Holgs Spieleteufel       Würfel Teufel



  Startseite
  Editorial / Impressum
  News
  Rezensionen
  Forum (inkl. Ringkriegbereich)
  Meine Top Ten
  Spielecharts
  Spieleevents
  Wunschliste
  Verkaufsliste
  Zitate zum Thema Spiele
  Schweinfurter Spieletage
  Schweinfurter Spieletreff
  Blackjack
  Lieblingscasino
  Novoline Spiele
  Links
  Counterstatistik
  RSS-Feed
  Awards
  holger.kiesel@spieleteufel.de
  Datenschutzerklärung
  Follow me on
  
   


 
   

Zoo Sim



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Cwali
Cwali


Autor

Corne van Moorsel


Bild



Sonstiges:

Die Cwali-Spiele mit ihrem eigenwilligen dosenförmigen Aussehen gehören jedes Jahr wieder zu den "Die muß ich mir unbedingt ansehen - Spiele". 2000 war es Morisi, das mich zu überzeugen wußte, ein Jahr später Titicaca und 2002 werfen wir mal einen Blick auf Zoo Sim...

Waren die Vorgänger, insbesondere Titicaca, doch schon ein wenig anspruchsvoller als die breite Masse der Neuheiten ihrer Zeit, kommt das Spiel Zoo Sim - zumindest auf den ersten Blick - wesentlich eingängiger daher.
Wie der Titel des Spiels schon vermuten läßt, es geht um eine Zoosimulation, bei der bis zu 4 Mitspieler versuchen den attraktivsten Zoo zu errichten und damit die meisten Besucher anzulocken.

Über 5 Saisons gilt es die Besucher zu "fesseln" und im eigenen Zoo zu halten. Zu Beginn hat jeder Spieler nur sein erstes Zoofeld mit dem Eingangstor, doch jede Runde werden 5 Zooplättchen mit Tiergehege versteigert welche der erfolgreiche Auktionär in seinen Zoo integriert.
Doch für welche Zooplättchen soll man nun bieten, was lockt die Besucher in den Zoo? Nun es sind die größten bzw. neuesten Tiergehege der unterschiedlichen Gattungen. Derjenige, der das größte Gehege einer Gattung in seinem Zoo hat, bekommt zwei Besucher, die er zu diesem Gehege stellen darf. Wer immerhin noch das zweitegrößte Gehege einer Gattung vorweisen kann, erhält einen Besucher für seinen Zoo.
Genauso verhält es sich mit den Bäumen. Diese werten einen Zoo auf, so daß der mit den meisten Bäumen zwei, der mit den zweitmeisten Bäumen einen Besucher in seinen Zoo erhält.

Die 5 in einer Saison zu versteigernden Zooplättchen liegen offen aus und werden der Reihe nach versteigert. Es wird verdeckt geboten, der mit dem höchsten Einsatz erhält den Zuschlag. Ein evtl. auftretender Gleichstand wird durch einen Fahnenmast aufgelöst, an dem jeder Spieler eine Fahne hat, wobei sich die anfangs Reihenfolge der Fahnen - also welche Fahne am höchsten am Mast ist - zufällig ergibt. Wer von den Meistbietenden die Fahne an der höchsten Position hat, bekommt den Zuschlag, muß dafür aber seine Fahne ans untere Ende des Mastes legen und hat damit die nächsten Male diesen Vorteil wohl nicht mehr.

Die ersteigerten Zooplättchen müssen so an den eigenen Zoo angelegt werden, daß sich ein sinnvolles Wegesystem ergibt, (d.h. Wege dürfen kein "totes Ende" haben usw.). Die Plättchen sind zweigeteilt und haben auf jeder Hälfte ein Gehege einer Tiergattung, das mit Sternen markiert ist. Je mehr Sterne, desto attraktiver ist das Gehege für die Besucher. Kann man dieses Plättchen so anlegen, daß gleiche Gehege aneinander grenzen, so gelten diese als ein Gehege und werden damit noch wertvoller für den Zoobesitzer weil attraktiver für die Zoobesucher.
Entstehen jedoch mehrere Gehege derselben Tierart innerhalb eines Zoos, so wird nur das größte dieser Gehege gewertet. Eine solche Wertung wird immer nach dem Anlegen eines Zooplättchens durchgeführt. Es wird ermittelt, welche Spieler die größten bzw. zweigrößten Gehege einer Tierart besitzen und diese erhalten dafür zwei bzw. einen Besucher in ihren Zoo, ggf. von einem Mitspieler, wenn dieser zuvor beispielsweise das größte Gehege besaß. So können sich die Mehrheitsverhältnisse mit jedem versteigerten Zooplättchen schlagartig ändern und Besucher wandern aus einem Zoo in einen anderen ab.

Sind die 5 Zooplättchen einer Saison versteigert werden die Einnahmen der Zoos errechnet. Jeder Besucher im eigenen Zoo bringt eine Münze.
In meiner Lieblingsvariante, die dem Spiel gleich beiliegt, verursacht so ein Zoo allerdings auch Unterhaltungskosten und zwar umso höher, je größer der Zoo ist. Für jedes Zooplättchen im eignen Zoo ist wieder eine Münze in Abzug zu bringen.
Diese Variante gefällt mir besonders deswegen, weil Münzen bei Spielende auch je einen Siegpunkt bringen und daher in der letzten Runde nicht einfach - spätestens beim letzten Gebot - rausgehauen werden.
Auch die Kosten, die ein Zoo verursacht, haben ihr Gutes. Sie erfordern ein bessers Abwägen bei den einzelnen Versteigerungen. Bringt mir dieses Plättchen wirklich etwas, und wenn ja, rechtfertigt es den derzeit geboten Preis, denn Münzen sind ja am Ende auch Siegpunkte wert?

Bei dieser Variante wird auch am Ende einer Saison keine Punktabrechnung durchgeführt. Es werden 5 neue Zooplättchen aufgedeckt und nachdem jeder die Einnahmen der letzten Saison kassiert hat, gehts weiter.
Die Siegpunkte werden erst bei Spielende nach der 5. Saison ermittelt.

Zoo Sim hat mir sehr gut gefallen, insbesondere in der bereits erwähnten Variante. Es läßt sich locker leicht spielen ohne zu glücksabhängig oder langweilig zu sein. Zu zweit geht etwas an Reiz verloren, da die Versteigerungen ziemlich eintönig sind, trotzdem macht es auch dann noch Spaß und ist spannend. Optisch gibts nichts auszusetzen und wer dann auch noch die Schachtelform in Ordnung findet wird rundum zufrieden sein.

Vielen Dank an Cwali für das Rezensionsexemplar!


Ähnliche Spiele:
(Taktik)

Dschunke
Java
La Citta
Löwenherz
Caylus
Mexica
Puerto Rico

weitere Treffer...


Spiele vom selben Autor:
(Corne van Moorsel)

Morisi
Streetsoccer


Spiele vom selben Verlag:
(Cwali)

Morisi
Streetsoccer


Spiele vom selben Jahrgang:
(2002)

Mexica
Puerto Rico
Dschunke
Pueblo
Die sieben Weisen
Keythedral
Goldland

weitere Treffer...