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Wongar



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Goldsieber
Goldsieber


Autor

Alan R.
Alan R. Moon,
Richard Borg


Bild



Sonstiges:

Wongar ist ein Spiel, daß man entweder liebt oder haßt. Diesen Eindruck kann man durchaus gewinnen, beobachtet man die Diskussionen in Spieleforen oder liest einige Rezensionen im Internet.
Ich dürfte wohl einer der wenigen sein, denen das Spiel zwar ganz gut gefallen hat (nicht nur optisch), der aber nicht voll des Lobes ist.
Meiner Meinung nach ist Wongar ein optisch schönes Spiel, das allerdings (zumindest mir) nicht mehr als durchschnittlichen Spielspaß bringt.

Thema dieses eigentlich abstrakten Spiels sind australische Riten und Zeremonien.
Der Spielplan ist in 10 Gebiete unterteilt, jedes dieser Gebiete trägt ein Symbol und enthält bei Spielbeginn den Kartenstapel (Gebietskarten) mit dem entsprechenden Symbol.
Von den 43 Ritualkarten erhält jeder Spieler 2. Diese Karten tragen entweder das Symbol eines der Spielsteine (Linsen, Würfel oder Walzen), von jedem dieser Spielsteine je zwei Symbole oder zeigen einen Skorpion.
Mit diesen Karten beeinflussen die Spieler das Geschehen auf dem Spielplan anläßlich einer Zeremonie, doch dazu später mehr.

Der Startspieler erhält eine Spielfigur des Urahnen und den Boomerrang. Während der Urahne im Verlaufe einer Runde von Spieler zu Spieler wechseln kann, bleibt der Boomerrang beim Startspieler, bis eine Spielrunde beendet ist.
Der Skorpion kommt auf die Startposition der Spielfortschrittsleiste, sobald er das letzte Feld dieser Leiste erreicht, endet das Spiel.

Eine Zählleiste umgibt den Spielplan und auf deren ersten Feld stehen zu Beginn die Zählsteine in den Farbe der Mitspieler. Die Spielsteine (Linsen, Würfel und Walzen) bekommen die Mitspieler, je nachdem, welche Farbe sie gewählt haben.

In der Einsteigerversion des Spiels wird eine gewisse Startaufstellung zufällig ermittelt (jeder Spieler gibt je vier Linsen, Würfel und Walzen in den Stoffbeutel und diese werden dann zufällig, je nach Mitspielerzahl nach einem gewissen Schema auf die einzelnen Gebiete des Spielplans verteilt). Die Profiversion bringt dann etwas mehr Taktik ins Spiel. Die insgesamt zwölf Spielsteine kommen nicht in den Stoffbeutel, sondern werden von den Spielern selbst abwechselnd und reihum eingesetzt.

Jetzt kann es losgehen. Die oberste Karte eines jeden Gebietskartenstapels wird aufgedeckt. Beginnend mit dem Startspieler (Besitzer des Boomerrangs) führt nun jeder Spieler folgende Aktionen durch:

Gebietskarte auswählen
Der Spieler wählt eine der offenliegenden Gebietskarten und führt die entsprechende Aktion aus.
Diese Gebietskarten ermöglichen einem Spieler zum einen das Einsetzen eigener Spielsteine, zum anderen das Ziehen von Ritualkarten oder das Bewegen der Spielfiguren Urahne bzw. Ältester.
Spielsteine werden eingesetzt, um in einem Gebiet die Mehrheit einer oder besser noch mehrerer Spielsteinarten zu erlangen, denn dann gibt es im Falle einer Wertung Punkte.
Eine klassische Gebietskarte mit beispielsweise einer Linse ermöglicht das Einsetzen einer Linse in das Gebiet, aus dem die Karte genommen wurde und zusätzlich die Wahl, zwei weitere Linsen in beliebige Gebiete einzusetzen oder stattdessen zwei Ritualkarten zu ziehen (das Legen einer weiteren Linse und Ziehen einer Karte ist ebenfalls möglich).
Die Gebietskarten mit Urahne oder Ältesten ermöglichen das Ziehen der entsprechenden Figur in ein benachbartes Gebiet (der Älteste darf auch zwei Gebiete weit ziehen).

Zeremonie durchführen, falls eine Spielfigur bewegt wurde:
Jedesmal, wenn eine (oder beide) der Spielfiguren in eine anderes Gebiet gezogen wird, kommt es dort zu einer Zeremonie. Derjenige, der die Mehrheit bei den Linsen, Würfeln oder/und Walzen hat, bekommt für jede erreichte Mehrheit Punkte (die Anzahl hängt vom Spielfortschritt ab, gegen Spielende gibt es mehr Punkte).
Doch noch können die an der Zeremonie beteiligten (in diesem Gebiet vertretenen) Spieler Einfluß auf die Mehrheitsverhältnisse nehmen. Beginnend mit dem Startspieler hat jeder die Möglichkeit durch Ausspielen von Ritualkarten eigene Spielsteine aus Nachbargebieten zur Verstärkung herbeizuziehen oder gegnerische Spielsteine vom Spielfeld zu nehmen.
Sobald alle Spieler gepaßt haben, werden die Mehrheitsverhältnisse ermittelt und die Punkte entsprechend verteilt.

Einige der Gebiets- und Ritualkarten zeigen den Skorpion. Immer wenn dieser aufgedeckt wird, zieht die Skorpionfigur auf der Spielfortschrittsleiste um ein Feld nach vorn.
Bei Spielende gibt es dann noch mal Punkte für die meisten Gebietskarten, die ein Spieler im Laufe des Spiels in einer Spielsteinart gesammelt hat und der Sieger steht fest.

Durch die Profiversion kommt zwar nicht nur beim Einsetzen der ersten Spielsteine mehr Taktik ins Spiel doch alles in allem ist mir persönlich der Glücksfaktor, insbesondere beim Spiel in voller Besetzung, einfach zu hoch. Unterhaltend ist es aber allemal.
Zusammendfassend muß ich entgegen der meisten Bewertungen und Einschätzung, die ich bisher im Netz gefunden habe, sagen, daß Wongar zwar absolut kein Spitzenspiel aber dennoch weit davon entfernt ist, ein Flop zu sein.

Vielen Dank an Goldsieber für das Rezensionsexemplar!


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