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Ys



Anzahl Spieler

Für 3 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Ystari Games
Ystari Games


Autor

Cyril Demaegd


Bild



Sonstiges:

Die Stadt Ys ist eine Stadt der Edelsteine. Drei oder vier Spieler tätigen dort in ihrer Rolle als Edelsteinhändler ihre Geschäfte und versuchen mehr Edelsteine zu bekommen als die Konkurrenten. Je wertvoller die Sorten Edelsteine dabei sind, desto besser denn desto mehr Geld bringen diese zum Verkaufszeitpunkt am Ende des Spiels ein. Und das erwirtschaftete Geld ist letztlich das Kriterium, das über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Doch die Stadt ist gross und man kann nicht überall sein! Also stehen jedem Händler Mittelsmänner zur Verfügung, welche in den einzelnen Stadtvierteln und -gebieten für einen tätig werden. Vier Stadtviertel gibt es und in diesen je drei Bereiche, den Hafen, die Geschäftsgegend und die Palastzone. Dort gibt es in jeder der vier Spielrunden Edelsteine, Geld bzw. Personenkarten zu ergattern, mit denen man sich durch Einfluss auf die entsprechenden Personen einen Vorteil verschaffen kann. Doch nur der Händler, der dort die "besseren" Mittelsmänner einsetzt erhält auch, was das jeweilige Stadtgebiet zu bieten hat.
Und dann gibt es da noch den Markt. Dort lässt sich durch jeden eingesetzten Mittelsmann direkt ein Goldstück erwirtschaften. Selbstverständlich kann man auch dort Edelsteine bekommen und man hat zusätzlich die Möglichkeit, die Preise für die einzelnen Edelsteinsorten zu beeinflussen. Bevorzugt werden da natürlich die Sorte(n), von denen man recht viele hat, am besten mehr als alle anderen.

Die Mittelsmänner sind unterschiedlich qualifiziert, was sich in einem Zahlenwert auf den entsprechenden Holzspielsteinen ausdrückt. Je höher die Zahl, desto qualifizierter und besser der Mittelsmann. Diese Mittelsmänner werden, nachdem zu Beginn einer jeden Runde durch Karten neu bestimmt wurde, welche Edelsteine bzw. Personen in den einzelnen Stadtgebieten im Spiel sind, zunächst für das Bieten auf die Spielreihenfolge verwendet.
Zwei seiner Mittelsmänner stellt jeder Spieler verdeckt vor seinen Sichtschirm, die anschliessend umgedreht werden. Derjenige, dessen Mittelsmänner in der Summe den höchsten Wert erreichen, darf sich zuerst aussuchen, wann er an die Reihe kommen will, indem er sich die entsprechende Spielreihenfolge-Karte nimmt. Dies kann ein nicht unerheblicher Vorteil sein, der aber auch teuer erkauft wird, denn die beiden in dieser Phase eingesetzten Mittelsmänner stehen in dieser Runde nicht mehr für den Einsatz in der Stadt oder auf dem Markt zur Verfügung.

Reihum, gemäß der Spielreihenfolge, werden nun abwechselnd immer zwei Mittelsmänner auf dem Spielplan platziert, einer offen, der andere verdeckt, so dass den Mitspielern immer nur der Wert und damit die Fähigkeit von einem Mittelsmann bekannt ist. Der letzte übrigbleibende Mittelsmann wird schließlich zu den beiden, die für die Ermittlung der Spielreihenfolge eingesetzt wurden, gestellt. Diese sind nun entscheidend, wenn es irgendwo zu Gleichständen kommen sollte.

Nach der Einsetzphase kommt es zur Abrechnung. Jedes Viertel und jedes Gebiet in einem Viertel wird ausgewertet, wobei immer derjenige Spieler den Ertrag eines Gebietes bekommt, der den höchsten Gesamtwert an Mittelsmännern dort eingesetzt hat. Bei der Auswertung der Stadtviertel erhalten auch die Spieler mit dem zweit- und dritthöchsten Wert noch Edelsteine, jedoch weniger und die Auswahl wird immer geringer.
Schließlich wird auch der Markt gewertet. Die Edelsteine werden vergeben und die Werte der Edelsteine angepasst. Die Edelsteinsorte, bei der der höchste Gesamtwert an Mittelsmännern steht, steigt im Wert (um 2), die am zweitmeisten "nachgefragte" Sorte steigt zumindest noch um 1, während die anderen Sorten um 1 oder 2 fallen.

Nach der vierten Runde endet das Spiel. An Hand einer Tabelle wird ermittelt, wieviel die eigenen Edelsteine wert sind. Wer von den gemäß der Markttabelle wertvollsten Edelsteinen die meisten besitzt, erhält 24 Goldstücke, der mit den zweitmeisten 20, der mit den drittmeisten 16 usw. Genauso werden auch noch die weniger wertvollen Edelsteine umgerechnet, für die es natürlich weit weniger Gold gibt.
Eine Sonderrolle spielen die schwarzen Edelsteine, deren Wert sich durch ihre Anzahl bestimmt. Je mehr man davon hat, desto wertvoller werden sie.

Im Grunde gibt es bei Ys nicht viel Neues. Es geht um Mehrheiten, die notwendig sind, um die Erträge eines Stadtgebietes zu bekommen, welche man so abstimmen sollte, dass man dabei bei Spielende mehr Punkte als die Konkurrenz bekommt. In ähnlicher Form gabs das schon bei Morgenland bzw. Keydom und trotzdem oder gerade deswegen macht es Spass. Wer gut ausgestattete Mehrheitenspiele mag, kann bedenkenlos zugreifen.
Interessierte sollten nicht allzu lange überlegen, denn lediglich 500 Exemplare wurden anlässlich der Spielemesse in Essen produziert ("Essen Limited Edition") so dass dieses Spiel wohl sehr bald vergriffen sein dürfte, oder es schon ist.

Vielen Dank an Ystari Games für das Rezensionsexemplar!


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