstein, den er selbst noch nicht hat, abnehmen.
Es gilt also die speziellen Fähigkeiten seines Tieres gut auszunutzen und seine Spielsteine geschickt einzusetzen um in diesem Spiel als Sieger hervorzugehen.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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